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Die Bundesstiftung Mutter und Kind

Bauch einer schwangeren Frau


27. Kuratoriumssitzung der „Bundesstiftung Mutter und Kind“

Armutsrisiken in der Familiengründung wahrnehmen

Anlässlich der diesjährigen Sitzung des Kuratoriums der Bundesstiftung Mutter und Kind stellte der Vorsitzende des Kuratoriums, Dr. Hermann Kues, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Zahlen der aktuellen Sozialdatenstatistik der Bundesstiftung vor. Der prozentuale Anteil der schwangeren Frauen, die von der Bundesstiftung finanziell unterstützt wurden, ist im Vergleich zum Vorjahr konstant geblieben. Auch in 2009 hat – wie in den Jahren zuvor – etwa jede fünfte Schwangere in einer finanziellen Notlage Stiftungsmittel erhalten. Im Bundesdurchschnitt wurden im Jahr 2009 pro Hilfeempfängerin 649 Euro bewilligt. Unverändert waren 97 Prozent der Hilfeempfängerinnen volljährig, 3 Prozent im Alter unter 18 Jahren.

In seinem Bericht zur politischen Lage hob Dr. Kues auch die Bedeutung der Hebammen hervor. „Hebammen leisten einen unverzichtbaren Beitrag als Begleiterinnen beim Start ins Leben, nicht nur vor, während und nach der Geburt, sondern rund um die Schwangerschaft. Die Haftpflichtprämien dürfen den Berufsstand der Hebamme nicht gefährden“, so Kues. „Daher begleiten wir die aktuellen Initiativen der Hebammen mit Solidarität.“

Die Bundesstiftung Mutter und Kind ist Türöffner in das Netz der frühen Hilfen, das von Schwangerschaftsberatungsstellen, Hebammen, Jugendämtern und anderen geknüpft wird. Die Schwangere, die den Weg in die Schwangerschaftsberatungsstelle findet, um die Hilfe aus Bundesstiftungsmitteln in Anspruch zu nehmen, erfährt dort vielfältige Unterstützung weit über die Vermittlung der finanziellen Zuwendung hinaus. Durch die Kombination von professioneller Beratung und finanzieller Unterstützung können die Helferinnen und Helfer der Schwangeren Wege aus der oft als aussichtslos wahrgenommenen Situation aufzeigen.


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