Peer Review
Ein Modell für Europa
Anfang 2010 stellte sich die Bundesstiftung Mutter und Kind bei einer Peer Review-Veranstaltung Expertinnen und Experten aus Europa und der Europäischen Kommission vor. Mehr als 30 Fachleute aus sieben europäischen Staaten und der Europäischen Kommission diskutierten in Berlin über Hilfen für schwangere Frauen in Notlagen.
Die Veranstaltung bot der Bundesstiftung Mutter und Kind und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend eine gute Gelegenheit, ihre Erfahrungen mit Expertinnen und Experten aus benachbarten Ländern zu teilen, aber auch Bereiche für Verbesserungen in der deutschen Vorgehensweise auszuloten.
Als Ergebnis wurde herausgestellt: Die Bundesstiftung Mutter und Kind gilt als ein Erfolgsbeispiel, das Schwangere in Notlagen unterstützt, familiärer Armut entgegenwirkt und die Eigenverantwortung der Eltern stärkt. Durch die Kombination von finanzieller Unterstützung und professioneller Beratung können der Schwangeren frühzeitig Wege aus der oft als aussichtslos wahrgenommenen Situation aufgezeigt werden. Deutlich wurde darüber hinaus, dass die Stiftung „Türen öffnet“ in das System früher Hilfe. Sie weist die Frauen auf vielfältige Unterstützungsangebote und Selbsthilfemöglichkeiten hin, die ihnen andernfalls verschlossen oder unbekannt bleiben würden.
Ein von der Bundesregierung als Grundlage der Peer Review erarbeitetes Dokument („Host Country Paper“) informiert über Entstehung, gesetzliche Regelungen, Zielsetzung und Wirkungsweise der Bundesstiftung, insbesondere auch im Kontext anderer Hilfesysteme.
Host Country Paper herunterladen
Weitere Unterlagen zur Veranstaltung sowie der abschließende Bericht zur Veranstaltung in deutscher Sprache sind auf der Internetseite des Peer Review unter www.peer-review-social-inclusion.eu eingestellt.
Allgemeine Informationen zum Peer Review-Programm der Europäischen Kommission finden Sie unter www.peer-review-social-inclusion.eu/peer-reviews.
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