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Die Bundesstiftung Mutter und Kind

Bauch einer schwangeren Frau


Dr. Hermann Kues bleibt Kuratoriumsvorsitzender

Am 9. Mai trafen sich die Mitglieder des Kuratoriums zu ihrer jährlichen Sitzung in Berlin. Bei der Wahl zum Vorsitzenden des Kuratoriums wurde der Parlamentarische Staatssekretär Dr. Kues wiedergewählt. In seiner Rede betonte er die Verknüpfung der finanziellen Unterstützung der Stiftung mit anderen Beratungshilfen: „Die ergänzenden Hilfen der Bundesstiftung, die die Entscheidung für das Kind erleichtern sollen, greifen umso besser, weil sie in eine Gesamtstrategie des Lebensschutzkonzepts eingebettet sind, die aus Aufklärung und Information, Beratung und finanzieller Unterstützung besteht.“

Zu den stellvertretenden Vorsitzenden wurde das langjährige Kuratoriumsmitglied, Johanna Huber, Abteilungsleiterin des bayrischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Jugend, und das neu berufene Kuratoriumsmitglied, Norbert Bischoff, Minister für Gesundheit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt gewählt. Beide verfügen durch ihre intensive Arbeit in den Landesstiftungen über umfassende Erfahrung bei der Unterstützung schwangerer Frauen in Notlagen. 

Der Gastvortrag von Ute Lange zu den Ergebnissen des Forschungsprojektes der FH Osnabrück „Erfassung des Bedarfs von sozial benachteiligten schwangeren Mädchen und Frauen mit dem Ziel der Entwicklung eines Gesundheitsförderkonzepts“ bestätigte die zentrale Funktion der bundesweiten Stiftungsarbeit. Durch das Zusammenspiel von finanziellen Hilfen der Bundesstiftung, Beratung und präventiven Angeboten zum Kinderschutz soll schwangeren Frauen in Notlagen geholfen werden. Für diese Frauen sind Schwangerschaftsberatungsstellen die wichtigste Anlaufstelle. Hier kann ihnen ein Weg aus der oft als schwierig wahrgenommenen Situation gezeigt werden.

Weitere Informationen zum Forschungsprojekt bietet die Hebammenforschung der Hochschule Osnabrück.


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