Aktuelles

Aktuelle Meldungen rund um die Bundesstiftung Mutter und Kind, neue Publikationen sowie Schwangerschaft.

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Neues Infoblatt in Leichter Sprache

Neues Infoblatt erklärt in Bildern und Leichter Sprache die Beantragung von Stiftungshilfen

19.06.2017

Die Bundesstiftung Mutter und Kind hat ein neues Infoblatt herausgegeben, das auf anschauliche und leicht verständliche Weise zeigt, wie schwangere Frauen in einer Notlage finanzielle Unterstützung bei der Stiftung beantragen können. Es enthält neben Bildern einfache Sätze und richtet sich besonders an Menschen mit Lese- und Lernschwierigkeiten oder nur geringen Deutschkenntnissen.

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19.06.2017

Die Bundesstiftung Mutter und Kind hat ein neues Infoblatt herausgegeben, das auf anschauliche und leicht verständliche Weise zeigt, wie schwangere Frauen in einer Notlage finanzielle Unterstützung bei der Stiftung beantragen können. Es enthält neben Bildern einfache Sätze und richtet sich besonders an Menschen mit Lese- und Lernschwierigkeiten oder nur geringen Deutschkenntnissen.

Die als Broschüre in Leichter Sprache gekennzeichnete Veröffentlichung „Bundesstiftung Mutter und Kind – Wie beantrage ich finanzielle Unterstützung?“ kann unter der Kurzbezeichnung „Infoblatt mit Erklärillustrationen“ sowohl bei der Bundesstiftung als auch beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bestellt werden. In beiden Webangeboten steht das Infoblatt ebenfalls zum Herunterladen und Ausdrucken zur Verfügung.

Mit dieser Veröffentlichung erweitert die Bundesstiftung Mutter und Kind ihr Informationsangebot in Leichter Sprache. Es gibt bereits das zusammen mit der Zeitbild Stiftung erarbeitete Patientinnen-/Klientinnen-Magazin „Ich bin schwanger! Diese Hilfen gibt es von der Bundes-Stiftung Mutter und Kind“ (siehe Materialien) und eine eigene Unterseite „Leichte Sprache“.

Die Bundesstiftung Mutter und Kind bietet damit einen leichteren Zugang zu Informationen für Menschen, die bei den üblichen Formaten Verständnisschwierigkeiten haben. Oder die z. B. wenig oder gar kein Deutsch sprechen und diese Informationsangebote nicht nutzen können. Der Weg zu den finanziellen Stiftungshilfen wird ihnen somit erleichtert und die Tür in das breit gefächerte Beratungs- und Unterstützungsangebot rund um Schwangerschaft, Geburt und Leben mit dem Kleinkind geöffnet.

Zum Infoblatt „Bundesstiftung Mutter und Kind – Wie beantrage ich finanzielle Unterstützung?“

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Neue Infokarte für den Mutterpass

Wichtige Informationen für Schwangere: Bundesfamilienministerium gibt Infokarten zum Einlegen in den Mutterpass heraus

28.04.2017

Um schwangere Frauen sowie deren Umfeld möglichst früh in der Schwangerschaft über die Angebote und Unterstützungsmöglichkeiten der Schwangerschaftsberatungsstellen zu informieren, hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend nun eine Einlegekarte für den Mutterpass herausgegeben. Die Information im Postkartenformat bietet außerdem einen kurzen Überblick über die Unterstützungsangebote des Hilfetelefons „Schwangere in Not“ sowie die finanziellen Hilfen der Bundesstiftung Mutter und Kind. Ein Link verweist auf Suchmaschinen zur Beratungsstellensuche.

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28.04.2017

Um schwangere Frauen sowie deren Umfeld möglichst früh in der Schwangerschaft über die Angebote und Unterstützungsmöglichkeiten der Schwangerschaftsberatungsstellen zu informieren, hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend nun eine Einlegekarte für den Mutterpass herausgegeben. Die Information im Postkartenformat bietet außerdem einen kurzen Überblick über die Unterstützungsangebote des Hilfetelefons „Schwangere in Not“ sowie die finanziellen Hilfen der Bundesstiftung Mutter und Kind. Ein Link verweist auf Suchmaschinen zur Beratungsstellensuche.

Schwangerschaftsberatungsstellen sind die richtigen Anlaufstellen für alle Fragen rund um Familienplanung, Schwangerschaft und Geburt sowie das Leben mit dem Kleinkind. Jede Frau und jeder Mann in Deutschland hat einen Anspruch auf Beratung. Viele wissen davon aber nichts. Oftmals wird Schwangerschaftsberatung irrtümlich mit Schwangerschaftskonfliktberatung gleichgesetzt.

Um schwangere Frauen sowie deren Umfeld möglichst früh in der Schwangerschaft über die Angebote und Unterstützungsmöglichkeiten der Schwangerschaftsberatungsstellen zu informieren, hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend nun eine Einlegekarte für den Mutterpass herausgegeben. Die Information im Postkartenformat bietet außerdem einen kurzen Überblick über die Unterstützungsangebote des Hilfetelefons „Schwangere in Not“ sowie die finanziellen Hilfen der Bundesstiftung Mutter und Kind. Ein Link verweist auf Suchmaschinen zur Beratungsstellensuche.

Die Karte eröffnet gynäkologischen Praxen aber auch Hebammen eine gute Möglichkeit, Schwangeren eine Erstinformation über Unterstützungsangebote jenseits der medizinischen Schwangerschaftsbegleitung zu bieten, ohne dass dies im Beratungsgespräch angesprochen werden muss. Sie kann kostenlos in deutscher und in englischer Sprache beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend oder bei der Bundesstiftung Mutter und Kind bestellt werden.

Über die Bundesstiftung Mutter und Kind können auch weitere Infomaterialien zu Unterstützungsangeboten rund um Schwangerschaft und Geburt für Fachärzteschaft und Hebammen sowie deren Patientinnen bezogen werden, die das Beratungsgespräch gerade bei erkennbar vorliegenden nichtmedizinischen Problemlagen erleichtern können. Diese finden Sie hier.

Infokarte zum Einlegen in den Mutterpass (deutsch) 

Infokarte zum Einlegen in den Mutterpass (englisch)

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Zusätzliche Haushaltsmittel

Bundesstiftung erhält für 2017 zusätzliche vier Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt

02.01.2017

Im Haushaltsjahr 2017 stehen der Bundesstiftung „Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens“ 96 Millionen Euro für die Unterstützung schwangerer Frauen in Not zur Verfügung.

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Im Haushaltsjahr 2017 stehen der Bundesstiftung „Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens“ 96 Millionen Euro für die Unterstützung schwangerer Frauen in Not zur Verfügung. Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages hatten im Rahmen der Haushaltsverhandlungen der Bundesstiftung Mutter und Kind zusätzlich zur gesetzlichen Mindesteinlage von 92 Millionen Euro weitere vier Millionen Euro, einmalig für das Haushaltsjahr 2017, bewilligt. Damit ist der politische Wille deutlich geworden, die wichtige Arbeit der Bundesstiftung zu unterstützen.

Die gesetzliche Mindesteinlage für die Bundesstiftung Mutter und Kind ist seit 1993 unverändert. In den letzten Jahren wurden damit jährlich über 130.000 Schwangeren in einer Notlage mit ergänzenden finanziellen Hilfen unterstützt. Das ist rund ein Fünftel aller Schwangeren pro Jahr.

Seit Mitte 2014 sind die Antragszahlen bei der Bundesstiftung Mutter und Kind stark angestiegen. Die einmalig für 2017 bewilligten zusätzlichen Mittel bringen daher eine notwendige Unterstützung für den Stiftungszweck. Da weiterhin mit einer Zunahme multipler Notlagen zu rechnen ist, muss daher von einem anhaltend erhöhten Finanzbedarf der Stiftung ausgegangen werden. Es gilt deshalb, hierfür eine dauerhafte Lösung zu finden.

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Neue Webseite

Ab sofort: Neue Webseite der Bundesstiftung Mutter und Kind

21.12.2016

Die Bundesstiftung Mutter und Kind präsentiert sich ab sofort auf einer neu gelaunchten Webseite. Bereits seit Mitte 2009 informiert die Bundesstiftung Mutter und Kind über ihre ergänzenden finanziellen Hilfen für schwangere Frauen in Not und Unterstützungsangebote rund um Schwangerschaft und Geburt mit einem eigenen Internetangebot. Der Relaunch bietet modernes Design, komfortable Benutzerführung und die Anpassung auf die aktuellen technischen Erfordernisse sowie viele weitere Vorzüge. Ob auf dem PC, Smartphone oder Tablet, die Größe der Text- und Infokästen passt sich an, hier kommt das sogenannte Responsive Webdesign zum Einsatz.  

Von der Startseite aus gelangt man auf jede Unterseite, die für die Benutzerfreundlichkeit bewusst reduziert wurden, ohne viel Klicken. Die Text- und Infokästen lassen sich bei Bedarf einfach auf- und wieder zuklappen. Bei Klick auf das Burger-Icon öffnet sich das Menü, auch von hier sind alle Unterseiten zu erreichen. Viel Spaß beim Entdecken der neuen Webseite!  

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Errichtungsgesetz vom 15. Juli 2016

Bundesstiftung Mutter und Kind: Errichtungsgesetz aktualisiert

16.09.2016

Mit dem Zweiten Gesetz zur weiteren Bereinigung von Bundesrecht wurde auch das Gesetz zur Errichtung einer Stiftung „Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens“ (kurz: MuKStiftG) auf einen aktuellen Stand gebracht.

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16.09.2016

Mit dem Zweiten Gesetz zur weiteren Bereinigung von Bundesrecht wurde auch das Gesetz zur Errichtung einer Stiftung „Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens“ (kurz: MuKStiftG) auf einen aktuellen Stand gebracht.

Durch das am 15. Juli 2016 in Kraft getretene Gesetz wurde nachvollzogen, dass die Geschäftsführungsaufgaben der Bundesstiftung schon seit längerem von Bediensteten des BMFSFJ am Dienstsitz Berlin wahrgenommen werden. Daher wurde mit der Änderung in § 1 Abs. 2 der Sitz der Stiftung offiziell von Bonn nach Berlin verlegt. Damit ändert sich auch der Gerichtsstand.

Gleichzeitig konnten ein Bezugsfehler in § 9 Absatz 1 MuKStiftG, der durch Organisationsänderungen und eine unterlassene Anpassung in § 9 Absatz 4 MuKStiftG entstanden war, korrigiert und die Beträge der jährlichen Bundeseinlage sowie eines Anteils davon, der für den Aufbau des Stiftungsvermögens verwendet werden darf (§ 6 Absatz 1 und Absatz 2 MuKStiftG), auf Eurobeträge umgestellt werden. Die jährliche Bundeseinlage beträgt - wie schon bislang in den jährlichen Haushaltsgesetzen - mindestens 92.033.000,00 Euro.

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Info-Mappen neu aufgelegt

Bewährte Info-Mappen für Fachärzteschaft und Hebammen in aktualisierter Neuauflage erschienen

07.06.2016

Die beliebten und sehr informativen Info-Mappen „Schwangerschaft in schwierigen Lebenslagen – Hilfen der Bundesstiftung Mutter und Kind“ wurden aktualisiert und neu aufgelegt. Im bekannten Zeitbild MEDICAL-Format stehen nun wieder die für die Bedürfnisse von Gynäkologinnen und Gynäkologen einerseits und von Hebammen anderseits konzipierten Fachinformationen über die Hilfen der Bundesstiftung und die Beratungstätigkeit der Schwangerschaftsberatungsstellen zum kostenlosen Bestellen zur Verfügung. Ganz neu ist die Info-Karte zum Einlegen in den Mutterpass.

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07.06.2016

Die beliebten und sehr informativen Info-Mappen „Schwangerschaft in schwierigen Lebenslagen – Hilfen der Bundesstiftung Mutter und Kind“ wurden aktualisiert und neu aufgelegt. Im bekannten Zeitbild MEDICAL-Format stehen nun wieder die für die Bedürfnisse von Gynäkologinnen und Gynäkologen einerseits und von Hebammen anderseits konzipierten Fachinformationen über die Hilfen der Bundesstiftung und die Beratungstätigkeit der Schwangerschaftsberatungsstellen zum kostenlosen Bestellen zur Verfügung. Ganz neu ist die Info-Karte zum Einlegen in den Mutterpass.

Die Info-Mappen unterstützen Ärztinnen und Ärzte sowie Hebammen bei der Beratung schwangerer Frauen in Notlagen. Die Materialien zeigen auf, wer eine Schwangerschaftsberatung in Anspruch nehmen kann und wie man eine Beratungsstelle in der Nähe findet, wann und wie die Bundesstiftung Mutter und Kind hilft und welche weiteren staatlichen Unterstützungsmöglichkeiten es außerdem gibt. Zudem bieten sie praktische Tipps für das Beratungsgespräch in der ärztlichen Praxis und im Hebammenalltag.

Ergänzend gibt es zur Weitergabe an Patientinnen und Klientinnen wieder die ebenfalls überarbeiteten Magazine „Ich bin schwanger! Hilfen der Bundesstiftung Mutter und Kind“, die schwangere Frauen über das Beratungsspektrum der Schwangerschaftsberatungsstellen und die finanziellen Hilfen der Bundesstiftung Mutter und Kind sowie deren Voraussetzungen informieren. Außerdem wird dargestellt, welche Unterstützungsmöglichkeiten Hebammen anbieten.

Die beiden Magazine für Patientinnen und Klientinnen stehen nun auch in den Sprachen Arabisch, Englisch, Russisch und Türkisch zur Verfügung. Für Schwangere mit einer Lese- oder Lernschwäche oder unzureichenden Deutschkenntnissen wurde speziell das Magazin „Ich bin schwanger! Diese Hilfen gibt es von der Bundes-Stiftung Mutter und Kind“ in Leichter Sprache erstellt. Als praktische Ergänzung für den Mutterpass wurde eine Infokarte im passenden Format entwickelt.

Die Materialien eignen sich auch sehr gut zur Vernetzung der einschlägigen Hilfsangebote vor Ort.

Alle Materialien in deutscher Sprache können über die das Kontaktformular bei der Bundesstiftung bestellt werden. Die Patientinnen- und Klientinnenmagazine in den vier Fremdsprachen stehen zum Download zur Verfügung und können bei Bedarf ausgedruckt werden.

Zum Bestellen und Herunterladen: (Die nachstehenden PDF-Dokumente sind nicht barrierefrei.)

Ärzte-Mappe „Schwangerschaft in schwierigen Lebenslagen – Hilfen der Bundesstiftung Mutter und Kind“

Patientinnen-Magazin „Ich bin schwanger! Hilfen der Bundesstiftung Mutter und Kind“ (deutsch)

Hebammen-Mappe „Schwangerschaft in schwierigen Lebenslagen – Hilfen der Bundesstiftung Mutter und Kind“

Klientinnen-Magazin „Ich bin schwanger! Hilfen der Bundesstiftung Mutter und Kind“ (deutsch)

Patientinnen/Klientinnen-Magazin „Ich bin schwanger! Hilfen der Bundes-Stiftung Mutter und Kind“ (Leichte Sprache)

Infokarte zum Einlegen in den Mutterpass

Zum Herunterladen: (Die nachstehenden PDF-Dokumente sind nicht barrierefrei.)

Patientinnen-Magazin „Ich bin schwanger! Hilfen der Bundesstiftung Mutter und Kind“
Arabisch
Englisch
Türkisch
Russisch

Klientinnen-Magazin „Ich bin schwanger! Hilfen der Bundesstiftung Mutter und Kind“
Arabisch
Englisch
Türkisch
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Evaluierung der Reform des Kontopfändungsschutzes

Pfändungsschutz für Stiftungsmittel soll verbessert werden

01.03.2016

Vier Jahre nach Inkrafttreten der Reform zum Kontopfändungsschutz ist nun der bereits damals vorgesehene Evaluationsbericht erschienen. Das Institut für Finanzdienstleistungen (iff) empfiehlt darin die finanziellen Hilfen der Bundesstiftung Mutter und Kind in den Katalog der geschützten Geldleistungen für Kinder aufzunehmen, um diese effektiver vor Pfändung zu schützen.

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01.03.2016

Vier Jahre nach Inkrafttreten der Reform zum Kontopfändungsschutz ist nun der bereits damals vorgesehene Evaluationsbericht erschienen. Das Institut für Finanzdienstleistungen (iff) empfiehlt darin die finanziellen Hilfen der Bundesstiftung Mutter und Kind in den Katalog der geschützten Geldleistungen für Kinder aufzunehmen, um diese effektiver vor Pfändung zu schützen.

Seit Herbst 2013 hatte das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz die Wirkungen der Neuregelungen zum P-Konto durch das iff evaluieren lassen. Auf Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend wurde auch untersucht, in welchem Umfang infolge der Neuregelungen in der Praxis Probleme in Bezug auf den Pfändungsschutz der Hilfen der Bundesstiftung Mutter und Kind auftreten. Denn die Schwangerschaftsberatungsstellen hatten seit Inkrafttreten der Reform immer wieder über Schwierigkeiten berichtet, bei von Kontopfändungen betroffenen Hilfeempfängerinnen den Schutz der Stiftungshilfen sicherzustellen.

Schwangerschaftsberatungsstellen zahlen Leistungsempfängerinnen mit P-Konten die finanziellen Zuwendungen bisher häufig über alternative Wege aus. Durch die Aufnahme in den Katalog der geschützten Geldleistungen für Kinder wäre gegenüber der Bank der Nachweis, dass es sich bei den Stiftungshilfen um unpfändbare Leistungen handelt, leichter zu erbringen.

Die Bundesregierung überprüft nunmehr, wie und in welchem Umfang diese und andere durch die Evaluation aufgezeigten Handlungsempfehlungen umgesetzt werden können.

Weitere Informationen zum P-Konto, der Evaluation und den Schlussbericht finden Sie hier.

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Anpassung der Vergaberichtlinien

Antragsfrist bundesweit ausgeweitet

17. Februar 2016

Schwangere Frauen in einer Notlage können künftig bundesweit bis zur Geburt einen Antrag auf ergänzende finanzielle Hilfen der Bundesstiftung Mutter und Kind stellen. Die zentralen Einrichtungen in den Bundesländern werden dafür Sorge tragen, dass die klarstellende Neuregelung zeitnah umgesetzt wird.

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17. Februar 2016

Schwangere Frauen in einer Notlage können künftig bundesweit bis zur Geburt einen Antrag auf ergänzende finanzielle Hilfen der Bundesstiftung Mutter und Kind stellen. Die zentralen Einrichtungen in den Bundesländern werden dafür Sorge tragen, dass die klarstellende Neuregelung zeitnah umgesetzt wird.

Die bisherige Regelung in den Vergaberichtlinien der Bundesstiftung, nach der die Mittel im Rahmen des § 2 des Stiftungsgesetzes vorrangig für Zuwendungen an werdende Mütter zur Verfügung gestellt werden sollten, die sich während der ersten Monate der Schwangerschaft wegen einer Notlage an eine Schwangerschaftsberatungsstelle wendeten, führte dazu, dass in einigen Bundesländern Fristen eingeführt wurden, nach deren Ablauf trotz Notlage kein Antrag mehr gestellt werden konnte.

Mit der am 17. Februar 2016 vom Stiftungsrat beschlossenen Neufassung des § 1 der Vergaberichtlinien wird nun klargestellt, dass eine Antragstellung grundsätzlich während der gesamten Schwangerschaft möglich ist. Denn Notlagen können auch noch im letzten Drittel einer Schwangerschaft auftreten. Um weiterhin Frauen, die sich in einem Schwangerschaftskonflikt befinden, besonders gut und schnell unterstützten zu können, wurde festgelegt, dass deren Anträge vorrangig zu bearbeiten sind.

Anlaufstellen für die Antragsstellung sind wie bisher die Schwangerschaftsberatungsstellen vor Ort. Dadurch wird gewährleistet, dass hilfesuchende schwangere Frauen niedrigschwellig und umfassend über alle Unterstützungsmöglichkeiten informiert werden.

Die Neufassung der Vergaberichtlinien finden Sie hier.

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Gebärdensprachvideo und Leichte Sprache

Barrierefreies Angebot der Bundesstiftung Mutter und Kind

Ab sofort stehen auf der Webseite der Bundesstiftung Mutter und Kind ein Gebärdensprachvideo und ein Angebot in Leichter Sprache zur Verfügung. Darin werden die wichtigsten Informationen über die Bundesstiftung Mutter und Kind ausgeführt. Zum Beispiel wird die Antragstellung von Stiftungsgeldern bei den Schwangeren-Beratungs-Stellen erklärt. Andere Themen sind das 30-jährige Jubiläum und die Evaluation der Stiftung. Außerdem gibt es allgemeine Hinweise zur Benutzung der Webseite.

Mit dem neuen barrierefreien Angebot erfüllt die Webseite der Bundesstiftung die Verordnung zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik nach dem Behindertengleichstellungsgesetz (Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung – BITV 2.0).

Das Gebärdensprachvideo und der Text in Leichter Sprache stehen im oberen Bereich der Webseite unter „Leichte Sprache/ Gebärdensprachvideo“ zur Verfügung. 

Ab sofort stehen auf der Webseite der Bundesstiftung Mutter und Kind ein Gebärdensprachvideo und ein Angebot in Leichter Sprache zur Verfügung. Darin werden die wichtigsten Informationen über die Bundesstiftung Mutter und Kind ausgeführt. Zum Beispiel wird die Antragstellung von Stiftungsgeldern bei den Schwangeren-Beratungs-Stellen erklärt. Andere Themen sind das 30-jährige Jubiläum und die Evaluation der Stiftung. Außerdem gibt es allgemeine Hinweise zur Benutzung der Webseite.

Mit dem neuen barrierefreien Angebot erfüllt die Webseite der Bundesstiftung die Verordnung zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik nach dem Behindertengleichstellungsgesetz (Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung – BITV 2.0).

Das Gebärdensprachvideo und der Text in Leichter Sprache stehen im oberen Bereich der Webseite unter „Leichte Sprache/ Gebärdensprachvideo“ zur Verfügung. 

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Info-Faltblatt Arabisch

Info-Faltblatt in arabischer Sprache nun auch zum Bestellen

Die wichtigsten Informationen über die Bundesstiftung Mutter und Kind und ihre Hilfen für Schwangere in Notlagen bietet das Info-Faltblatt in verschiedenen Sprachen. Ab sofort kann außer den Infoblättern in Deutsch, Englisch, Türkisch und Russisch auch das Info-Faltblatt in arabischer Sprache unter dem Menüpunkt Materialien oder über den Publikationsversand der Bundesregierung in Papierform kostenfrei bestellt werden.

Als Online-Broschüre steht das Info-Faltblatt in insgesamt 15 Sprachen auf der Webseite der Bundesstiftung zum Download sowie zum Ausdrucken bereit. Die Info-Faltblätter sind direkt auf der Startseite in einem Infokasten aufrufbar.

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Zusätzliche Finanzmittel

1,2 Millionen zusätzlich für Schwangere in Not

Der Stiftungsrat der Bundesstiftung Mutter und Kind hat für 2015 zusätzlich zu den jährlich aus dem Bundeshaushalt zur Verfügung gestellten 92 Milllionen Euro weitere 1,2 Millionen Euro aus dem Stiftungsvermögen für schwangere Frauen in Notlagen bewilligt. Die für die Stiftungsarbeit im Dezember bestimmten Mittel wurden Anfang des Monats Dezember auf die zentralen Einrichtungen in den Bundesländern verteilt. Diese stellen den Schwangerenberatungsstellen vor Ort die zusätzlichen Gelder zur Verfügung, um Bedürftige im Sinne des Stiftungsgesetzes zu unterstützen.

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Der Stiftungsrat der Bundesstiftung Mutter und Kind hat für 2015 zusätzlich zu den jährlich aus dem Bundeshaushalt zur Verfügung gestellten 92 Milllionen Euro weitere 1,2 Millionen Euro aus dem Stiftungsvermögen für schwangere Frauen in Notlagen bewilligt. Die für die Stiftungsarbeit im Dezember bestimmten Mittel wurden Anfang des Monats Dezember auf die zentralen Einrichtungen in den Bundesländern verteilt. Diese stellen den Schwangerenberatungsstellen vor Ort die zusätzlichen Gelder zur Verfügung, um Bedürftige im Sinne des Stiftungsgesetzes zu unterstützen.

In ganz Deutschland werden aktuell viele Flüchtlinge aufgenommen, unter ihnen auch zahlreiche Schwangere, die dringend finanzielle Hilfe benötigen, um sich auf die Geburt und die erste Zeit danach vorzubereiten. Die Zahl der Anträge auf finanzielle Unterstützung der Bundesstiftung Mutter und Kind bei den Schwangerschaftsberatungsstellen hat sich stark erhöht. Hier kann die Bundesstiftung nun durch die zusätzlichen Mittel schnell und auf unbürokratischem Weg Hilfe leisten.

Die Aufteilung der 1,2 Millionen Euro erfolgt, wie auch die der regulären jährlichen 92 Millionen Euro Stiftungsmittel, nach dem auf den Bevölkerungszahlen basierendem Verteilerschlüssel. Die Stiftungsmittel können für Aufwendungen gewährt werden, die im Zusammenhang mit der Schwangerschaft, Geburt sowie der Pflege und Erziehung des Kleinkindes entstehen. Dies umfasst insbesondere die Erstausstattung des Babys, die Weiterführung des Haushalts, die Wohnung und deren Einrichtung oder die Betreuung des Säuglings oder Kleinkindes.

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Materialien zum Bestellen

Info-Faltblatt nun auch in Arabisch, Spanisch und Rumänisch verfügbar

Das Info-Faltblatt zur Bundesstiftung Mutter und Kind ist ab sofort auch in arabischer, spanischer und rumänischer Sprache verfügbar. Auf der Webseite der Bundesstiftung sind die neuen Info-Faltblätter als Online-Broschüren auf der Startseite in einem Infokasten aufrufbar und stehen zum Download sowie zum Ausdrucken bereit.

Für schwangere Frauen in besonderen Notlagen stellt die Bundesstiftung Mutter und Kind Jahr für Jahr über 92 Millionen Euro für ergänzende finanzielle Hilfen zur Verfügung, damit die werdenden Mütter diese wichtige Phase in ihrem Leben gut bewältigen zu können. Das Info-Faltblatt informiert über die Leistungen der Bundesstiftung Mutter und Kind. Fragen wie: Wann hilft die Stiftung? Wie hilft die Stiftung? Wo können Anträge gestellt werden? beantwortet es in Kurzform.

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Das Info-Faltblatt zur Bundesstiftung Mutter und Kind ist ab sofort auch in arabischer, spanischer und rumänischer Sprache verfügbar. Auf der Webseite der Bundesstiftung sind die neuen Info-Faltblätter als Online-Broschüren auf der Startseite in einem Infokasten aufrufbar und stehen zum Download sowie zum Ausdrucken bereit.

Für schwangere Frauen in besonderen Notlagen stellt die Bundesstiftung Mutter und Kind Jahr für Jahr über 92 Millionen Euro für ergänzende finanzielle Hilfen zur Verfügung, damit die werdenden Mütter diese wichtige Phase in ihrem Leben gut bewältigen zu können. Das Info-Faltblatt informiert über die Leistungen der Bundesstiftung Mutter und Kind. Fragen wie: Wann hilft die Stiftung? Wie hilft die Stiftung? Wo können Anträge gestellt werden? beantwortet es in Kurzform.

Unter den jährlich über 140.000 Schwangeren in Deutschland, die örtlichen Schwangerschaftsberatungsstellen aufsuchen und dort die ergänzenden Hilfen der Bundesstiftung Mutter und Kind für Schwangerschaftsbedarf, Erstausstattung, Wohnung und Einrichtung sowie für die Betreuung des Kleinkinds beantragen möchten, sind zunehmend Frauen aus vielen verschiedenen Herkunftsländern, die Informationen in ihrer Muttersprache benötigen.

Daher sind die Info-Faltblätter neben den bisher schon vorliegenden 11 fremdsprachlichen Ausgaben nun auch in Arabisch, Spanisch und Rumänisch verfügbar und können in diesen Sprachen und auch in Deutsch unter dem Menüpunkt Materialien auf der Website der Bundesstiftung Mutter und Kind heruntergeladen werden. Die Infoblätter in deutscher, englischer, russischer und türkischer Sprache sind zudem als Broschüren über die Bundesstiftung, das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend oder über den Publikationsversand der Bundesregierung bestellbar.

Download Info-Faltblatt

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Beratungsprogramm IRIS wird fortgeführt

Online-Beratung IRIS unterstützt Schwangere weiterhin beim Tabak- und Alkoholverzicht

Schwangere Frauen können sich weiterhin vom IRIS-Onlineberatungsprogramm beim Rauch- und Alkoholverzicht unterstützen lassen. Denn Alkohol- und Tabakkonsum während der Schwangerschaft und Stillzeit haben erhebliche körperliche und psychische Folgen für das Kind. Obwohl Schwangere das oft wissen, fällt der Verzicht schwer. IRIS hilft Frauen online dabei, in der Schwangerschaft auf Alkohol oder Zigaretten zu verzichten, um die Risiken für ihr Kind zu vermeiden.

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Schwangere Frauen können sich weiterhin vom IRIS-Onlineberatungsprogramm beim Rauch- und Alkoholverzicht unterstützen lassen. Denn Alkohol- und Tabakkonsum während der Schwangerschaft und Stillzeit haben erhebliche körperliche und psychische Folgen für das Kind. Obwohl Schwangere das oft wissen, fällt der Verzicht schwer. IRIS hilft Frauen online dabei, in der Schwangerschaft auf Alkohol oder Zigaretten zu verzichten, um die Risiken für ihr Kind zu vermeiden.

Als Unterstützung auf dem Weg zum Rauch- und Alkoholverzicht bietet IRIS schwangeren Frauen unter www.iris-plattform.de ein zwölfwöchiges Programm mit aufeinander aufbauenden, wöchentlich neuen interaktiven Online-Übungen, aufklärenden Hintergrundinfos und Entspannungstipps, u.a. im Audioformat zum Downloaden. Das Angebot ist anonym und kostenlos und kann bundesweit in Anspruch genommen werden.

IRIS war im Jahr 2011 als Pilotprojekt des Universitätsklinikums Tübingen gestartet und zur Optimierung ab April 2014 durch eine Studie begleitet worden. Die offizielle Rekrutierungsphase der IRIS-Studie endete am 7. April 2015. Aufgrund der starken Nachfrage wird die IRIS-Plattform (ohne Studiencharakter) fortgeführt. Betroffene Schwangere können sich weiterhin bei IRIS registrieren und das Programm regulär durchlaufen.

Download Flyer Beratungsprogramm IRIS

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Infomaterial für Beratungsfachkräfte

Neuer BA-Leitfaden informiert umfassend über Teilzeitausbildung

In der Ausbildung schwanger zu werden stellt die zumeist jungen Frauen vor ganz neue Herausforderungen. Die anvisierte Lebensplanung muss überdacht werden, was besonders die Ausbildung betrifft. Nicht selten wird sie abgebrochen und später auch nicht fortgesetzt. Ohne einen qualifizierten Berufsabschluss ergeben sich aber im Erwerbsleben Lücken und Brüche, die es langfristig erschweren, finanziell unabhängig zu sein. Die seit 2005 mögliche Ausbildung in Teilzeit kann hier Abhilfe schaffen. Der neue praxisorientierte Leitfaden der Bundesagentur für Arbeit bündelt die notwendigen Informationen und führt durch den Dschungel der Fördermöglichkeiten.

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In der Ausbildung schwanger zu werden stellt die zumeist jungen Frauen vor ganz neue Herausforderungen. Die anvisierte Lebensplanung muss überdacht werden, was besonders die Ausbildung betrifft. Nicht selten wird sie abgebrochen und später auch nicht fortgesetzt. Ohne einen qualifizierten Berufsabschluss ergeben sich aber im Erwerbsleben Lücken und Brüche, die es langfristig erschweren, finanziell unabhängig zu sein. Die seit 2005 mögliche Ausbildung in Teilzeit kann hier Abhilfe schaffen. Der neue praxisorientierte Leitfaden der Bundesagentur für Arbeit bündelt die notwendigen Informationen und führt durch den Dschungel der Fördermöglichkeiten.

Der BA-Leitfaden zur Teilzeitberufsausbildung, bei dem es sich in erster Linie um eine interne Arbeitshilfe handelt, soll für alle Beteiligten mehr Transparenz zu diesem Thema herstellen. Er zeigt die Vorteile dieser Ausbildungsform auf und wie eine durchgängige Sicherstellung des Lebensunterhaltes trotz der Komplexität des Fördersystems zu Beginn und während der Ausbildung gewährleistet werden kann. Damit stellt er auch für die Beratungsfachkräfte in den Schwangerschaftsberatungsstellen wichtige Informationen bereit.

Der Leitfaden zielt auch auf weitere Akteurinnen und Akteure am Arbeitsmarkt, um bei ihnen mehr Akzeptanz für diese Ausbildungsform zu schaffen. Denn die Teilzeitberufsausbildung kann jungen Eltern mit Betreuungspflichten eine frühzeitige Berufsausbildung ermöglichen und trägt gleichzeitig zur Fachkräftesicherung bei.

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Ehrenamtliches Engagement

Kuratoriumsvorsitzender Dr. Hermann Kues mit Bundesverdienstkreuz geehrt

Für sein ehrenamtliches Engagement wurde Dr. Hermann Kues, Kuratoriumsvorsitzender der Bundesstiftung Mutter und Kind, am 16. Dezember 2014 das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verliehen. Der langjährige CDU-Bundestagsabgeordnete war knapp 20 Jahre im Bundestag vertreten und ist in zahlreichen Organisationen ehrenamtlich aktiv.

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Für sein ehrenamtliches Engagement wurde Dr. Hermann Kues, Kuratoriumsvorsitzender der Bundesstiftung Mutter und Kind, am 16. Dezember 2014 das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verliehen. Der langjährige CDU-Bundestagsabgeordnete war knapp 20 Jahre im Bundestag vertreten und ist in zahlreichen Organisationen ehrenamtlich aktiv.

Das Verdienstkreuz überreichte ihm der Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert im Auftrag des Bundespräsidenten Joachim Gauck.

Staatssekretär Dr. Ralf Kleindieck bedankte sich bei Herrn Dr. Kues für sein Engagement in der Bundesstiftung: „Als Kuratoriumsvorsitzender setzen Sie sich seit 2007 sehr für die Belange der schwangeren Frauen in Not ein und damit auch dafür, deren Kindern einen guten Start ins Leben zu verschaffen.“

Von 2005 bis 2013 war der Kuratoriumsvorsitzende Dr. Kues Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Dort engagierte er sich neben seiner Tätigkeit als Kuratoriumsvorsitzender der Bundesstiftung auch für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Mehrgenerationenhäuser und den Aufbau des neuen Bundesfreiwilligendienstes.

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Materialien zum Bestellen

Neue Info-Postkarte der Bundesstiftung Mutter und Kind

Die Postkarte „Hilfe und Unterstützung für Mutter und Kind.“ ist als Info-Postkarte neu erschienen. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf der Information über die Arbeit der Stiftung und die umfassende vertrauliche und individuelle Beratung in den Schwangerschaftsberatungsstellen.

Neu ist außerdem das offene Adressfeld. So kann die Karte von Beratungsstellen sowohl zur ersten Information für Betroffene als auch für die Ansprache von Multiplikatorengruppen und für die Vernetzungsarbeit eingesetzt werden. Weitere Informationen sind dann unter der Webadresse der Bundesstiftung zu finden.

Bestellbar ist die neue Info-Postkarte unter dem Menüpunkt Materialien oder über den Publikationsversand der Bundesregierung.

Die Postkarte „Hilfe und Unterstützung für Mutter und Kind.“ ist als Info-Postkarte neu erschienen. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf der Information über die Arbeit der Stiftung und die umfassende vertrauliche und individuelle Beratung in den Schwangerschaftsberatungsstellen.

Neu ist außerdem das offene Adressfeld. So kann die Karte von Beratungsstellen sowohl zur ersten Information für Betroffene als auch für die Ansprache von Multiplikatorengruppen und für die Vernetzungsarbeit eingesetzt werden. Weitere Informationen sind dann unter der Webadresse der Bundesstiftung zu finden.

Bestellbar ist die neue Info-Postkarte unter dem Menüpunkt Materialien oder über den Publikationsversand der Bundesregierung.

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30 Jahre Bundesstiftung Mutter und Kind

Dr. Ralf Kleindiek gratuliert der Bundesstiftung Mutter und Kind zum 30-jährigen Bestehen

Mit einem Festakt wurde am 13. November das 30-jährige Bestehen der Bundesstiftung „Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens“ gewürdigt. Staatssekretär Dr. Ralf Kleindiek betonte in seiner Eröffnungsrede die wichtige Arbeit der Stiftung für Schwangere in finanziellen Notlagen. „Die Unterstützung durch die Bundesstiftung nimmt den schwangeren Frauen eine Last ab. Die finanziellen Hilfen geben Müttern und Vätern die Zuversicht, für ihr Kind beim Start ins Leben sorgen zu können. Das stärkt auch das Selbstbewusstsein der Eltern und verschafft ihnen Momente des Glücks und der Vorfreude auf das Kind. Diese Momente tragen frühzeitig zu einer guten Eltern-Kind-Beziehung bei, die für ein gesundes Aufwachsen so wichtig ist“, sagte Dr. Ralf Kleindiek bei dem Festakt im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Berlin.

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Mit einem Festakt wurde am 13. November das 30-jährige Bestehen der Bundesstiftung „Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens“ gewürdigt. Staatssekretär Dr. Ralf Kleindiek betonte in seiner Eröffnungsrede die wichtige Arbeit der Stiftung für Schwangere in finanziellen Notlagen. „Die Unterstützung durch die Bundesstiftung nimmt den schwangeren Frauen eine Last ab. Die finanziellen Hilfen geben Müttern und Vätern die Zuversicht, für ihr Kind beim Start ins Leben sorgen zu können. Das stärkt auch das Selbstbewusstsein der Eltern und verschafft ihnen Momente des Glücks und der Vorfreude auf das Kind. Diese Momente tragen frühzeitig zu einer guten Eltern-Kind-Beziehung bei, die für ein gesundes Aufwachsen so wichtig ist“, sagte Dr. Ralf Kleindiek bei dem Festakt im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Berlin.

Bundesstiftung Mutter und Kind

Die Bundesstiftung stellt jährlich 92 Millionen Euro als ergänzende Hilfe zur Verfügung, um werdende Mütter zu unterstützen und ihnen die Fortsetzung der Schwangerschaft zu erleichtern. In Kooperation mit zentralen Einrichtungen in den Ländern und dem bundesweiten Netz der Schwangerschaftsberatungsstellen werden die Stiftungsmittel flexibel bezogen auf die konkrete Notlage an Schwangere vergeben. Auf diese Weise werden jährlich über 130.000 schwangere Frauen unterstützt.

Finanzielle Hilfen weisen den Weg zu weiteren Beratungsangeboten

Die im letzten Jahr abgeschlossene Evaluation der Arbeit der Bundesstiftung hat die besondere Wirksamkeit der finanziellen Stiftungshilfen gerade am Anfang einer Schwangerschaft im Zusammenwirken mit der individuellen Beratung bei der Antragstellung bestätigt.

Das finanzielle Hilfsangebot der Bundesstiftung führt schwangere Frauen oft zum ersten Mal in eine Beratungsstelle. Dort erhalten sie zusätzlich umfassende Informationen über mögliche andere soziale Leistungen und die vor Ort bestehenden Unterstützungsangebote im vielfältigen Netz Früher Hilfen. Das Geld der Bundesstiftung, das eine kurzfristige Akut-Hilfe ist, öffnet so die Türen zu langfristiger Hilfe und Begleitung junger Familien.

Informationen zur Geschichte der Bundesstiftung Mutter und Kind und 30 Jahren Stiftungsarbeit erhalten Sie unter Jubiläum. Fotos vom Festakt und dem anschließenden Empfang finden Sie in den Bildergalerie.

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Bildergalerie

Festakt zum 30-jährigen Bestehen der Bundesstiftung Mutter und Kind

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Evaluationsstudie Bundesstiftung Mutter und Kind

Studie belegt Wirksamkeit der Hilfen für Schwangere in Notlagen

Seit 30 Jahren unterstützt die Bundesstiftung Mutter und Kind Schwangere infinanziellen Notlagen. Die Wirksamkeit dieser Hilfen wurde nun auch von einer Evaluationsstudie belegt, die im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend entstanden ist. Für viele Frauen ist die Antragstellung zudem ein „Türöffner“ in die Schwangerschaftsberatung und das vielfältige System früher Hilfen.

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Seit 30 Jahren unterstützt die Bundesstiftung Mutter und Kind Schwangere infinanziellen Notlagen. Die Wirksamkeit dieser Hilfen wurde nun auch von einer Evaluationsstudie belegt, die im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend entstanden ist. Für viele Frauen ist die Antragstellung zudem ein „Türöffner“ in die Schwangerschaftsberatung und das vielfältige System früher Hilfen.

Stiftungshilfen sind „Türöffner“ für weitere Unterstützungsangebote

Die Untersuchungsergebnisse bestätigen, dass die Stiftungshilfen für schwangere Frauen in Notlagen oft der ganz entscheidende Baustein sind, um die Schwangerschaft auszutragen. Da die Antragsstellung in einer Schwangerschaftsberatungsstelle stattfindet, können in der vertrauensvollen Beratung zusätzliche Problemlagen erkannt und weitere Hilfsangebote vermittelt werden. Viele erfahren hier häufig zum ersten Mal von den verschiedenen familienpolitischen Unterstützungsangeboten.

Im Rahmen der Evaluation wurde auch deutlich, dass die Problemlagen der Schwangeren häufig sehr komplex sind. In den meisten Fällen geht es um die schlechte finanzielle Situation aufgrund von prekären Erwerbssituationen oder Arbeitslosigkeit. Hinzu kommt, dass die allgemeinen finanziellen Belastungen – vor allem die Kosten für Wohnen und Mobilität – in den letzten Jahren stark gestiegen sind.

Studie „Bundesstiftung Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens“

Die auf zwei Jahre angelegte Evaluation wurde gemeinsam vom ISG – Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik GmbH und dem Büro für Evaluation und wissenschaftlichen Service erstellt.

Neben der Analyse vorhandener Statistiken, Richtlinien und Informationen sowie der Auswertung der jährlichen Sozialdatenstatistiken der Bundesstiftung Mutter und Kind wurden Workshops mit Vertreterinnen und Vertretern der Zuweisungsempfänger veranstaltet, die in den Ländern die Mittelvergabe organisieren, sowie über 1.000 Schwangerschaftsberatungsstellen schriftlich befragt. Außerdem erfolgte eine vertiefende Analyse in 20 Modellregionen mit mehr als 800 Antragstellerinnen.

Die Evaluationsstudie steht allen Interessierten als Online-Broschüre kostenlos zur Verfügung:

Evaluation Bundesstiftung „Mutter und Kind - Schutz des ungeborenen Lebens“ als Türöffnerin in das Netz früher Hilfen für Schwangere in Notlagen - Abschlussbericht

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Infoflyer und Anmeldung

Online-Beratung IRIS hilft Schwangeren beim Tabak- und Alkoholverzicht

Alkohol- und Tabakkonsum während der Schwangerschaft und Stillzeit haben erhebliche körperliche und psychische Folgen für das Kind. Viele Schwangere wissen das, aber der Verzicht fällt schwer. IRIS ist ein Online-Beratungs- und Unterstützungsangebot speziell für Frauen, die in der Schwangerschaft auf Alkohol oder Zigaretten verzichten möchten, um die Risiken für ihr Kind zu vermeiden.

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Alkohol- und Tabakkonsum während der Schwangerschaft und Stillzeit haben erhebliche körperliche und psychische Folgen für das Kind. Viele Schwangere wissen das, aber der Verzicht fällt schwer. IRIS ist ein Online-Beratungs- und Unterstützungsangebot speziell für Frauen, die in der Schwangerschaft auf Alkohol oder Zigaretten verzichten möchten, um die Risiken für ihr Kind zu vermeiden.

Noch bis zum 7. April 2015 können sich interessierte Frauen unter www.iris-plattform.de registrieren. Die Programmteilnahme ist sofort nach der Anmeldung möglich. Nach diesem Stichtag erfolgt die Auswertungsphase im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung des Projekts. Anmeldungen werden dann vorläufig nicht mehr möglich sein.

Das internetbasierte Beratungs- und Behandlungsprogramm IRIS bietet Schwangeren, die ihren Tabak- und/oder Alkoholkonsum beenden möchten, zwölf Wochen lang anonym und kostenlos Unterstützung an. Die Teilnahme ist freiwillig und kann jederzeit ohne Angabe von Gründen und ohne Nachteile beendet werden. Mitmachen können alle volljährigen Schwangeren, die in der Schwangerschaft mindestens einmal Alkohol und/oder Tabak konsumiert haben, darauf verzichten und dies mit Unterstützung besser durchsetzen wollen.

Das Universitätsklinikum Tübingen entwickelt derzeit eine optimierte Version des Online-Beratungsangebots. Parallel wird eine Wirksamkeitsstudie durchgeführt. Von April 2014 bis April 2015 können sich Frauen aus der Region Tübingen sowie deutschlandweit unter http://www.iris-plattform.de anmelden. Weitere Informationen gibt es dort.

Der Info-Flyer zu IRIS 2014 mit Informationen zum Programmablauf steht hier zum Download bereit.

Hier gibt es einen Einblick in das Programm.

Und hier finden Sie das Plakat zum Download.

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Materialien zum Bestellen

Flyer „Hilfe und Unterstützung in der Schwangerschaft“

Eine Schwangerschaft bringt viel Freude und vor allem viele neue Fragen mit sich: Welche Unterstützung steht mir zu? Wo gibt es Rat und Hilfe? Was muss ich beachten, z.B. im Hinblick auf Vorsorge? Der Flyer weist auf finanzielle Hilfen der Bundesstiftung Mutter und Kind hin, gibt einen Überblick zu wichtigen Leistungs- und Hilfsangeboten für Schwangere und ermöglicht so, die richtigen Anlaufstellen zu finden. Vor allem schwangere Frauen in schwierigen Lebenssituationen finden hier hilfreiche Unterstützung. Kurz und kompakt wird auch über den Anspruch auf Beratung in einer Schwangerschaftsberatungsstelle, gesetzliche Leistungsansprüche und weitere Unterstützungsangebote wie die Betreuung durch eine Hebamme oder Elternzeit sowie Elterngeld informiert.

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Eine Schwangerschaft bringt viel Freude und vor allem viele neue Fragen mit sich: Welche Unterstützung steht mir zu? Wo gibt es Rat und Hilfe? Was muss ich beachten, z.B. im Hinblick auf Vorsorge? Der Flyer weist auf finanzielle Hilfen der Bundesstiftung Mutter und Kind hin, gibt einen Überblick zu wichtigen Leistungs- und Hilfsangeboten für Schwangere und ermöglicht so, die richtigen Anlaufstellen zu finden. Vor allem schwangere Frauen in schwierigen Lebenssituationen finden hier hilfreiche Unterstützung. Kurz und kompakt wird auch über den Anspruch auf Beratung in einer Schwangerschaftsberatungsstelle, gesetzliche Leistungsansprüche und weitere Unterstützungsangebote wie die Betreuung durch eine Hebamme oder Elternzeit sowie Elterngeld informiert.

Für schwangere Frauen in besonderen Notlagen stellt die Bundesregierung über die Bundesstiftung Mutter und Kind Jahr für Jahr über 92 Millionen Euro zur Verfügung. Jährlich werden mehr als 130.000 Schwangere unterstützt, um diese wichtige Phase in ihrem Leben gut bewältigen zu können.

Dabei hat sich das Zusammenwirken von Antragstellung und persönlicher, vertrauensvoller Beratung der Frauen in den Schwangerschaftsberatungsstellen vor Ort bewährt. Hier werden konkrete Belastungssituationen früh erkannt und individuelle Unterstützung angeboten. Für werdende Mütter können finanzielle Sorgen gemindert und ihnen zugleich der Weg in das vielfältige Beratungsnetz früher Hilfen bereitet werden. Diese gebündelte Unterstützung kommt dem Wohl von Mutter und Kind langfristig zugute.

Der Flyer kann über das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hier und auch über das Kontaktformular der Bundesstiftung Mutter und Kind unter Angabe der Artikelnummer 4FL111 bestellt werden.

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Sozialdatenstatistik 2011

Auch 2011 erhielt jede fünfte Schwangere Unterstützung durch Stiftungsmittel

Seit 1984 leistet die Bundesstiftung „Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens“ wichtige Unterstützung für Schwangere in Notsituationen und trägt zum aktiven Kinderschutz bei. Die Sozialdatenstatistik erhebt jährlich Daten zu den Leistungen, die aus den Mitteln der Stiftung finanziert werden. Dabei werden Angaben z. B. zur Zuschusshöhe sowie zur wirtschaftlichen und familiären Situation der Hilfeempfängerinnen in anonymisierter Form für jedes Bundesland gesondert erhoben.

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Seit 1984 leistet die Bundesstiftung „Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens“ wichtige Unterstützung für Schwangere in Notsituationen und trägt zum aktiven Kinderschutz bei. Die Sozialdatenstatistik erhebt jährlich Daten zu den Leistungen, die aus den Mitteln der Stiftung finanziert werden. Dabei werden Angaben z. B. zur Zuschusshöhe sowie zur wirtschaftlichen und familiären Situation der Hilfeempfängerinnen in anonymisierter Form für jedes Bundesland gesondert erhoben.

Wie die endgültige Sozialdatenstatistik für das Jahr 2011 aufzeigt, besteht nach wie vor großer Unterstützungsbedarf. Dabei variiert die Höhe der finanziellen Stiftungsleistungen von Bundesland zu Bundesland, ergibt sie sich doch aus verschiedenen landesspezifischen Faktoren wie der Gesamtzahl der Empfängerinnen, den Lebensverhältnissen und dem zur Verfügung stehenden Budget.

Durchschnittlich erhielten 2011 die deutschlandweit 132.359 Hilfeempfängerinnen 682 Euro, was im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung von 4,76 Prozent darstellt. Am höchsten war der ausgezahlte Durchschnittsbetrag 2011 in Bayern (1.250 Euro), am niedrigsten in Mecklenburg-Vorpommern (455 Euro) und Bremen (467 Euro).

Die endgültige Sozialdatenstatistik 2011 können Sie hier abrufen.

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Neue Publikation

„Ansprüche im Sozialrecht für Mütter und Kinder" – Praxisnahes Handbuch für die Schwangerschaftsberatung

Die überarbeitete und erweiterte Fassung des Handbuchs „Ansprüche im Sozialrecht für Mütter und Kinder“ informiert werdende Mütter und Väter sowie Schwangerschaftsberaterinnen praxisnah über sozialrechtliche Ansprüche und besondere Leistungen für Familien.

Der Caritasverband für die Diözese Münster e.V. hat in inzwischen siebter Auflage das Handbuch „Ansprüche im Sozialrecht für Mütter und Kinder“ veröffentlicht. Es ist ein hilfreiches Werkzeug für die tägliche Arbeit der Schwangerschaftsberatungsstellen.

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Die überarbeitete und erweiterte Fassung des Handbuchs „Ansprüche im Sozialrecht für Mütter und Kinder“ informiert werdende Mütter und Väter sowie Schwangerschaftsberaterinnen praxisnah über sozialrechtliche Ansprüche und besondere Leistungen für Familien.

Der Caritasverband für die Diözese Münster e.V. hat in inzwischen siebter Auflage das Handbuch „Ansprüche im Sozialrecht für Mütter und Kinder“ veröffentlicht. Es ist ein hilfreiches Werkzeug für die tägliche Arbeit der Schwangerschaftsberatungsstellen.

Der Schwerpunkt des Leitfadens liegt auf dem Sozialgesetzbuch (SGB) II. Neben einer Darstellung der allgemeinen Grundlagen werden spezielle Fragen Schwangerer und junger Familien verständlich beantwortet. Die Neuauflage wurde ergänzt um wichtige Praxisinformationen zum SGB III, zum Mutterschutzgesetz (MuSchG) und zum Krankenschutz sowie um Wissenswertes zu Unterhaltsvorschussgesetz (UVG), Kindergeld, Kinderzuschlag und BAföG. Auch familienrechtliche und Jugendhilfe-Aspekte werden aufgegriffen. Hinweise für eine effektive Rechtsdurchsetzung unterstützen die tägliche Praxis.

Der Inhalt des Buches beruht auf den zahlreichen Fragen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern insbesondere der Schwangerschaftsberatungsstellen an die Autorin. Ausgehend von diesem direkten praktischen Erfahrungsschatz gibt der Leitfaden Rat suchenden Menschen ganz gezielt Hinweise für den Umgang mit der komplizierten Gesetzesmaterie und zeigt konkrete Hilfsmöglichkeiten auf.

Das Handbuch kann über den Buchhandel oder direkt beim Nomos-Verlag bestellt werden.

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Stellenausschreibung

Stellenangebot "Beraterinnen für das bundesweite Hilfetelefon"

Die Bundesregierung richtet für Frauen, die von Gewalt betroffen sind, ein bundesweites Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" ein. Das Hilfetelefon wird täglich 24 Stunden kostenfrei erreichbar sein. Circa 80 qualifizierte Beraterinnen werden anonym und vertraulich zu allen Formen von Gewalt Erstberatung, Information und Weitervermittlung an Unterstützungseinrichtungen und Anlaufstellen vor Ort anbieten. Die Beratung wird mehrsprachig und barrierefrei angeboten werden.

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Die Bundesregierung richtet für Frauen, die von Gewalt betroffen sind, ein bundesweites Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" ein. Das Hilfetelefon wird täglich 24 Stunden kostenfrei erreichbar sein. Circa 80 qualifizierte Beraterinnen werden anonym und vertraulich zu allen Formen von Gewalt Erstberatung, Information und Weitervermittlung an Unterstützungseinrichtungen und Anlaufstellen vor Ort anbieten. Die Beratung wird mehrsprachig und barrierefrei angeboten werden.

Für das bundesweite Hilfetelefon werden jeweils zum 1. August 2012, zum 1. Oktober 2012 sowie voraussichtlich zum 1. Januar 2013 Beraterinnen gesucht. Das Hilfetelefon wird im Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) in Köln angesiedelt, das zum Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gehört.

Bewerbungen sind über das vom Servicezentrum Personalgewinnung beim Bundesverwaltungsamt im Internet unter www.vsz.bund.de (Job-Börse) eingestellte Online-System bis zum 30. Juni 2012 möglich. Weitere Informationen zum Stellenangebot und zum Bewerbungsverfahren sind auf der Internetseite des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben zu finden.

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Evaluationsergebnis

Schwangerschaftsberatungs-stellen bestätigen „Türöffnerfunktion“ der Bundesstiftung Mutter und Kind

Alle insgesamt 1.339 Beratungsstellen wurden seit Januar befragt. Bereits 986 Einrichtungen beantworteten die umfangreichen Fragestellungen der bundesweiten Evaluation über die Arbeit im Zusammenhang mit den Finanzmitteln der Bundesstiftung Mutter und Kind.

89% der Beratungsfachkräfte bestätigen die sehr große Bedeutung der Stiftungsmittel als „Türöffnerin“ sowohl in die Schwangerschaftsberatung hinein als auch weiterführend in andere präventive Unterstützungsangebote früher Hilfen. Nach Einschätzungen der befragten Einrichtungen finden durch das Hilfeangebot der Bundestiftung vor allem die Frauen den Weg in die individuelle Beratung, die sonst kaum erreicht werden können – auch nicht durch andere Leistungssysteme. Weiterhin zeigen die ersten Ergebnisse der Evaluation, dass in den letzten Jahren die Notlagen der werdenden Mütter besonders durch prekäre Einkommens- und Erwerbsituationen geprägt sind und psychische Erkrankungen und Zukunftsängste deutlich zugenommen haben.

Für die mit 74% außerordentlich hohe Zahl an Rückmeldungen und die sehr aktive Unterstützung im Rahmen der Untersuchung bedankt sich die Bundesstiftung Mutter und Kind bei allen Beteiligten.

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Informationsmaterial

Aktualisierte Broschüren zu den Themen Schwangerschaftsberatung und Kindesmissbrauch

Aktualisierte Broschüren zu den Themen Schwangerschaftsberatung und Kindesmissbrauch Zwei Broschüren vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zur Schwangerschaftsberatung und zum Umgang mit dem Thema des sexuellen Missbrauchs an Mädchen und Jungen wurden neu überarbeitet und stehen nun online zur Verfügung.

Die Broschüre „Schwangerschaftsberatung § 218“ bietet umfassende Informationen zu den rechtlichen Regelungen und Beratungsansprüchen bei Schwangerschaft und Schwangerschaftskonflikt. Im Fokus der Veröffentlichung stehen die Änderungen des Schwangerschaftskonfliktgesetzes durch das neue Bundeskinderschutzgesetz.

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Aktualisierte Broschüren zu den Themen Schwangerschaftsberatung und Kindesmissbrauch Zwei Broschüren vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zur Schwangerschaftsberatung und zum Umgang mit dem Thema des sexuellen Missbrauchs an Mädchen und Jungen wurden neu überarbeitet und stehen nun online zur Verfügung.

Die Broschüre „Schwangerschaftsberatung § 218“ bietet umfassende Informationen zu den rechtlichen Regelungen und Beratungsansprüchen bei Schwangerschaft und Schwangerschaftskonflikt. Im Fokus der Veröffentlichung stehen die Änderungen des Schwangerschaftskonfliktgesetzes durch das neue Bundeskinderschutzgesetz.

„Mutig fragen – besonnen handeln“ ist der Titel der aktualisierten Broschüre, die sich mit dem Thema des sexuellen Missbrauchs an Mädchen und Jungen befasst. In einfühlsamer Weise wird beispielsweise beschrieben, was Mütter und Väter tun können, wenn sie einen Missbrauchverdacht haben. Ziel ist eine lückenlose Sensibilisierung aller Menschen, die im regelmäßigen Umgang mit Kindern sind, insbesondere Eltern, Erziehungsberechtigte und Fachkräfte. Die Veröffentlichung ist Teil des Präventionsprogramms der Bundesregierung, mit dem der Schutz von Kindern in Deutschland deutlich verbessert werden soll.

Zur Broschüre „Schwangerschaftsberatung § 218“

Zur Broschüre „Mutig fragen – besonnen handeln“ 

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Bundesstiftung auf Messen präsent

Bundesstiftung Mutter und Kind baut Zusammenarbeit mit Ärzteschaft aus

Die Bundesstiftung "Mutter und Kind - Schutz des ungeborenen Lebens" verstärkt die Kooperation mit Ärztinnen und Ärzten. Dazu nehmen Vertreterinnen und Vertreter der Bundesstiftung in diesem Jahr auf mehreren Fachkongressen teil, um Gynäkologinnen und Gynäkologen und andere Fachkräfte über die Hilfeangebote der Bundesstiftung zu informieren.

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Die Bundesstiftung "Mutter und Kind - Schutz des ungeborenen Lebens" verstärkt die Kooperation mit Ärztinnen und Ärzten. Dazu nehmen Vertreterinnen und Vertreter der Bundesstiftung in diesem Jahr auf mehreren Fachkongressen teil, um Gynäkologinnen und Gynäkologen und andere Fachkräfte über die Hilfeangebote der Bundesstiftung zu informieren.

Auf insgesamt fünf Fachveranstaltungen im Jahr 2012 ist die Bundesstiftung präsent. Erstmals war sie im Februar auf dem Kongress "Gynäkologie und Geburtshilfe Frankfurt 2012" mit einem Informationsstand vertreten. Auch in den folgenden Monaten sollen die Unterstützungsmöglichkeiten für schwangere Frauen bekannter gemacht werden. Am Deutschen Ärztetag in Nürnberg, am Hauptstadtkongress 2012 Medizin und Gesundheit in Berlin, bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. in Hamburg und am Kongress der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe wird Fachpersonal der Bundesstiftung teilnehmen.

Bundesstiftung Mutter und Kind

Die Bundesstiftung Mutter und Kind unterstützt seit 1984 schwangere Frauen in einer Notlage mit finanziellen Mitteln, um ihnen die Schwangerschaft und den Start in die Mutterschaft zu erleichtern und eine bessere Ausgangslage für das Kind zu schaffen. Die Anträge müssen vor der Geburt in den Schwangerschaftsberatungsstellen vor Ort gestellt werden.

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Materialien zum Bestellen

Neue Materialien zur Bundesstiftung Mutter und Kind

Durch die Bundesstiftung "Mutter und Kind" erhalten jährlich rund 150.000 schwangere Frauen in einer Notlage finanzielle Unterstützung. Mit diesen unbürokratischen Hilfen wird den Frauen die Fortsetzung der Schwangerschaft und der Start ins Familienleben erleichtert. Um die Arbeit und Unterstützungsleistung bekannt zu machen, stellt die Bundesstiftung neue Informationsmaterialien bereit, die kostenlos angefordert werden können.

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Durch die Bundesstiftung "Mutter und Kind" erhalten jährlich rund 150.000 schwangere Frauen in einer Notlage finanzielle Unterstützung. Mit diesen unbürokratischen Hilfen wird den Frauen die Fortsetzung der Schwangerschaft und der Start ins Familienleben erleichtert. Um die Arbeit und Unterstützungsleistung bekannt zu machen, stellt die Bundesstiftung neue Informationsmaterialien bereit, die kostenlos angefordert werden können.

Plakat der Bundesstiftung Mutter und Kind - Finanzielle Hilfen für Schwangere in Not

Das Plakat informiert über die Bundesstiftung und weist auf die Antragstellung in den örtlichen Schwangerschaftsberatungsstellen hin. Es eignet sich für soziale Beratungsstellen, Kliniken und Arztpraxen sowie Träger von Sozialleistungen und ist auch als Informationsmaterial bei Veranstaltungen im Kontext der Themen Schwangerschaft und Familienplanung sinnvoll.

Zur Plakatbestellung (nicht barrierefrei)

Postkarte der Bundesstiftung Mutter und Kind - Hilfe und Unterstützung für Mutter und Kind

Die Postkarte weist auf die Leistungen der Bundesstiftung und auf das Spendenkonto hin. Sie eignet sich als Informationsmaterial bei Veranstaltungen im Zusammenhang mit familien- und frauenpolitischen Themen und der besonderen Situation rund um die Schwangerschaft.

Zur Postkartenbestellung (nicht barrierefrei)

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Dokumente zum Download

Informations- und Merkblatt zum Kontopfändungsschutz

Durch die Reform des Kontopfändungsschutzes ist seit dem 1. Januar 2012 bei Auszahlungen von Stiftungsleistungen auf ein Girokonto die bisher geltende Pfändungsschutzfrist von sieben Tagen weggefallen.  

Mit dieser Reform ist das Risiko einer Pfändung von Stiftungsleistungen nur noch durch Einrichtung eines so genannten Pfändungsschutzkontos (P-Kontos) oder einer Umwandlung des bestehenden Girokontos höhenmäßig zu „begrenzen“. Im Fall eines P-Kontos wird automatisch ein pfändungsfreier Grundbetrag berücksichtigt. Dieser beträgt ab dem 1. Juli 2015 1.073,88 Euro je Kalendermonat.

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Durch die Reform des Kontopfändungsschutzes ist seit dem 1. Januar 2012 bei Auszahlungen von Stiftungsleistungen auf ein Girokonto die bisher geltende Pfändungsschutzfrist von sieben Tagen weggefallen.  

Mit dieser Reform ist das Risiko einer Pfändung von Stiftungsleistungen nur noch durch Einrichtung eines so genannten Pfändungsschutzkontos (P-Kontos) oder einer Umwandlung des bestehenden Girokontos höhenmäßig zu „begrenzen“. Im Fall eines P-Kontos wird automatisch ein pfändungsfreier Grundbetrag berücksichtigt. Dieser beträgt ab dem 1. Juli 2015 1.073,88 Euro je Kalendermonat.

Soweit das Guthaben auf einem solchen P-Konto höher ist, verbleibt als Schutzmaßnahme für die auf dem Konto eingehenden Stiftungshilfen nur noch die Antragstellung beim Vollstreckungsgericht auf Erhöhung des pfändungsfreien Sockelbetrages.

Unter bestimmten Voraussetzungen kann der Basispfändungsschutz erhöht werden. Das gilt zum Beispiel, wenn Unterhaltspflichten der Schuldnerin etwa gegenüber Kindern bestehen. Der Erhöhungsbetrag für den Basispfändungsschutz beträgt ab 1. Juli 2015 404,16 Euro für die erste unterhaltsberechtigte Person. Für die zweite bis fünfte unterhaltsberechtigte Person sind ab 1. Juli 2015 jeweils weitere 225,17 Euro anzusetzen. In der Regel genügt es, dazu einen Nachweis bei der Bank vorzulegen.

Kindergeld oder bestimmte soziale Leistungen werden zusätzlich geschützt.

In besonderen Fällen, z.B. auch bei der Zahlung der gemäß § 5 Absatz 2 MuKStiftG unpfändbaren ergänzenden Stiftungshilfen und vergleichbarer Leistungen, kann der pfändungsfreie Guthabenbetrag vom Vollstreckungsgericht oder bei der Vollstreckungsstelle des öffentlichen Gläubigers (Finanzamt, Stadtkasse) auf Antrag individuell angepasst werden.

Um die Arbeit der Beraterinnen und Berater in diesem Themenbereich zu unterstützen, hatte das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gemeinsam mit dem Bundesministerium der Justiz aus Anlass der ab Anfang 2012 geltenden Neuregelungen ein Informations- und Merkblatt sowie einen Musterantrag an das Vollstreckungsgericht erarbeitet. Darin sind die wesentlichen Punkte der neuen Gesetzessystematik sowie die Voraussetzungen einer Antragstellung beim Vollstreckungsgericht nochmals ausführlich erläutert.

HINWEIS: Die in den nachfolgenden Dokumenten angegebenen Pfändungsgrenzen sind seit dem 1. Juli 2013 überholt.

Zum Informations- und Merkblatt (nicht barrierefrei)

Häufig gestellte Fragen und Antworten zum Pfändungsschutzkonto (nicht barrierefrei)

Aktuelle Informationen und Formulare finden Sie auf der Internetseite des zuständigen Fachministeriums.

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Fachtagung

Evaluation der Bundesstiftung Mutter und Kind

Seit über 25 Jahren unterstützt die Bundesstiftung Mutter und Kind werdende Mütter in finanziellen Notlagen. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend untersucht nun die Erfolgsvoraussetzungen der jahrzehntelangen Arbeit der Bundesstiftung im Rahmen einer Evaluation.

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Seit über 25 Jahren unterstützt die Bundesstiftung Mutter und Kind werdende Mütter in finanziellen Notlagen. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend untersucht nun die Erfolgsvoraussetzungen der jahrzehntelangen Arbeit der Bundesstiftung im Rahmen einer Evaluation.

Die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Auftrag gegebene zweijährige Evaluation hat das Ziel die Arbeit der Bundesstiftung und die Wirkung der durch die Stiftung vergebenen Leistungen systematisch zu untersuchen. Erhoben wird eine fundierte Datenbasis über die gewachsene Bedeutung der Stiftungsleistungen als präventive Lebens- und Kinderschutzmaßnahme in einer für schwangere Frauen kritischen Übergangsphase im Lebenslauf. Im Vordergrund der Untersuchung stehen neben der Analyse der Türöffnerfunktion in das System früher Hilfen auch die immer komplexer werdenden Notsituationen Schwangerer und die dadurch veränderten Herausforderungen in der Beratungspraxis.

Zum Auftakt der Evaluation wurde eine bundesweite Fachveranstaltung am 13. Oktober 2011 durchgeführt, an der 140 Fachleute aus Wissenschaft und Beratungspraxis aus dem gesamten Bundesgebiet teilgenommen haben. Der gemeinsame Austausch diente dazu, die vorhandene Praxiserfahrung in die Fragestellung für die Untersuchung einzubeziehen. Zudem hat die Fachtagung deutlich gemacht, wie die verantwortungsvolle Arbeit und die besondere Qualifikation der Schwangerschaftsberatung mit der finanziellen Leistung der Bundesstiftung zusammenwirken und zielgenaue Hilfe in einer weichenstellenden Phase im Lebenslauf der schwangeren Frauen gewährleisten.

Nähere Informationen und Dokumente finden Sie hier:

Flyer zur Fachtagung (nicht barrierefrei)

Vortrag Hugo Swinnen (nicht barrierefrei)

Präsentation zum Vortrag Swinnen (nicht barrierefrei)

Präsentation „Erste Grunddaten zur Struktur der Stiftungsarbeit“ (nicht barrierefrei)

Präsentation „Ziel und Konzeption der Evaluation“ (nicht barrierefrei)

Projektskizze (nicht barrierefrei)

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Publikationen

Informationen für Schwangere

Die Bundesstiftung Mutter und Kind hat Infomagazine für die Fachärzteschaft der Gynäkologinnen und Gynäkologen sowie für Patientinnen erstellt. In beiden Info-Mappen wird die Arbeit der Bundesstiftung und ihre wichtige Funktion im Zusammenwirken mit der komplexen Beratungstätigkeit der Schwangerschaftsberatungsstellen dargestellt und ihre Funktion als ein individuelles Unterstützungsangebot bereits vor der Geburt deutlich gemacht.

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Ernährung in der Schwangerschaft

In der Schwangerschaft und im ersten Lebensjahr des Kindes treffen (werdende) Eltern gerade im Bereich der Ernährung häufig auf widersprüchliche und qualitativ fragwürdige Empfehlungen.

Mit dem Netzwerk „Gesund ins Leben“ gibt es erstmals für den Lebensabschnitt rund um die Geburt ein strukturiertes Angebot, mit dem (werdenden) Eltern praktisches Wissen über eine ausgewogene Ernährungs- und Allergien vorbeugende Lebensweise vermittelt werden kann.

Die Inhalte des Heftes „Handlungsempfehlungen KOMPAKT – Ernährung in der Schwangerschaft“ beziehen sich auf den Lebensstil und dabei besonders auf die Ernährung während der Schwangerschaft. Sie sollen eine Orientierung für die Beratung von (werdenden) Eltern darstellen.

Das Netzwerk „Gesund ins Leben“ ist ein Zusammenschluss von Fachgesellschaften und Verbänden, die sich mit Ernährung, Gesundheit und Allergien befassen und das auch spezielle Fortbildungsangebote entwickelt, um Multiplikatoren, die in regelmäßigem Kontakt zu jungen Eltern stehen und in der Regel keine Ernährungsexperten sind, das nötige Spezialwissen zu vermitteln.

Weitere Medien für (werdende) Eltern wie „Mama, das wünsch ich mir von dir!“, „Das beste Essen für Babys“ (Elternflyer) und den „Essens-Fahrplan für Babys“ (Poster) sowie umfangreiche Informationen für die Beratungspraxis finden Sie hier.

Ärzte-Mappe „Schwangerschaft unter schwierigen Umständen – Hilfen der Bundesstiftung Mutter und Kind“

Patientinnen-Mappe „Ich bin schwanger! Hilfen der Bundesstiftung Mutter und Kind“

Handlungsempfehlungen Ernährung in der Schwangerschaft

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Endgültige Sozialdatenstatistik 2010

Sozialdatenstatistik 2010 zeigt großen Unterstützungsbedarf durch Bundesstiftung

Die Sozialdatenstatistik der Bundesstiftung für das Jahr 2010 zeigt deutlich den nach wie vor großen Unterstützungsbedarf für schwangere Frauen in einer Notlage und bestätigt, dass die Bundesstiftung Mutter und Kind eine wichtige „Türöffnerin“ in das Netz früher Hilfen ist.

Die Sozialdatenstatistik in ihrer Endfassung wurde aufgrund der vom statistischen Bundesamt Ende Oktober bekanntgegebenen endgültigen Geburtenzahl mit 677.947 Lebendgeburten für 2010 erstellt.

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Die Sozialdatenstatistik der Bundesstiftung für das Jahr 2010 zeigt deutlich den nach wie vor großen Unterstützungsbedarf für schwangere Frauen in einer Notlage und bestätigt, dass die Bundesstiftung Mutter und Kind eine wichtige „Türöffnerin“ in das Netz früher Hilfen ist.

Die Sozialdatenstatistik in ihrer Endfassung wurde aufgrund der vom statistischen Bundesamt Ende Oktober bekanntgegebenen endgültigen Geburtenzahl mit 677.947 Lebendgeburten für 2010 erstellt.

Insgesamt 144.958 schwangeren Frauen konnte in prekären Lebensumständen durch Mittel der Bundesstiftung Mutter und Kind eine ergänzende finanzielle Hilfe gewährt werden. Damit betrug der prozentualen Anteil der Schwangeren, die im Jahr 2010 finanzielle Hilfen von der Bundesstiftung erhielten, 21,4 %. Somit wurde etwa jede fünfte Schwangere durch Stiftungsmitteln unterstützt.

Bundesweit wirkten 1.284 Schwangerschaftsberatungsstellen bei der Vergabe der Stiftungsmittel mit, das sind acht Beratungsstellen mehr als im Vorjahr. Die Antragsberatung für die Gewährung von Bundesstiftungsmitteln erfolgt dort grundsätzlich in Verbindung mit psychosozialer Beratung und umfassenden Ratschlägen, welche sonstigen finanziellen und infrastrukturellen Hilfen der jungen Mutter zur Verfügung stehen könnten. Damit geht die Unterstützung über die gezahlten Beträge weit hinaus und die Hilfen der Bundesstiftung erweisen sich als wichtiges Mittel, das Türen in das System früher Hilfen öffnet.

Der statistische Durchschnittsbetrag der Unterstützung aus Mitteln der Bundesstiftung lag 2010 bei 651 Euro (gegenüber 649 Euro im Vorjahr). Die Sozialdatenstatistik gibt nicht nur Auskunft über Alter, wirtschaftlichen Status, Staatsangehörigkeit und Lebensform der Hilfeempfängerinnen, sondern auch über die Einkommenssituation und den Bezug von weiteren staatlichen Leistungen oder sonstigen Hilfen:

Wie schon in den Vorjahren waren 97 Prozent der Antragstellerinnen volljährig; etwa ein Viertel bezog ein eigenes Arbeitseinkommen. Unverändert lebten 62 Prozent der Frauen in einer ehelichen oder eheähnlichen Gemeinschaft, die restlichen 38 Prozent waren alleinstehend. Der Anteil ausländischer Antragstellerinnen erhöhte sich um einen Prozentpunkt auf 27 Prozent.

Die endgültige Sozialdatenstatistik 2010 können Sie hier herunterladen.

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Dr. Hermann Kues bleibt Kuratoriumsvorsitzender

Am 9. Mai trafen sich die Mitglieder des Kuratoriums zu ihrer jährlichen Sitzung in Berlin. Bei der Wahl zum Vorsitzenden des Kuratoriums wurde der Parlamentarische Staatssekretär Dr. Kues wiedergewählt. In seiner Rede betonte er die Verknüpfung der finanziellen Unterstützung der Stiftung mit anderen Beratungshilfen: „Die ergänzenden Hilfen der Bundesstiftung, die die Entscheidung für das Kind erleichtern sollen, greifen umso besser, weil sie in eine Gesamtstrategie des Lebensschutzkonzepts eingebettet sind, die aus Aufklärung und Information, Beratung und finanzieller Unterstützung besteht.“

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Am 9. Mai trafen sich die Mitglieder des Kuratoriums zu ihrer jährlichen Sitzung in Berlin. Bei der Wahl zum Vorsitzenden des Kuratoriums wurde der Parlamentarische Staatssekretär Dr. Kues wiedergewählt. In seiner Rede betonte er die Verknüpfung der finanziellen Unterstützung der Stiftung mit anderen Beratungshilfen: „Die ergänzenden Hilfen der Bundesstiftung, die die Entscheidung für das Kind erleichtern sollen, greifen umso besser, weil sie in eine Gesamtstrategie des Lebensschutzkonzepts eingebettet sind, die aus Aufklärung und Information, Beratung und finanzieller Unterstützung besteht.“

Zu den stellvertretenden Vorsitzenden wurde das langjährige Kuratoriumsmitglied, Johanna Huber, Abteilungsleiterin des bayrischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Jugend, und das neu berufene Kuratoriumsmitglied, Norbert Bischoff, Minister für Gesundheit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt gewählt. Beide verfügen durch ihre intensive Arbeit in den Landesstiftungen über umfassende Erfahrung bei der Unterstützung schwangerer Frauen in Notlagen.

Der Gastvortrag von Ute Lange zu den Ergebnissen des Forschungsprojektes der FH Osnabrück „Erfassung des Bedarfs von sozial benachteiligten schwangeren Mädchen und Frauen mit dem Ziel der Entwicklung eines Gesundheitsförderkonzepts“ bestätigte die zentrale Funktion der bundesweiten Stiftungsarbeit. Durch das Zusammenspiel von finanziellen Hilfen der Bundesstiftung, Beratung und präventiven Angeboten zum Kinderschutz soll schwangeren Frauen in Notlagen geholfen werden. Für diese Frauen sind Schwangerschaftsberatungsstellen die wichtigste Anlaufstelle. Hier kann ihnen ein Weg aus der oft als schwierig wahrgenommenen Situation gezeigt werden.

Weitere Informationen zum Forschungsprojekt bietet die Hebammenforschung der Hochschule Osnabrück.

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Neues Bundeskinderschutzgesetz

Kabinett beschließt neues Bundeskinderschutzgesetz

Am 16. März 2011 hat das Bundeskabinett das von Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder vorgelegte Bundeskinderschutzgesetz beschlossen. Mit diesem Gesetz, das für einen umfassenden, aktiven Kinderschutz steht und sowohl Prävention als auch Intervention im Kinderschutz voranbringt, wird auch die Bundesstiftung in ihrer wichtigen Funktion als Türöffnerin in das System Früher Hilfen und verlässlicher Unterstützungsnetzwerke gestärkt.

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Am 16. März 2011 hat das Bundeskabinett das von Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder vorgelegte Bundeskinderschutzgesetz beschlossen. Mit diesem Gesetz, das für einen umfassenden, aktiven Kinderschutz steht und sowohl Prävention als auch Intervention im Kinderschutz voranbringt, wird auch die Bundesstiftung in ihrer wichtigen Funktion als Türöffnerin in das System Früher Hilfen und verlässlicher Unterstützungsnetzwerke gestärkt.

„Wir haben heute einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu einem deutlich besseren Kinderschutz in unserem Land erreicht“ erklärte Dr. Kristina Schröder. Das Gesetz schafft die rechtliche Grundlage, leicht zugängliche Hilfeangebote für Familien vor und nach der Geburt und in den ersten Lebensjahren des Kindes flächendeckend und auf einem hohen Niveau einzuführen und zu verstetigen. Alle wichtigen Akteurinnen und Akteure im Kinderschutz wie Jugendämter, Schulen, Gesundheitsämter, Krankenhäuser, Ärztinnen und Ärzte, Schwangerschaftsberatungsstellen und Polizei werden in einem Kooperationsnetzwerk zusammengeführt. Wesentlich sind dabei die Stärkung von Familien durch Frühe Hilfen und verlässliche Netzwerke gerade in den ersten Lebensjahren der Kinder, die Stärkung des Einsatzes von Familienhebammen durch die neue Bundesinitiative Familienhebammen sowie die Entwicklung, Anwendung und Überprüfung verbindlicher Standards in der Kinder- und Jugendhilfe.

Entscheidend für die nunmehr strukturelle Einbeziehung der Schwangerschaftsberatungsstellen in die Kooperationsnetzwerke ist die Tatsache, dass gerade die Schwangerschaftsberatungen einen vertrauensvollen, sehr frühen Zugang zu den Zielgruppen haben, die im Fokus der Frühen Hilfen stehen – und dies insbesondere deswegen, weil nur in den Schwangerschaftsberatungsstellen die Anträge auf finanzielle Unterstützung durch die Bundesstiftung „Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens“ gestellt werden können. Durch ihre sehr wirkungsvolle Verknüpfung finanzieller Stiftungsleistungen mit professioneller Beratung und infrastruktureller Unterstützung trägt die Bundesstiftung wesentlich zu der präventiv ausgerichteten Verzahnung der verschiedenen Hilfeleistungen bei.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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„Gender equality in the EU in 2009“

Deutsche sind gut über die Rechte Schwangerer informiert

Werdenden Eltern stehen in Deutschland verschiedene finanzielle Unterstützungsansprüche und gesetzliche Hilfeleistungen zur Verfügung. Dass die Informations- und Beratungsarbeit darüber sehr gut ist, zeigt die Umfrage „Gender equality in the EU in 2009“.

Während im europäischen Vergleich nur 59 Prozent der Befragten angaben, sich über die Rechte schwangerer Arbeitnehmerinnen gut bis sehr gut informiert zu fühlen, waren es in Deutschland 77 Prozent. Damit steht die Bundesrepublik vor allen anderen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union auf Platz eins.

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Werdenden Eltern stehen in Deutschland verschiedene finanzielle Unterstützungsansprüche und gesetzliche Hilfeleistungen zur Verfügung. Dass die Informations- und Beratungsarbeit darüber sehr gut ist, zeigt die Umfrage „Gender equality in the EU in 2009“.

Während im europäischen Vergleich nur 59 Prozent der Befragten angaben, sich über die Rechte schwangerer Arbeitnehmerinnen gut bis sehr gut informiert zu fühlen, waren es in Deutschland 77 Prozent. Damit steht die Bundesrepublik vor allen anderen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union auf Platz eins.

Insbesondere die gute und umfassende Beratungsarbeit in den Schwangerschaftsberatungsstellen hat zu diesem herausragenden Ergebnis beigetragen. Denn das Angebot von sozialer Beratung und die Möglichkeit ergänzender, finanzieller Unterstützung durch die Bundesstiftung „Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens“ bewirken, dass mehr als jede zweite schwangere Frau eine Beratungsstelle aufsucht. Neben der Annahme von Anträgen auf zusätzliche Hilfen durch die Bundesstiftung und der Beratung in psychosozialen und gesundheitlichen Fragen helfen die Schwangerschaftsberatungsstellen auch bei sozialrechtlichen Problemen und bei der Geltendmachung von Ansprüchen.

Die Umfrage „Gender equality in the EU in 2009“ wurde im Rahmen des Eurobarometer durchgeführt. Das Eurobarometer ist eine in regelmäßigen Abständen von der Europäischen Kommission in Auftrag gegebene öffentliche Meinungsumfrage in den Ländern der Europäischen Union.

Die Umfrageergebnisse (nur in englischer Sprache) können Sie hier herunterladen.

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27. Kuratoriumssitzung der „Bundesstiftung Mutter und Kind“

Armutsrisiken in der Familiengründung wahrnehmen

Anlässlich der diesjährigen Sitzung des Kuratoriums der Bundesstiftung Mutter und Kind stellte der Vorsitzende des Kuratoriums, Dr. Hermann Kues, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Zahlen der aktuellen Sozialdatenstatistik der Bundesstiftung vor. Der prozentuale Anteil der schwangeren Frauen, die von der Bundesstiftung finanziell unterstützt wurden, ist im Vergleich zum Vorjahr konstant geblieben. Auch in 2009 hat – wie in den Jahren zuvor – etwa jede fünfte Schwangere in einer finanziellen Notlage Stiftungsmittel erhalten. Im Bundesdurchschnitt wurden im Jahr 2009 pro Hilfeempfängerin 649 Euro bewilligt. Unverändert waren 97 Prozent der Hilfeempfängerinnen volljährig, 3 Prozent im Alter unter 18 Jahren.

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Anlässlich der diesjährigen Sitzung des Kuratoriums der Bundesstiftung Mutter und Kind stellte der Vorsitzende des Kuratoriums, Dr. Hermann Kues, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Zahlen der aktuellen Sozialdatenstatistik der Bundesstiftung vor. Der prozentuale Anteil der schwangeren Frauen, die von der Bundesstiftung finanziell unterstützt wurden, ist im Vergleich zum Vorjahr konstant geblieben. Auch in 2009 hat – wie in den Jahren zuvor – etwa jede fünfte Schwangere in einer finanziellen Notlage Stiftungsmittel erhalten. Im Bundesdurchschnitt wurden im Jahr 2009 pro Hilfeempfängerin 649 Euro bewilligt. Unverändert waren 97 Prozent der Hilfeempfängerinnen volljährig, 3 Prozent im Alter unter 18 Jahren.

In seinem Bericht zur politischen Lage hob Dr. Kues auch die Bedeutung der Hebammen hervor. „Hebammen leisten einen unverzichtbaren Beitrag als Begleiterinnen beim Start ins Leben, nicht nur vor, während und nach der Geburt, sondern rund um die Schwangerschaft. Die Haftpflichtprämien dürfen den Berufsstand der Hebamme nicht gefährden“, so Kues. „Daher begleiten wir die aktuellen Initiativen der Hebammen mit Solidarität.“

Die Bundesstiftung Mutter und Kind ist Türöffner in das Netz der frühen Hilfen, das von Schwangerschaftsberatungsstellen, Hebammen, Jugendämtern und anderen geknüpft wird. Die Schwangere, die den Weg in die Schwangerschaftsberatungsstelle findet, um die Hilfe aus Bundesstiftungsmitteln in Anspruch zu nehmen, erfährt dort vielfältige Unterstützung weit über die Vermittlung der finanziellen Zuwendung hinaus. Durch die Kombination von professioneller Beratung und finanzieller Unterstützung können die Helferinnen und Helfer der Schwangeren Wege aus der oft als aussichtslos wahrgenommenen Situation aufzeigen.

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Jubiläum

Bundesstiftung „Mutter und Kind“ – 25 Jahre Hilfe für schwangere Frauen in Not

Vor genau 25 Jahren wurde die Bundesstiftung „Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens“ gegründet. Ziel der Stiftung ist die direkte und unbürokratische Hilfe für schwangere Frauen in Notlagen.

„25 Jahre Bundesstiftung ‚Mutter und Kind’ bedeuten ein klares Bekenntnis für den Lebensschutz“, erklärt Dr. Hermann Kues, Vorsitzender des Kuratoriums der Bundesstiftung und Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. „In einer persönlichen Notsituation soll keine schwangere Frau ohne Hilfe sein. Die Bundesstiftung hat sich dabei bewährt, schnell und unbürokratisch Unterstützung anzubieten.“

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Vor genau 25 Jahren wurde die Bundesstiftung „Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens“ gegründet. Ziel der Stiftung ist die direkte und unbürokratische Hilfe für schwangere Frauen in Notlagen.

„25 Jahre Bundesstiftung ‚Mutter und Kind’ bedeuten ein klares Bekenntnis für den Lebensschutz“, erklärt Dr. Hermann Kues, Vorsitzender des Kuratoriums der Bundesstiftung und Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. „In einer persönlichen Notsituation soll keine schwangere Frau ohne Hilfe sein. Die Bundesstiftung hat sich dabei bewährt, schnell und unbürokratisch Unterstützung anzubieten.“

Schwangere Frauen in Not werden durch die Bundesstiftung nicht nur finanziell unterstützt. Sie erhalten auch persönliche und individuelle Beratung in den örtlichen Schwangerschaftsberatungsstellen, in denen der Antrag auf Stiftungsmittel gestellt werden muss. Auf diese Weise hat sich die Bundesstiftung im Laufe der Jahre immer stärker zu einem Türöffner in das System früher Hilfen entwickelt.

Die Bundesstiftung ist im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend angesiedelt. Sie unterstützt Schwangere mit jährlich mindestens 92 Millionen Euro. Seit ihrem Bestehen konnte die Bundesstiftung jährlich rund 150.000 Frauen mit durchschnittlich 600 Euro unterstützen. 2009 wurden der Bundesstiftung aus dem Bundeshaushalt insgesamt 97 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Seit Juni 2009 hat die Bundesstiftung einen eigenen Internetauftritt. Das Portal informiert unter anderem über die Hilfen der Bundesstiftung in Notlagen und verdeutlicht Ziele, Struktur und Antragsvoraussetzungen der Bundesstiftung. Standardinformationen stehen in vier Sprachen zur Verfügung.

Das Portal ist zugleich eine Plattform, um mehr Spenden für den wachsenden Finanzbedarf der Stiftung einzuwerben.

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Studie des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen

Standortbestimmung der Schwangerschaftsberatung im Kontext Früher Hilfen

Die vom Nationalen Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) herausgegebene Standortbestimmung zur Bedeutung der Schwangerschaftsberatungsstellen im Kontext Früher Hilfen wurde auf der Grundlage eines Entwurfs von Frau Prof. Dr. Ulrike Busch (Hochschule Merseburg) und gemeinsam mit den Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege entwickelt. Sie enthält zahlreiche Empfehlungen für die Beratungspraxis und richtet sich an Träger der Schwangerschaftsberatungsstellen sowie Beraterinnen und Berater vor Ort.

Die Schwangerenberatungsstellen sind integraler Bestandteil des allgemeinen Hilfesystems und verstehen sich als zentrale Akteurinnen bzw. Partnerinnen im präventiven Netzwerk der Frühen Hilfen.

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Die vom Nationalen Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) herausgegebene Standortbestimmung zur Bedeutung der Schwangerschaftsberatungsstellen im Kontext Früher Hilfen wurde auf der Grundlage eines Entwurfs von Frau Prof. Dr. Ulrike Busch (Hochschule Merseburg) und gemeinsam mit den Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege entwickelt. Sie enthält zahlreiche Empfehlungen für die Beratungspraxis und richtet sich an Träger der Schwangerschaftsberatungsstellen sowie Beraterinnen und Berater vor Ort.

Die Schwangerenberatungsstellen sind integraler Bestandteil des allgemeinen Hilfesystems und verstehen sich als zentrale Akteurinnen bzw. Partnerinnen im präventiven Netzwerk der Frühen Hilfen.

Um bereits in der Schwangerschaft und im Kontext der Geburt einen Zugang zu Familien zu finden und Kindern so von Anfang an ein gesundes und gewaltfreies Aufwachsen im Sinne eines umfassenden Verständnisses von Kinderschutz zu ermöglich, nutzen Frühe Hilfen den flächendeckenden und auch unbelasteten Zugang in dieser Zeit durch das Gesundheitssystem und das System der Schwangerschaftsberatung.

Besonderen Anreiz für die Inanspruchnahme des breiten Hilfeangebotes in den Beratungsstellen bietet dabei die Bundesstiftung „Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens“, die schwangere Frauen in einer Notlage finanziell unterstützt, um ihnen die Fortsetzung der Schwangerschaft zu erleichtern. Indem der Antrag auf finanzielle Hilfe durch die Bundesstiftung in einer Schwangerschaftsberatungsstelle noch vor der Entbindung gestellt werden muss, wird der schwangeren Frau zu einem frühen Zeitpunkt der Weg in eine Beratungsstelle geebnet, und es ergibt sich so die Möglichkeit Hilfen aufzuzeigen, die über den ergänzenden finanziellen Beitrag der Bundesstiftung weit hinausgehen. Diese „Türöffnerfunktion“ der Bundesstiftung ist von entscheidender Bedeutung für einen gelingenden Zugang zu Netzwerken Früher Hilfen.

Die Publikation kann beim Nationalen Zentrum Frühe Hilfen bestellt oder hier als PDF heruntergeladen werden.

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Sozialdatenstatistik 2009

Fast jede fünfte Schwangere erhielt Mittel der Bundesstiftung Mutter und Kind

Im Jahr 2009 erhöhte sich die Zahl der Antragstellerinnen bei der Bundesstiftung leicht. Mit einer Bewilligungsquote von 92 Prozent der Anträge konnten insgesamt 145.273 schwangere Frauen in Notlagen unterstützt werden. Somit erhielt nahezu etwa jede fünfte Schwangere in 2009 ergänzende, finanzielle Hilfe aus den Bundesmitteln der Stiftung.

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Im Jahr 2009 erhöhte sich die Zahl der Antragstellerinnen bei der Bundesstiftung leicht. Mit einer Bewilligungsquote von 92 Prozent der Anträge konnten insgesamt 145.273 schwangere Frauen in Notlagen unterstützt werden. Somit erhielt nahezu etwa jede fünfte Schwangere in 2009 ergänzende, finanzielle Hilfe aus den Bundesmitteln der Stiftung.

Bundesweit wirkten 1.276 Schwangerschaftsberatungsstellen bei der Vergabe der Stiftungsmittel mit. Die jährliche Sozialdatenstatistik über die Hilfen der Bundesstiftung Mutter und Kind ist ein Steuerungs- und Koordinationsinstrument für die zielgerichtete Arbeit. Erstellt wird die Statistik auf Basis der Angaben, die die Schwangerschaftsberatungsstellen in den Ländern erheben. Zur Gesamtbetrachtung der Daten wird die Anzahl der Lebendgeburten des vorangegangenen Jahres, die vom Statistischen Bundesamt erfasst sind, hinzugezogen.

Die Sozialdatenstatistik gibt nicht nur Auskunft über Alter, wirtschaftlichen Status, Staatsangehörigkeit und Lebensform der Hilfeempfängerinnen, sondern auch über die Einkommenssituation und den Bezug von weiteren staatlichen Leistungen oder sonstigen Hilfen.

Den Bericht zur Sozialdatenstatistik 2009 können Sie hier abrufen.

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Peer Review

Ein Modell für Europa

Anfang 2010 stellte sich die Bundesstiftung Mutter und Kind bei einer Peer Review-Veranstaltung Expertinnen und Experten aus Europa und der Europäischen Kommission vor. Mehr als 30 Fachleute aus sieben europäischen Staaten und der Europäischen Kommission diskutierten in Berlin über Hilfen für schwangere Frauen in Notlagen.

Die Veranstaltung bot der Bundesstiftung Mutter und Kind und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend eine gute Gelegenheit, ihre Erfahrungen mit Expertinnen und Experten aus benachbarten Ländern zu teilen, aber auch Bereiche für Verbesserungen in der deutschen Vorgehensweise auszuloten.

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Anfang 2010 stellte sich die Bundesstiftung Mutter und Kind bei einer Peer Review-Veranstaltung Expertinnen und Experten aus Europa und der Europäischen Kommission vor. Mehr als 30 Fachleute aus sieben europäischen Staaten und der Europäischen Kommission diskutierten in Berlin über Hilfen für schwangere Frauen in Notlagen.

Die Veranstaltung bot der Bundesstiftung Mutter und Kind und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend eine gute Gelegenheit, ihre Erfahrungen mit Expertinnen und Experten aus benachbarten Ländern zu teilen, aber auch Bereiche für Verbesserungen in der deutschen Vorgehensweise auszuloten.

Als Ergebnis wurde herausgestellt: Die Bundesstiftung Mutter und Kind gilt als ein Erfolgsbeispiel, das Schwangere in Notlagen unterstützt, familiärer Armut entgegenwirkt und die Eigenverantwortung der Eltern stärkt. Durch die Kombination von finanzieller Unterstützung und professioneller Beratung können der Schwangeren frühzeitig Wege aus der oft als aussichtslos wahrgenommenen Situation aufgezeigt werden. Deutlich wurde darüber hinaus, dass die Stiftung „Türen öffnet“ in das System früher Hilfe. Sie weist die Frauen auf vielfältige Unterstützungsangebote und Selbsthilfemöglichkeiten hin, die ihnen andernfalls verschlossen oder unbekannt bleiben würden.

Ein von der Bundesregierung als Grundlage der Peer Review erarbeitetes Dokument („Host Country Paper“) informiert über Entstehung, gesetzliche Regelungen, Zielsetzung und Wirkungsweise der Bundesstiftung, insbesondere auch im Kontext anderer Hilfesysteme.

Host Country Paper herunterladen

Weitere Unterlagen zur Veranstaltung sowie der abschließende Bericht zur Veranstaltung in deutscher Sprache sind auf der Internetseite des Peer Review unter www.peer-review-social-inclusion.eu eingestellt.

Allgemeine Informationen zum Peer Review-Programm der Europäischen Kommission finden Sie unter www.peer-review-social-inclusion.eu/peer-reviews.

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