Antragstellung

Corona-Pandemie: Bundes­stiftung verlängert erneut ­Geltungsdauer der ­Sonderregelungen

24.09.2020

Aufgrund der Eindämmungsmaßnahmen wegen der Corona-Pandemie hat die Bundesstiftung Mutter und Kind bereits Mitte März ihr Antragsverfahren vorübergehend angepasst. Damit trotz ggf. notwendiger Kontakteinschränkungen Antragstellungen im Rahmen von Beratungsgesprächen möglich sind, wurde die schriftliche Antragstellung in Verbindung mit einer telefonischen Beratung zugelassen. Wegen des aktuellen Infektionsgeschehens und da über die Wintermonate nicht mit einer Entspannung der Lage zu rechnen ist, wurde die Geltungsdauer der Sonderregelungen nun über den 30. September 2020 hinaus bis zum 30. April 2021 verlängert.

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24.09.2020

Aufgrund der Eindämmungsmaßnahmen wegen der Corona-Pandemie hat die Bundesstiftung Mutter und Kind bereits Mitte März ihr Antragsverfahren vorübergehend angepasst. Damit trotz ggf. notwendiger Kontakteinschränkungen Antragstellungen im Rahmen von Beratungsgesprächen möglich sind, wurde die schriftliche Antragstellung in Verbindung mit einer telefonischen Beratung zugelassen. Wegen des aktuellen Infektionsgeschehens und da über die Wintermonate nicht mit einer Entspannung der Lage zu rechnen ist, wurde die Geltungsdauer der Sonderregelungen nun über den 30. September 2020 hinaus bis zum 30. April 2021 verlängert.

Die Beratungsgespräche, in denen nicht nur der Hilfebedarf ermittelt, sondern die Schwangere auch psychosozial beraten wird, sind ein wichtiger Bestandteil der Unterstützung für Schwangere in Notlagen. Zugleich sind sie grundsätzlich Voraussetzung für eine Antragstellung bei der Bundesstiftung Mutter und Kind. Zum Schutz der Ratsuchenden sowie des Beratungspersonals vor Ansteckung mit dem Corona-Virus und um dessen Ausbreitung zu verlangsamen, sind die regional geltenden Schutzmaßnahmen auch in den Schwangerschaftsberatungsstellen umzusetzen. Das kann teilweise dazu führen, dass zumindest zeitweise keine Beratungen vor Ort möglich sind. 

Durch die bereits seit März ermöglichte telefonische oder Online-Beratung können dennoch weiterhin Anträge auf Stiftungshilfen gestellt werden. Für die Beibringung der notwendigen Unterlagen sowie den mit einer Unterschrift versehenen Antrag wurden zusätzliche Wege eröffnet. Die zentralen Einrichtungen in den Bundesländern regeln im Zusammenwirken mit den Vergabe- und den Schwangerschaftsberatungsstellen das Verfahren in ihrem Zuständigkeitsbereich vor dem Hintergrund des von der Bundesstiftung Mutter und Kind vorgegebenen Rahmens. 

Hilfesuchende schwangere Frauen sollen sich in jedem Fall zunächst telefonisch mit der Schwangerschaftsberatungsstelle, die sie aufsuchen wollten, in Verbindung setzen. Dort erfahren sie, ob eine Antragstellung in der Beratungsstelle möglich ist, und werden andernfalls über die Einzelheiten des Verfahrensablaufs informiert. Die Kontaktdaten der Schwangerschaftsberatungsstellen
können mit Hilfe der Suchmaschinen, die auf der Bundestiftungswebsite verlinkt sind, gefunden werden. 

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Kindeswohl

Dein Baby trinkt mit – mit schlimmen Folgen

08.09.2020

Mütter kämen nicht auf die Idee, ihren Neugeborenen Alkohol zu trinken zu geben. In der Schwangerschaft sind aber viele nicht so problembewusst. Anlässlich des „Tags des alkoholgeschädigten Kindes“ am 9. September 2020 weisen die Drogenbeauftragte der Bundesregierung und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auf die Gesundheitsrisiken von Alkoholkonsum in der Schwangerschaft hin. Denn auch das Umfeld der Schwangeren sollte die Gefahren kennen und ihr den Alkoholverzicht erleichtern. 

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08.09.2020

Mütter kämen nicht auf die Idee, ihren Neugeborenen Alkohol zu trinken zu geben. In der Schwangerschaft sind aber viele nicht so problembewusst. Anlässlich des „Tags des alkoholgeschädigten Kindes“ am 9. September 2020 weisen die Drogenbeauftragte der Bundesregierung und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auf die Gesundheitsrisiken von Alkoholkonsum in der Schwangerschaft hin. Denn auch das Umfeld der Schwangeren sollte die Gefahren kennen und ihr den Alkoholverzicht erleichtern. 

Alkohol ist ein Zellgift, das die Plazenta passiert und auch in kleinen Mengen die Entwicklung des Fötus beeinträchtigen und zu schwerwiegenden Schädigungen beim Kind führen kann – den Fetalen Alkoholspektrumstörungen (FASD) bis hin zur schwersten Form, dem Fetalen Alkoholsyndrom (FAS).

In Deutschland werden schätzungsweise rund 10.000 Kinder pro Jahr mit FASD geboren. Etwa 3.000 von ihnen leiden unter FAS. Betroffene Kinder zeigen Verhaltensauffälligkeiten wie Ruhelosigkeit, Reizbarkeit, Lern- und Sprachprobleme. Beim Fetalen Alkoholsyndrom kommen Fehlbildungen des Skeletts, des Gesichts und der Extremitäten sowie Nierenfunktionsstörungen oder Herzfehler hinzu. Die Kinder brauchen lebenslange Unterstützung. Dieses Schicksal können werdende Mütter Ihrem Kind und sich selbst ersparen, wenn sie in der Schwangerschaft konsequent auf Alkohol verzichten.

Daniela Ludwig, Drogenbeauftragte der Bundesregierung, erklärt: „Schwangerschaft und Alkohol – das passt nicht zusammen! Jeder Schluck stellt eine immense gesundheitliche Gefahr für das ungeborene Kind dar. Mein Appell an alle werdenden Mütter lautet: Verzichten Sie bitte während Schwangerschaft und Stillzeit komplett auf Alkohol – Ihrem Baby zuliebe!“

Prof. Dr. med. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA, betont: „Kinder mit einer Fetalen Alkoholspektrumstörung weisen eine Vielzahl geistiger und körperlicher Beeinträchtigungen auf, die in der Regel ein Leben lang bestehen bleiben. Diese schwerwiegenden Folgen für die Gesundheit des Ungeborenen sind vollständig vermeidbar, wenn werdende Mütter in der Schwangerschaft keinerlei Alkohol trinken und konsequent Nein sagen. Diese Haltung sollte durch das Umfeld jeder Schwangeren positiv bestärkt werden.“

Die BZgA-Kampagne „Alkohol? Kenn dein Limit.“ sensibilisiert werdende Eltern für die Risiken des Alkoholkonsums in der Schwangerschaft und bietet Informationen online und als Broschüren an. Werdende Mütter, denen es schwerfällt, auf Alkohol ganz zu verzichten, werden durch das Internetportal IRIS unter www.iris-plattform.de anonym beim Konsumstopp unterstützt.


Weitere Informationen:


BZgA-Materialien zum Thema „Alkoholfrei in der Schwangerschaft“:

  • „Informationen zum Thema Alkohol für Schwangere und ihre Partner“
  • „Informationen über Alkohol. Für Schwangere und ihre Partner – Ein Faltblatt in Leichter Sprache“ 
  •  „Andere Umstände – neue Verantwortung“ 
    Informationen und Tipps zum Alkoholverzicht während der Schwangerschaft und Stillzeit:
  • „Lecker & gesund hoch zwei – Alkoholfreie Drinks nicht nur für Schwangere“
  • Für Gynäkologinnen und Gynäkologen sowie Hebammen und
  • Geburtshelfer: „Bewusst verzichten: Alkoholfrei in der Schwangerschaft – Praxismodule für die Beratung Schwangerer“


Kostenfreie Bestellung der BZgA-Materialien unter: www.kenn-dein-limit.de/infomaterial
 

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Beratungsangebote

Starke Nerven...brauchen auch mal Unterstützung

23.07.2020

Die durch die Corona-Pandemie hervorgerufene Ausnahmesituation mit Isolation, Homeoffice, Schulunterricht Zuhause und finanziellen Sorgen trifft weite Kreise der Gesellschaft hart. Bestehende Hilfsangebote sind vielen Menschen nicht bekannt. Mit einer breit angelegten Postkartenaktion informieren Bundesfamilienministerium und Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) Familien über leicht erreichbare Beratungs- und Unterstützungsangebote.

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23.07.2020

Die durch die Corona-Pandemie hervorgerufene Ausnahmesituation mit Isolation, Homeoffice, Schulunterricht Zuhause und finanziellen Sorgen trifft weite Kreise der Gesellschaft hart. Bestehende Hilfsangebote sind vielen Menschen nicht bekannt. Mit einer breit angelegten Postkartenaktion informieren Bundesfamilienministerium und Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) Familien über leicht erreichbare Beratungs- und Unterstützungsangebote.

In der Corona-Pandemie haben sich die persönlichen Kontaktmöglichkeiten zu Familien für viele Fachkräfte verändert und sind bis jetzt oftmals eingeschränkt. Gleichzeitig stehen Familien vor vielfältigen Herausforderungen und haben erhöhten Unterstützungsbedarf. Gemeinsam mit dem Bundesfamilienministerium hat das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) eine Postkarte entwickelt, die Familien über telefonische und digitale Beratungsangebote informiert. Die Karte weist unter dem Motto: "Starke Nerven…brauchen auch mal Unterstützung" auf leicht erreichbare, kostenlose und anonyme Angebote hin. Sie erhalten z.B. Informationen über die Telefonberatung zur psychischen Gesundheit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), das Elterntelefon der Nummer gegen Kummer, die Online-Beratung der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke) sowie das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ 

Die Postkarte wurde Ende Mai als Postwurfsendung an fünf Millionen Haushalte in Deutschland verteilt. Interessierte Fachkräfte können sie jetzt kostenfrei bestellen, um sie an Familien weiterzugeben. Die Bestellung ist über die Internetseite des NZFH, www.fruehehilfen.de, auf der Sie auch noch umfassende weitere Informationen erhalten, und per E-Mail an: order(at)bzga.de mit Angabe der Bestellnummer 16000567 möglich. 
 

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Hebammensuche
Logo Ammely

Neue bundesweite Vermittlungsplattform Ammely.de erleichtert Hebammensuche

01.07.2020

Mehr als eine dreiviertel Million Frauen und Familien benötigen jedes Jahr eine Hebamme. Die bislang bestehenden Internetangebote zeigten jedoch nicht die verfügbaren Zeiten von Hebammen an. Das macht die Suche oftmals langwierig und frustrierend. Mit der neuen, kostenfreien Vermittlungsplattform Ammely.de will der Deutsche Hebammenverband e. V. dies deutschlandweit ändern.

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01.07.2020

Mehr als eine dreiviertel Million Frauen und Familien benötigen jedes Jahr eine Hebamme. Die bislang bestehenden Internetangebote zeigten jedoch nicht die verfügbaren Zeiten von Hebammen an. Das macht die Suche oftmals langwierig und frustrierend. Mit der neuen, kostenfreien Vermittlungsplattform Ammely.de will der Deutsche Hebammenverband e. V. dies deutschlandweit ändern.

Bisher konnten Hebammen unter anderem über Listen der Hebammenverbände, Kliniken und von Krankenkassen gesucht werden. Diese konnten jedoch die freien Kapazitäten der Hebammen nicht anzeigen. Werdende Eltern waren folglich häufig frustriert durch viele erfolglose Kontaktaufnahmen. Durch Ammely.de gehören aufwändige Recherchen und hoher Zeitaufwand nun der Vergangenheit an: Die bundesweite Plattform des Deutschen Hebammenverbandes für die Vermittlung von Hebammenleistungen sorgt dafür, dass Termine einfach und übersichtlich online gebucht werden können. Alle Anfragen werden beantwortet.

Und so finden Schwangere mit Ammely.de eine passende Hebamme in ihrer Nähe: Frauen können auf der Vermittlungsplattform den voraussichtlichen Entbindungstermin, ihren Wohnort und die gesuchte Leistung angeben. Hebammen tragen ihren Betreuungsradius, die Kapazitäten sowie ihr Leistungsangebot ein. Alle Angaben werden dann abgeglichen und passend zusammengeführt. Die Hebammensuche ist bereits so gefiltert, dass Anfragen zielführend und einfach vermittelt werden.

Für die Entwicklung der Plattform sind der Deutsche Hebammenverband e. V. (DHV) und das Berliner Startup Keleya Digital-Health Solutions GmbH eine Kooperation eingegangen. Das Angebot ist für Schwangere, Familien und auch Hebammen gratis. 

Zur Vermittlungsplattform Ammely.de.

Der Flyer „Finde deine Hebamme“ informiert über die Vermittlungsplattform und kann zur weiteren Bekanntmachung des Angebots unter info(at)ammely.de angefordert werden.

Zum Deutschen Hebammenverband e. V. (DHV) 

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Corona-Warn-App

Corona-Pandemie: Corona-Warn-App der Bundesregierung gestartet

17.06.2020

Die freiwillige Nutzung der Corona-Warn-App hilft, Infektionsketten nachzuvollziehen. Ob in öffentlichen Verkehrsmitteln, beim Einkauf oder im Restaurant - überall begegnen sich Menschen. Darunter auch Personen, die mit dem Coronavirus infiziert sind, ohne es selbst zu wissen. Sie haben keine Symptome und können das Virus dennoch an andere übertragen. Wenn sie später positiv getestet werden, können sie nicht sagen, mit wem sie in der Infektionsphase längere Zeit Kontakt hatten. Hier kann die Corona-Warn-App helfen.

Wie die Corona-Warn-App funktioniert, zeigt Ihnen das Erklärvideo der Bundesregierung:

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Antragstellung

Corona-Pandemie: Sonderregelungen für die Antragstellung

20.03.2020

Aufgrund der Eindämmungsmaßnahmen wegen der Corona-Pandemie hat die Bundesstiftung Mutter und Kind ihr Antragsverfahren vorübergehend angepasst. Um einen schriftlichen Antrag zu stellen, ist immer eine persönliche Beratung in einer Schwangerschaftsberatungsstelle erforderlich. Da Mensch-zu-Mensch-Kontakte zurzeit weitestgehend vermieden werden müssen, kann diese Beratung ab sofort telefonisch erfolgen. Auf diese Weise kann nicht nur der Hilfebedarf zielgerichtet ermittelt, sondern die Schwangere auch psychosozial beraten werden. Dies gehört als ein wichtiger Bestandteil mit zur Unterstützung für Schwangere in Notlagen.

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20.03.2020

 

Aufgrund der Eindämmungsmaßnahmen wegen der Corona-Pandemie hat die Bundesstiftung Mutter und Kind ihr Antragsverfahren vorübergehend angepasst. Um einen schriftlichen Antrag zu stellen, ist immer eine persönliche Beratung in einer Schwangerschaftsberatungsstelle erforderlich. Da Mensch-zu-Mensch-Kontakte zurzeit weitestgehend vermieden werden müssen, kann diese Beratung ab sofort telefonisch erfolgen. Auf diese Weise kann nicht nur der Hilfebedarf zielgerichtet ermittelt, sondern die Schwangere auch psychosozial beraten werden. Dies gehört als ein wichtiger Bestandteil mit zur Unterstützung für Schwangere in Notlagen.

Zum Schutz der Ratsuchenden sowie des Beratungspersonals vor Ansteckung mit dem Corona-Virus und um dessen Ausbreitung zu verlangsamen, werden die Schwangerschaftsberatungsstellen zumindest den Publikumsverkehr voraussichtlich nach und nach flächendeckend einstellen. Durch die nun vorübergehend ausnahmsweise ermöglichte telefonische Beratung können dennoch weiterhin Anträge auf Stiftungshilfen gestellt werden. Für die Beibringung der notwendigen Unterlagen sowie den mit einer Unterschrift versehenen Antrag wurden zusätzliche Wege eröffnet. 

Unterstützung in dringenden Fällen sicherstellen

Damit soll vor allem die Hilfe in dringenden Fällen ermöglicht werden. Da die Hilfen der Bundesstiftung Mutter und Kind nur während der Schwangerschaft beantragt werden können, gilt dies z. B. für Hilfesuchende, die sich im letzten Drittel der Schwangerschaft befinden, aber auch für andere Schwangere in einer akuten Notlage.

Die zentralen Einrichtungen in den Bundesländern regeln im Zusammenwirken mit den Vergabe- und den Schwangerschaftsberatungsstellen das Verfahren in ihrem Zuständigkeitsbereich vor dem Hintergrund des von der Bundesstiftung Mutter und Kind vorgegebenen Rahmens. Die Hilfesuchenden müssen sich telefonisch mit der Schwangerschaftsberatungsstelle, die sie aufsuchen wollten, in Verbindung setzen. Dort werden sie zunächst über die Einzelheiten des Verfahrensablauf informiert. Die Kontaktdaten der Schwangerschaftsberatungsstellen können mit Hilfe der Suchmaschinen, die auf der Bundesstiftungswebsite verlinkt sind, gefunden werden. 

Das Verfahren gilt zunächst bis zum 30. April 2020. Der Geltungszeitraum wird ggf. abhängig von der weiteren Entwicklung der Pandemie angepasst.

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Beratung

Corona-Pandemie: Schwangerschaftskonflikt­beratung kann per Telefon oder online erfolgen

23.04.2020

Wichtige Erleichterungen für Schwangere in einer Konfliktsituation: Für die Zeit der Corona-Pandemie wurde von den Ländern die Schwangerschafts-(konflikt-)beratung auch in digitaler Form oder per Telefon zugelassen. Das Schwangerschaftskonfliktgesetz und das Strafgesetzbuch stehen solchen digitalen Formaten nicht entgegen. Damit wird sowohl dem berechtigten Schutzinteresse der Beratungsfachkräfte Rechnung getragen, als auch den schwangeren Frauen, denen so in einer besonders schwierigen Lebenssituation weitergeholfen werden kann.

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23.04.2020

Wichtige Erleichterungen für Schwangere in einer Konfliktsituation: Für die Zeit der Corona-Pandemie wurde von den Ländern die Schwangerschafts-(konflikt-)beratung auch in digitaler Form oder per Telefon zugelassen. Das Schwangerschaftskonfliktgesetz und das Strafgesetzbuch stehen solchen digitalen Formaten nicht entgegen. Damit wird sowohl dem berechtigten Schutzinteresse der Beratungsfachkräfte Rechnung getragen, als auch den schwangeren Frauen, denen so in einer besonders schwierigen Lebenssituation weitergeholfen werden kann.

Es gibt viele verschiedene Gründe, warum eine Frau sich nicht in der Lage sieht, die Schwangerschaft fortzusetzen. Häufig spielen aber auch finanzielle Sorgen eine Rolle. Hintergrund der Beratungspflicht im Schwangerschaftskonflikt ist, dass die Schwangere bei ihrer Entscheidung über alle ihr zustehenden gesetzlichen Leistungen sowie andere Unterstützungsangebote informiert sein soll, um eine fundierte Entscheidung treffen zu können.

Eine solche Entscheidung braucht auch Zeit. Gleichzeitig gilt es, für einen möglichen Abbruch Fristen einzuhalten. Daher ist es auch in Zeiten der Corona-Pandemie dringend notwendig, für die betroffenen Frauen weiterhin einen leichten und frühen Zugang zu den Beratungsangeboten sicherzustellen.

Für die Beantragung der Hilfen der Bundesstiftung Mutter und Kind wurde bereits Mitte März die Beratung per Telefon oder online in Verbindung mit einem formlosen schriftlichen Antrag eröffnet.

Damit schwangere Frauen in Konfliktlagen unverzüglich eine Ansprechpartnerin finden, bleibt auch das Hilfetelefon "Schwangere in Not" unter der Nummer 0800 40 40 020 oder online unter www.schwanger-und-viele-fragen.de durchgängig erreichbar. Denn Frauen in Not müssen zu jeder Zeit die erforderliche Hilfe und Unterstützung erhalten können.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des BMFSFJ, u.a. über mit den Bundesländern konkret verabredete Hilfsmaßnahmen

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Informationsangebote

Corona-Pandemie: Informationen für Schwangere

20.03.2020

Immer neue Nachrichten zur Corona-Pandemie und die zunehmende Verschärfung der Eindämmungsmaßnahmen verunsichern viele Menschen. Schwangere Frauen fragen sich, ob sie besonders gefährdet sind und wie sie sich und ihr ungeborenes Kind schützen können.

Wir haben hier einen kleinen Überblick über Informationsangebote und Links zusammengestellt.

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20.03.2020

Immer neue Nachrichten zur Corona-Pandemie und die zunehmende Verschärfung der Eindämmungsmaßnahmen verunsichern viele Menschen. Schwangere Frauen fragen sich, ob sie besonders gefährdet sind und wie sie sich und ihr ungeborenes Kind schützen können.

Wir haben hier einen kleinen Überblick über Informationsangebote und Links zusammengestellt.

Die gute Nachricht ist: Die bisherigen Erfahrungen mit dem Virus haben laut WHO haben keine besondere Gefährdung für Schwangere ergeben. Auch scheint sich das Kind im Mutterleib nicht anstecken zu können, selbst wenn die Mutter infiziert ist. Ein Ansteckungsrisiko ergibt sich dann erst nach der Geburt durch engen Kontakt. Bisher konnten auch keine Viren in der Muttermilch nachgewiesen werden.

Antworten auf Fragen

Der Berufsverband der Frauenärzte e.V. (BVF) und der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG), vereint im German Board and College of Obstetrics and Gynecology (GBCOG), hat Hinweise und eine Zusammenstellung häufig gestellter Fragen zu spezifischen Risiken der COVID-19-Virusinfektion herausgegeben, die Sie hier herunterladen können. 

Informationen für Schwangere

Informationen über Hygienemaßnahmen und weitere Vorkehrungen bietet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auf ihrer Website www.infektionsschutz.de. Darüber hinaus können auf dem Youtube-Angebot der BZgA 19 Erklärvideos zu verschiedenen Fragen zum Coronavirus angeschaut werden. Das Video mit Informationen betreffend Kinder und Schwangere finden Sie hier

Unterstützung für Familien und Schwangere

Menschen, die nicht gut oder kein Deutsch sprechen, informiert die Bundesregierung über den aktuellen Stand zum Coronavirus auf verschiedenen Kanälen und in verschiedenen Sprachen über die Website der Integrationsbeauftragten.

Eine Übersicht zu wichtigen Informationen über staatliche Hilfen und Serviceangebote für Familien und Schwangere in diesen Zeiten, die fortlaufend aktualisiert wird, finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Doch so wichtig es ist, sich über die aktuelle Lage zu informieren und die Vorsichtsmaßnahmen ernst zu nehmen, so wichtig ist es auch, Ruhe zu bewahren und sich Ablenkung zu verschaffen. Tipps zum Abbau von Stress in der Schwangerschaft bietet die Website www.familienplanung.de. Ob Sie Entspannungsübungen oder Yoga machen, Tee trinken, die Lieblingsmusik hören, mit einer Freundin telefonieren oder tun, was Sie sonst noch zur Ruhe kommen lässt: Das tut Ihnen und Ihrem ungeborenen Kind gut!

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Alkohol in der Schwangerschaft

Interview mit Dr. Petersen von der IRIS-Plattform, Uni Tübingen

1. Die IRIS-Beratungsplattform startete im Jahr 2011. Wie viele Schwangere haben das Angebot bisher genutzt?

Die Version 1 der „Individualisierten, risikoadaptierten internetgestützten Interventionen zur Verringerung des Alkohol- und Tabakkonsums bei Schwangeren“ IRIS wurde am 10. Mai 2013 erstmals online gestellt. Leider kennen wir die Gesamtzahl der Nutzerinnen seit 2013 nicht, da sie bislang nicht systematisch erfasst wurde. Unsere Analysen aus dem Jahr 2018 zeigen, dass die tägliche Besucherzahl der IRIS-Website ganz erheblich schwanken kann – von unter zehn Personen bis zu 130 an einem Tag.

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1. Die IRIS-Beratungsplattform startete im Jahr 2011. Wie viele Schwangere haben das Angebot bisher genutzt?

Die Version 1 der „Individualisierten, risikoadaptierten internetgestützten Interventionen zur Verringerung des Alkohol- und Tabakkonsums bei Schwangeren“ IRIS wurde am 10. Mai 2013 erstmals online gestellt. Leider kennen wir die Gesamtzahl der Nutzerinnen seit 2013 nicht, da sie bislang nicht systematisch erfasst wurde. Unsere Analysen aus dem Jahr 2018 zeigen, dass die tägliche Besucherzahl der IRIS-Website ganz erheblich schwanken kann – von unter zehn Personen bis zu 130 an einem Tag.

Zurzeit planen wir für die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums eine grundlegend optimierte IRIS-Version.

2. Ist nach Ihrer Kenntnis auch ein wichtiger Erfolgsfaktor, ob der Partner oder die Partnerin den Alkohol- und Tabakverzicht unterstützt oder sogar selbst verzichtet?

Unterstützung zur Abstinenz allein reicht nicht. Studien zeigen, dass Männer durchaus häufig von ihren schwangeren Partnerinnen Abstinenz erwarten. Nur zu erwarten und von der Partnerin zu fordern ist viel zu wenig. Während der Schwangerschaft können sie durch ihr Verhalten den Schwangeren sehr bedeutsam bei ihrer Abstinenz helfen. Umgekehrt heißt das aber auch: Sie können es ihren Partnerinnen durch eigenen Alkoholkonsum und/oder Rauchen auch bedeutsam schwerer machen! Und wenn der zukünftige Kindsvater selbst raucht und trinkt – warum sollten dann Verwandte und Bekannte im Haus der Schwangeren Abstinenz halten? Idealerweise sollte jede und jeder, die oder der die Schwangere gern hat, zumindest in ihrer Gegenwart keinen Alkohol konsumieren und schon gar nicht rauchen. Und möglichst sollten nicht alle gleichzeitig draußen auf dem Balkon rauchen und die Schwangere bleibt allein drinnen zurück…

3. Babys von Alkoholikerinnen sind sicher besonders von FASD bedroht. Inwieweit ist aber bei den Teilnehmerinnen Ihres Programms die Kenntnis verbreitet, dass schon eine kleine Menge Alkohol großen Schaden anrichten kann?

Wir arbeiten gerade daran, dass der Informationsbereich von IRIS nicht mehr nur von registrierten Nutzerinnen eingesehen werden kann. Wer dann diese sich auf dem aktuellen Forschungsstand befindlichen Informationen zur Kenntnis nimmt, wird sicherlich auch kleine Mengen Alkohol in der Schwangerschaft nicht mehr unterschätzen und bagatellisieren können.

4. Es gibt Gegenden in Deutschland, z. B. Weinanbaugebiete, wo der Wein zum Essen schon seit Jahrhunderten ganz selbstverständlich gelebte Alltagskultur ist. Steigt dort nach Ihrer Kenntnis das Bewusstsein dafür, dass man in der Schwangerschaft dennoch gänzlich auf Alkohol verzichten sollte?

Das Problem, das unsere Gesellschaft mit dem allgegenwärtigen Alkohol hat, ist nicht nur auf Weinanbaugebiete begrenzt: Wein zum Essen, Bierchen nach der Arbeit, zum Feiern, zum Trösten, zum Entspannen…. Ich habe aber den Eindruck, dass sich der Verzicht auf Alkohol als Gebot während der Schwangerschaft mehr und mehr verbreitet. Gynäkologinnen und Gynäkologen, Hebammen und Schwangerschaftsberatungsstellen tun ihr Bestes. Richtig wissenschaftlich belegen kann ich das allerdings nicht. Ist vielleicht auch nur Optimismus.

5. Welche Tipps können Sie Schwangeren geben, die den Alkohol- und Tabakverzicht auf eigene Faust schaffen wollen?

IRIS (www.iris-plattform.de)! IRIS ist fast wie auf eigene Faust. IRIS ist effektiver als „ohne Hilfe“ und hat dabei keine Nachteile gegenüber „ohne Hilfe“. Ich würde allen Schwangeren mit Alkohol- und/oder Tabakkonsum raten, sich jede Hilfe zu holen, die ihnen irgendwie nützlich erscheint.

6. Wenn man im eigenen Umfeld auf Schwangere trifft, die rauchen oder Alkohol trinken: Kann man das ansprechen und welche Art der Ansprache sollte man wählen?

Schwangere auf ihren Alkohol- oder Tabakkonsum anzusprechen, kann ausgesprochen leicht distanzlos und unhöflich wirken. Es kann als Besserwisserei, Rechthaberei und Schikane von Schwächeren wahrgenommen werden. Darum machen das viele Menschen nonverbal: Sie starren die Schwangere grimmig aus der Distanz an. Missbilligendes Ansprechen des Fehlverhaltens aber auch die nonverbale Variante sind auf jeden Fall für die Schwangere nicht hilfreich. Niemand kann ernsthaft damit rechnen, dass die Schwangere zum ersten Mal von der Schädlichkeit des Alkohol- und Tabakkonsums für ihr Baby hört und dann dankbar den Tipp sofort umsetzt. In der Regel weiß, wer offensichtlich schwanger in der Anwesenheit anderer raucht oder etwas Alkoholisches konsumiert, dass das auf viele andere Frauen (und Männer) höchst provozierend wirkt. Die Thematisierung endet meistens in einem wenig konstruktivem Streit.

Man könnte vielleicht auf eine Gelegenheit im Gespräch warten zu sagen: „Übrigens, für den Fall, dass Sie Schwierigkeiten mit der Regulierung des Alkohol- und/oder Tabakkonsums haben: Haben Sie schon mal von dem IRIS-Programm (www.iris-plattform.de) gehört? Ist anonym und kostenlos…“

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Neuer Erklärfilm zu Unterstützungsleistungen in der Schwangerschaft

22.10.2019

Am 21. Oktober fand die jährliche Sitzung des Kuratoriums der Bundesstiftung Mutter und Kind statt. Bei den Wahlen für den Vorsitz des Gremiums wurde Caren Marks, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), als Kuratoriumsvorsitzende wiedergewählt. Neue Stellvertretende Vorsitzende sind die Abgeordneten des Deutschen Bundestages Gülistan Yüksel und Michaela Noll.

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22.10.2019

Am 21. Oktober fand die jährliche Sitzung des Kuratoriums der Bundesstiftung Mutter und Kind statt. Bei den Wahlen für den Vorsitz des Gremiums wurde Caren Marks, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), als Kuratoriumsvorsitzende wiedergewählt. Neue Stellvertretende Vorsitzende sind die Abgeordneten des Deutschen Bundestages Gülistan Yüksel und Michaela Noll.

Während eines kleinen Empfangs zum 35-jährigen Bestehen präsentierte die Bundesstiftung ihren neuen Erklärfilm, mit dem sie vor allem die jungen „Digital Natives“ ansprechen möchte. Der Film stellt nicht nur die Unterstützungsleistungen der Bundesstiftung sowie weitere Hilfen dar, sondern zeigt auch anschaulich, wie sie beantragt werden können. Er ist auf der Website der Bundesstiftung und in Kürze auch auf den Social Media-Kanälen des BMFSFJ zu sehen. Das Bundesministerium hat auch die Mittel zur Produktion des Films bereitgestellt.


Als Gastrednerin stellte Mechthild Paul, Leiterin des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen, die Arbeit der 2018 gegründeten Bundesstiftung Frühe Hilfen vor: Die Netzwerke der Frühen Hilfen stellen sicher, dass die Hilfsangebote vor Ort besser ineinandergreifen und für Familien mit Hilfebedarf leichter zugänglich sind. Eine wichtige Tür ins System der Frühen Hilfen ist die Bundesstiftung Mutter und Kind, deren Hilfsleistungen nur über die Schwangerschafts-
beratungsstellen beantragt werden können. 

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Postkarte der Bundesstiftung

Postkarte der Bundesstiftung Mutter und Kind neu aufgelegt

17.03.2020

Die Bundesstiftung Mutter und Kind hat ihre Info-Postkarte neu aufgelegt. Sie weist kurz und übersichtlich auf die Leistungen der Stiftung hin, die jedes Jahr ca. 140.000 schwangere Frauen unbürokratisch in einer Notlage unterstützt. Die Bundesstiftung kooperiert eng mit den Schwangerschaftsberatungsstellen, in denen die Frauen umfassend, vertraulich und individuell beraten werden. Dort können sie auch den Antrag auf finanzielle Unterstützung stellen. Auf dieses Verfahren weist die Postkarte hin. 

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17.03.2020

Die Bundesstiftung Mutter und Kind hat ihre Info-Postkarte neu aufgelegt. Sie weist kurz und übersichtlich auf die Leistungen der Stiftung hin, die jedes Jahr ca. 140.000 schwangere Frauen unbürokratisch in einer Notlage unterstützt. Die Bundesstiftung kooperiert eng mit den Schwangerschaftsberatungsstellen, in denen die Frauen umfassend, vertraulich und individuell beraten werden. Dort können sie auch den Antrag auf finanzielle Unterstützung stellen. Auf dieses Verfahren weist die Postkarte hin. 

Die Karte eignet sich zur Nutzung auf Veranstaltungen im Zusammenhang mit Familienleistungen und Leistungen für Schwangere sowie zur Vernetzung vor Ort. Denn: Die Info-Postkarte bietet ein Adressfeld, in das zum Beispiel die Adresse einer Schwangerschaftsberatungsstelle eingefügt werden kann. Somit dient die Postkarte nicht nur dazu auf die Leistungen der Stiftung aufmerksam zu machen, sondern weist den Interessierten ebenfalls den richtigen Weg zu den jeweiligen Beratungsstellen. Sie kann ab sofort wieder über das Kontaktformular bei der Bundesstiftung Mutter und Kind oder die Broschürenstelle des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bestellt werden.

 

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Alkohol in der Schwangerschaft

Kein Grund zum Feiern: 20 Jahre Tag des alkoholgeschädigten Kindes

09.09.2019

Seit mittlerweile 20 Jahren wird jährlich am 9. September der Tag des alkoholgeschädigten Kindes begangen und über die dramatischen Folgen von Alkoholkonsum in der Schwangerschaft – auch schon in geringen Mengen – informiert. Doch nicht jeder Schwangeren gelingt der Alkoholverzicht. Hilfe bietet die Onlineberatung IRIS (www.iris-plattform.de).

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09.09.2019

Seit mittlerweile 20 Jahren wird jährlich am 9. September der Tag des alkoholgeschädigten Kindes begangen und über die dramatischen Folgen von Alkoholkonsum in der Schwangerschaft – auch schon in geringen Mengen – informiert. Doch nicht jeder Schwangeren gelingt der Alkoholverzicht. Hilfe bietet die Onlineberatung IRIS (www.iris-plattform.de).

Den Tag des alkoholgeschädigten Kindes hat der FASD Deutschland e. V. initiiert. FAS steht für Fetales Alkoholsyndrom, FASD für Fetale Alkoholspektrumstörung. Der Verein informiert auf seiner Website www.fasd-deutschland.de über die Folgen mütterlichen Alkoholkonsums in der Schwangerschaft sowie über Beratungs- und Hilfsangebote für betroffene Kinder und Familien.

Betroffene leiden z. B. unter Konzentrations- und Lernschwierigkeiten, Gedächtnisstörungen, Störungen der Impulskontrolle und sozial unangepasstem Verhalten. Sie haben Schwierigkeiten mit der Bewältigung des Alltags und können oft ohne Betreuung kein normales Leben führen und keinen Beruf ausüben. Das Fatale: Zu einem ungünstigen Zeitpunkt in der Entwicklung des Fötus können schon kleine Mengen Alkohol solche dramatischen Folgen haben. Und da jeder Fötus sich individuell entwickelt, gibt es keine sicheren Zeiten.

IRIS wurde entwickelt für schwangere Frauen, die noch gelegentlich Alkohol trinken und/oder rauchen, und es nicht alleine schaffen, in der Schwangerschaft damit aufzuhören.
Die Plattform bietet bundesweit Online-Unterstützung in verschiedenen Modulen an, die über einen längeren Zeitraum genutzt werden können. Das Angebot ist kostenlos und die Teilnahme erfolgt anonym und ohne jede Verpflichtung.

Nicht geeignet ist das Programm, falls bereits eine körperliche Abhängigkeit von Alkohol, Drogen oder Medikamenten besteht. In diesen Fällen ist auch wegen der Auswirkungen der körperlichen Entzugserscheinungen auf den Fötus unbedingt medizinische Hilfe erforderlich!

Die Entwicklung der IRIS-Plattform startete 2011 und wurde vom Bundesgesundheitsministerium gefördert, ebenso die Weiterentwicklung und wissenschaftliche Begleitung.
Aus Anlass des 20. Tages des alkoholgeschädigten Kindes haben wir ein Interview geführt mit Herrn Dr. Kay Uwe Petersen von der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Sektion für Suchtmedizin und Suchtforschung an der Uni Tübingen, die die IRIS-Plattform zur Unterstützung bei Alkohol- und Tabakverzicht in der Schwangerschaft entwickelt hat und betreibt.

Sie möchten mehr erfahren? Dann können Sie das Interview hier auf dieser Seite aufrufen.

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Suchmaschine

Neue Suchmaschine findet Hilfsangebote für Eltern in schwierigen Lebenslagen

16.05.2019

Frühe Hilfen sind kostenlose Unterstützungsangebote für junge Eltern in schwierigen Situationen. Die neue Online-Suchmaschine auf www.elternsein.info hilft bundesweit Müttern und Vätern schnell und unkompliziert, vor Ort die passenden Anlaufstellen der Frühen Hilfen zu finden.

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16.05.2019

Frühe Hilfen sind kostenlose Unterstützungsangebote für junge Eltern in schwierigen Situationen. Die neue Online-Suchmaschine auf www.elternsein.info hilft bundesweit Müttern und Vätern schnell und unkompliziert, vor Ort die passenden Anlaufstellen der Frühen Hilfen zu finden.

Ob die Begleitung durch eine Familienhebamme oder eine Familienpatin benötigt wird, Hilfe bei „Schreibabys“ oder ein Eltern-Kind-Treff gesucht wird: Die Angebote der Frühen Hilfen lotsen Eltern während der Schwangerschaft und in den ersten drei Lebensjahren des Kindes zu den Hilfen, die sie brauchen und die allen Müttern und Vätern kostenfrei und niedrigschwellig offenstehen.

Netzwerke Früher Hilfen gibt es nach einer Auf- und Ausbauphase von mehr als zehn Jahren in fast allen Kommunen Deutschlands. Die meisten haben für Eltern eine oder mehrere Anlauf- und Kontaktstellen eingerichtet, die in Jugend- und Gesundheitsämtern sowie bei freien Trägern angesiedelt sind.

Die neue Suchmaschine wurde vom Nationalen Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) im Auftrag des Bundesfamilienministeriums eingerichtet. Das NZFH begleitet die Bundesstiftung Frühe Hilfen, die jährlich 51 Millionen Euro für die Förderung von Netzwerken der Frühen Hilfen und die psychosoziale Unterstützung von Familien zur Verfügung stellt, in der Qualitätssicherung und -entwicklung. Die Frühen Hilfen unterstützen junge Eltern und ihre Kinder in schwierigen Situationen insbesondere in den ersten drei Lebensjahren. Im Fokus steht ein gesundes und gewaltfreies Aufwachsen von Kindern.

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Info-Faltblatt

Informationsblatt nun in weiteren Sprachen als barrierefreie Version erhältlich

13.03.2019

Die wichtigsten Informationen über die Bundesstiftung Mutter und Kind und ihre Hilfen für Schwangere in Notlagen bietet das Info-Faltblatt in verschiedenen Sprachen. Neben Deutsch und Englisch ist es mittlerweile in 18 weiteren Sprachversionen verfügbar – neu sind die Sprachen Farsi, Pashtu, Kurdisch, Kroatisch und Albanisch. Zudem wurden alle Online-Broschüren nach den Standards der Barrierefreiheit gestaltet.

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13.03.2019

Die wichtigsten Informationen über die Bundesstiftung Mutter und Kind und ihre Hilfen für Schwangere in Notlagen bietet das Info-Faltblatt in verschiedenen Sprachen. Neben Deutsch und Englisch ist es mittlerweile in 18 weiteren Sprachversionen verfügbar – neu sind die Sprachen Farsi, Pashtu, Kurdisch, Kroatisch und Albanisch. Zudem wurden alle Online-Broschüren nach den Standards der Barrierefreiheit gestaltet.

Werdende Eltern erhalten in dem Informationsblatt einen leicht verständlichen Überblick über die Möglichkeiten der Antragstellung auf finanzielle Unterstützung in schwierigen Lebenslagen. Die Info-Faltblätter können als barrierefreie PDF-Version direkt auf der Startseite aufgerufen werden. Darüber hinaus sind sie als Broschüren in den Sprachen Deutsch, Englisch, Russisch, Türkisch, Arabisch, Farsi, Pashtu und Kurdisch über den Publikationsversand des Bundesfamilienministeriums kostenfrei bestellbar.

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Bündnis gegen Schütteltrauma

Wenn Babys schreien: Film über das Trösten und Beruhigen

18.02.2019

Dass Babys schreien, ist normal – kein Baby schreit, um seine Eltern zu ärgern. Doch wie können Eltern ihr schreiendes Baby trösten? Das zeigt der neue Film des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen, gefördert vom Bundesfamilienministerium. Darin werden verschiedene Wege aufgezeigt, wie Eltern ihrem Baby helfen können, sich wieder zu beruhigen. Denn diese Fähigkeit besitzt jedes Kind von Geburt an. Werden sie dabei unterstützt, können sie das mit der Zeit immer besser.

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18.02.2019

Dass Babys schreien, ist normal – kein Baby schreit, um seine Eltern zu ärgern. Doch wie können Eltern ihr schreiendes Baby trösten? Das zeigt der neue Film des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen, gefördert vom Bundesfamilienministerium. Darin werden verschiedene Wege aufgezeigt, wie Eltern ihrem Baby helfen können, sich wieder zu beruhigen. Denn diese Fähigkeit besitzt jedes Kind von Geburt an. Werden sie dabei unterstützt, können sie das mit der Zeit immer besser. 

Der Film ist über die Social-Media-Kanäle des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend abrufbar:

Hier können Sie den Film auf Facebook anschauen.

Hier können Sie den Videobeitrag auf Twitter abrufen.

Die Bundesstiftung Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens hat bereits über das „Bündnis gegen Schütteltrauma“ und die Initiative zu den Folgen des Schüttelns von Säuglingen und Kleinkindern der Bundesstiftung Frühe Hilfen auf ihrer Webseite informiert. Unter Beratung können Sie weitere Informationen zum Schütteltrauma sowie einen kurzen Leitfaden zum Handeln im akuten Notfall herunterladen. Dort finden Sie auch den Flyer „Ihre Nerven liegen blank?“ in verschiedenen Sprachen. 

Weitere hilfreiche Tipps, Materialien und Beratungsangebote finden Sie auf der Website www.elternsein.info.

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Medienkonsum

Schau auf Dein Kind, nicht aufs Smartphone! Studien belegen: Medienkonsum der Eltern kann Eltern-Kind-Verhältnis ungünstig beeinflussen

17.08.2018

Schnell mal die Mails checken oder das neueste Babyfoto in den sozialen Medien posten oder mit der Freundin chatten. Die meisten Menschen verbringen heute viel Zeit mit den neuen Medien, oft auch „nebenbei“. Immer häufiger sieht man auch Eltern, die mit Babys oder Kleinkindern unterwegs sind und dabei das Smartphone fest im Blick haben. 

Was uns so selbstverständlich und unproblematisch erscheint, kann nachhaltige Folgen für das Verhältnis von Eltern und Kindern sowie für die Entwicklung der Kleinen haben.  

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17.08.2018

Schnell mal die Mails checken oder das neueste Babyfoto in den sozialen Medien posten oder mit der Freundin chatten. Die meisten Menschen verbringen heute viel Zeit mit den neuen Medien, oft auch „nebenbei“. Immer häufiger sieht man auch Eltern, die mit Babys oder Kleinkindern unterwegs sind, und dabei das Smartphone fest im Blick haben. 

Was uns so selbstverständlich und unproblematisch erscheint, kann nachhaltige Folgen für das Verhältnis von Eltern und Kindern sowie für die Entwicklung der Kleinen haben. Denn Kinder, gerade auch die Kleinsten, brauchen den Augenkontakt beim Eltern-Kind-Austausch. Insbesondere beim gemeinsamen Essen, beim Spielen und Zu-Bett-Bringen ist es wichtig, ohne Ablenkung auf die emotionalen Bedürfnisse der Kinder einzugehen. 

Durch die Bindungsforschung ist belegt, dass Kinder in den ersten beiden Lebensjahren – besonders in den ersten zwölf Monaten – eine erwachsene Bezugsperson brauchen, die sehr dicht mit ihnen über Blickkontakt und Aufmerksamkeit kommuniziert und interagiert. Dies gibt den Kindern eine Sicherheit, die sehr wichtig für ihre Entwicklung ist.

Die Folgen intensiven elterlichen Handykonsums können für Kinder sehr weitreichend sein:

  • Verzögerungen in der Sprachentwicklung bei Kindern, weil Eltern, die ständig das Handy nutzen oder im Internet surfen, zu wenig mit ihrem Nachwuchs [aktiv] kommunizieren.
  • Kinder, die sich zu wenig beachtet fühlen, könnten in Depressionen fallen.
  • Wenn Eltern ständig durch das Handy abgelenkt sind, dann ist es für die Kinder schwierig, daran zu glauben, dass sie wirklich wahrgenommen werden. Bei ihnen könnte sich der Eindruck verinnerlichen: "Das Handy ist wichtiger als ich!"
  • Das Verhalten der Eltern führt langfristig zu Bindungsproblemen.

Quelle: Lakost, Landeskoordinierungsstelle für Suchtthemen, Mecklenburg-Vorpommern

Exzessive Mediennutzung der Eltern kann sogar zu Verhaltensauffälligkeiten der Kinder führen, die zunächst noch um die elterliche Aufmerksamkeit buhlen, aber irgendwann aufgeben und ein „unsicheres“ Bindungsverhalten entwickeln und sich in sich selbst zurückziehen. Oder sie fordern die Aufmerksamkeit der Eltern immer nachhaltiger ein und werden anstrengender. Eine Situation, auf die manche Eltern mit noch stärkerem Medienkonsum reagieren. Das kann in einen Teufelskreis führen.

In Mecklenburg-Vorpommern haben sich daher verschiedene Träger und Landesstellen zu einer Kampagne zusammengefunden, um Eltern u. a. über eine Plakataktion landesweit zu sensibilisieren, darüber nachzudenken, wie oft sie mit dem Smartphone beschäftigt sind und dabei ihre Kinder ignorieren. Die Initiative zu diesem wichtigen Thema hat bereits über die Landesgrenzen hinaus einiges Interesse erregt.

Informationen zur Plakataktion finden Sie unter www.medienwissen-mv.de/medien-familie-verantwortung/kampagneinfos.html. Wegen des großen Erfolgs wurden auch für Interessierte anderer Bundesländer Bestellmöglichkeiten eröffnet: www.medienwissen-mv.de/medien-familie-verantwortung.html.

Wie stark kleine Kinder auf elterliche Reaktionen und Blickkontakt angewiesen sind, zeigt das "Still Face Experiment" im nebenstehenden Videobeitrag auf dieser Seite. Schauen Sie doch mal rein!

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Medienkonsum

Video „Still Face Experiment“ (Eingefrorenes-Gesicht-Experiment)

Wie stark kleine Kinder auf direkte Reaktionen und Blickkontakt angewiesen sind – besonders in den ersten drei Lebensjahren, in denen eine entscheidende Phase in der Hirnreifung abläuft – zeigt das Experiment mit dem eingefrorenen Gesicht (Still Face Experiment).

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Alkohol in der Schwangerschaft

Tag des alkoholgeschädigten Kindes: Drogenbeauftragte und BZgA rufen zum Alkoholverzicht in der Schwangerschaft auf

10.9.2018

Aus Anlass des 9. Septembers, der seit 1999 Tag des alkoholgeschädigten Kindes ist, weisen Marlene Mortler, Drogenbeauftragte der Bundesregierung, und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auf die dramatischen Folgen von Alkoholkonsum in der Schwangerschaft hin – aber auch auf Informationen und Hilfsangebote zur Unterstützung beim Konsumverzicht.

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10.9.2018

Aus Anlass des 9. Septembers, der seit 1999 Tag des alkoholgeschädigten Kindes ist, weisen Marlene Mortler, Drogenbeauftragte der Bundesregierung, und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auf die dramatischen Folgen von Alkoholkonsum in der Schwangerschaft hin – aber auch auf Informationen und Hilfsangebote zur Unterstützung beim Konsumverzicht.

Alkoholkonsum in der Schwangerschaft kann zu schwerwiegenden Schädigungen beim Kind führen - den Fetalen Alkoholspektrumstörungen (FASD) bis hin zum Vollbild des Fetalen Alkoholsyndroms (FAS). Kinder mit FASD können in ihrer geistigen und körperlichen Entwicklung dauerhaft stark beeinträchtigt sein.

Marlene Mortler, Drogenbeauftragte der Bundesregierung, betont: „Alkoholgeschädigte Kinder sind ihr Leben lang auf Hilfe angewiesen, denn FASD ist nicht heilbar. Dieses Schicksal lässt sich komplett vermeiden, wenn Schwangere schlicht und einfach auf Alkohol verzichten. Zwar wissen mittlerweile mehr als 80 Prozent der Bevölkerung um die Risiken von Alkohol in der Schwangerschaft, dennoch kommen jedes Jahr tausende von Kindern mit FAS oder FASD auf die Welt. Prävention und Information sind also kein ‚Kann‘, sondern noch immer ein absolutes ‚Muss‘! Aus diesem Grund werde ich weiterhin Betroffene und deren Familien unterstützen und mich für die Aufklärung über FASD stark machen – Kinder müssen gesund aufwachsen!“

Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA, erklärt: „Während der Schwangerschaft wird das Kind über die Nabelschnur mit allen notwendigen Nährstoffen von der Mutter versorgt. Auf diesem Weg gelangt auch der Alkohol zum Kind. Bereits geringe Mengen können das Ungeborene erheblich schädigen. Deshalb empfiehlt die BZgA: kein Tropfen Alkohol während der gesamten Schwangerschaft!“

Je nachdem, in welcher Schwangerschaftsphase Alkohol getrunken wird, fallen die Schädigungen unterschiedlich aus: Im frühen Stadium kann Alkohol unter anderem Organe schädigen und Fehlbildungen der Extremitäten und Gliedmaßen sowie des Gesichts verursachen. Alkoholkonsum im späteren Verlauf der Schwangerschaft kann zu Wachstumsverzögerungen und kognitiven Beeinträchtigungen beim Kind führen. 

Um werdende Mütter für die Risiken des Alkoholkonsums in der Schwangerschaft zu sensibilisieren, bietet die BZgA für Schwangere und ihre Partner verschiedene Informationsmaterialien zur Entstehung und Vermeidung von Fetalen Alkoholspektrumstörungen an. Sie unterstützt werdende Mütter, denen es schwerfällt, auf Alkohol zu verzichten, auch online und anonym beim Konsumstopp. Hilfe bietet das Internetportal IRIS unter www.iris-plattform.de. Für Mitarbeitende in der Schwangerenvorsorge steht ein Leitfaden für die Beratung von alkoholkonsumierenden Schwangeren zur Verfügung.

Weiterführende Informationen und Materialien können Sie hier abrufen:

Die Bundesstiftung Mutter und Kind unterstützt die Initiative der BZgA und der Drogenbeauftragten und hat auch in der Vergangenheit schon auf Angebote aufmerksam gemacht, die beim Tabak- und Alkoholverzicht konkrete Hilfe anbieten. Die Schwangerschaftsberatungsstellen, in denen schwangere Frauen in Notlagen die ergänzende finanzielle Unterstützung der Bundesstiftung Mutter und Kind beantragen können, bieten zugleich individuelle Beratung in psychosozialen Konfliktlagen und können auch weitergehende Hilfsangebote vermitteln. Links zur Beratungsstellensuche finden Sie hier.

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Stiftungsrat

Staatssekretärin Juliane Seifert zur neuen Stiftungsratsvorsitzenden der Bundesstiftung Mutter und Kind gewählt

02.07.2018

In seiner Sitzung am 26. Juni 2018 hat der Stiftungsrat der Bundesstiftung "Mutter und Kind - Schutz des ungeborenen Lebens" die Staatsekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Juliane Seifert zu seiner neuen Vorsitzenden gewählt. Das neunköpfige Gremium traf die Entscheidung einstimmig.

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02.07.2018

In seiner Sitzung am 26. Juni 2018 hat der Stiftungsrat der Bundesstiftung "Mutter und Kind - Schutz des ungeborenen Lebens" die Staatsekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Juliane Seifert zu seiner neuen Vorsitzenden gewählt. Das neunköpfige Gremium traf die Entscheidung einstimmig.

Mit Frau Staatsekretärin Seifert übernimmt erstmals eine Frau dieses Amt. In ihrer Einführungsrede betonte sie die Bedeutung der Stiftung: „Seit ihrem Bestehen und damit schon seit bald 34 Jahren leistet die Bundesstiftung eine wertvolle Arbeit in diesem Lande: Sie hat schon Millionen von schwangeren Frauen wenigstens einen Teil Ihrer finanziellen Sorgen während der Schwangerschaft nehmen und ihren neugeborenen Kindern einen besseren Start ins Leben ermöglichen können.“

Damit passe sie wunderbar zu einem der drei neuen Leitmotive des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend „Damit es jedes Kind packt!“ sowie unter den Schwerpunktbereich des Koalitionsvertrages „Bekämpfung von Kinderarmut“, da sie bereits zum frühestmöglichen Zeitpunkt dazu beiträgt, den Neugeborenen zu einem besseren Start zu verhelfen und gleich zu Lebensbeginn ihre Armut mit zu bekämpfen.

Die Bundesstiftung Mutter und Kind vergibt jährlich mindestens 92 Mio. Euro an bundesweit rund 150.000 Schwangere in Notlagen und unterstützt so etwa ein Fünftel aller werdenden Mütter mit ergänzenden Hilfen insbesondere für Schwangerschaftsbedarf, Erstausstattung, Einrichtung und Betreuung des Kleinkinds.

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Frühe Hilfen

Bundesstiftung Frühe Hilfen vorgestellt – Jährlich 51 Mio. zur Unterstützung junger Familien

22.06.2018

Für junge Familien in schwierigen Lebenslagen muss es nach der Geburt eines Kindes Unterstützungsangebote geben. Das Bundesfamilienministerium hat für diese wichtige Aufgabe die Bundesstiftung Frühe Hilfen ins Leben gerufen, die am 22. Juni 2018 von Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey gemeinsam mit Ländern, Kommunen und Fachleuten vorgestellt wurde. Mit einem jährlichen Budget von 51 Millionen Euro fördert die Stiftung Angebote des präventiven Kinderschutzes.

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22.06.2018

Für junge Familien in schwierigen Lebenslagen muss es nach der Geburt eines Kindes Unterstützungsangebote geben. Das Bundesfamilienministerium hat für diese wichtige Aufgabe die Bundesstiftung Frühe Hilfen ins Leben gerufen, die am 22. Juni 2018 von Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey gemeinsam mit Ländern, Kommunen und Fachleuten vorgestellt wurde. Mit einem jährlichen Budget von 51 Millionen Euro fördert die Stiftung Angebote des präventiven Kinderschutzes.

Bundesministerin Dr. Franziska Giffey: „Wir müssen gemeinsam daran arbeiten, dass es jedes Kind packt. Jedes Kind hat das Recht darauf, gesund und gewaltfrei aufzuwachsen. Wenn junge Familien überfordert sind, brauchen sie Unterstützung. Mit der Bundesstiftung Frühen Hilfen helfen wir jungen Eltern in schwierigen Lebenslagen. Wir stärken damit den Schutz der Kinder, dauerhaft – und bevor etwas passiert. Die Frühen Hilfen werden von Eltern sehr gut angenommen.“

Die Idee der Frühen Hilfen ist es, junge Eltern einfach, schnell und unkompliziert zu unterstützen und ihnen dadurch den Start ins Leben als Familie zu erleichtern. Die Angebote der Frühen Hilfen richten sich nach den Bedürfnissen der Familien. Sie bieten Hilfe etwa nach einer schwierigen Schwangerschaft, im Falle einer Erkrankung oder wenn ein familiäres Netzwerk fehlt. Auch im schwierigen Fall einer Trennung oder wenn junge Eltern Geldsorgen haben, gibt es passende Unterstützungsangebote im Netzwerk der Frühen Hilfen. Vor Ort helfen Familienhebammen, die junge Eltern im ersten Jahr nach der Geburt besuchen und ihnen praktische Tipps für den Alltag geben. Anderen jungen Eltern ist schon geholfen, wenn ehrenamtliche Patinnen und Paten durch ihren Besuch einmal in der Woche etwas Luft verschaffen. Oder Familien nehmen die Hilfe von Babylotsen in Anspruch, die helfen, die für sie passenden Unterstützungsangebote wie eine Eltern-Kind-Gruppe im Wohnumfeld zu finden.

Die Bundesstiftung Frühe Hilfen hat zum 1. Januar 2018 ihre Arbeit aufgenommen. Sie stellt jährlich 51 Millionen Euro für die Förderung von Netzwerken der Frühen Hilfen und die psychosoziale Unterstützung von Familien zur Verfügung. Damit setzt der Bund seine Verpflichtung aus dem Bundeskinderschutzgesetz dauerhaft um. Die Stiftung wird durch das Nationale Zentrum Frühe Hilfen in der BZgA, in Kooperation mit dem Deutschen Jugendinstitut (DJI), mit Maßnahmen aus Forschung, Qualitätsentwicklung und Öffentlichkeitsarbeit unterstützt.

Die Frühen Hilfen sind freiwillige Angebote insbesondere an werdende und junge Eltern und Familien, die aufgrund von unterschiedlichen psychosozialen Belastungen einen erhöhten Beratungs- und Unterstützungsbedarf haben. Sie unterstützen Eltern mit bedarfsgerechten Angeboten in den ersten drei Lebensjahren der Kinder: Im Fokus stehen eine gelingende Eltern-Kind-Bindung, ein gesundes Aufwachsen und Schutz vor Gewalt.

Bereits seit In-Kraft-Treten des Bundeskinderschutzgesetzes im Jahr 2012 werden Familien durch Frühe Hilfen besser unterstützt: Mittlerweile gibt es in fast allen Jugendamtsbezirken (98 Prozent) ein Netzwerk Frühe Hilfen. In rund 88 Prozent der geförderten Kommunen sind Familienhebammen und/oder Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen aktiv; in annähernd 62 Prozent der Kommunen werden Familien von ehrenamtlichen Familienpaten unterstützt und in fast 77 Prozent der Kommunen kooperieren Geburtskliniken mit den Netzwerken Frühe Hilfen. Auf diese guten Entwicklungen baut die Bundesstiftung Frühe Hilfen auf.

Bundesfamilienministerin Dr. Giffey machte auch auf eine Kampagne zur Prävention von Schütteltraumata aufmerksam. Die Gefahren des Schüttelns von Säuglingen und Kleinkindern werden vielfach unterschätzt. Mit einem bundesweiten Bündnis gegen Schütteltrauma klärt das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) seit November 2017 im Auftrag des Bundesfamilienministeriums über die Gefahren des Schüttelns auf und zeigt Eltern Wege auf, mit schwierigen Situationen besser umzugehen. Für die Kampagne stehen dieses Jahr 1 Million Euro zur Verfügung.

Mehr Information auf www.bmfsfj.de, www.fruehehilfen.de/bundesstiftung und www.elternsein.info.

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Schwangerschaft und Flucht

Bundesfrauenministerium unterstützt mit Modellprojekten schwangere, geflüchtete Frauen und stärkt Fachkräfte

10.04.2018

Seit 2015 haben zahlreiche Menschen auf der Flucht Schutz in Deutschland gefunden: Gerade geflüchtete, schwangere Frauen und ihre Kinder sind besonders schutzbedürftig. Um ihnen zu helfen, bedarf es besonders niedrigschwelliger Angebote sowie qualifizierter und kultursensibler Fachkräfte. Für schwangere, geflüchtete Frauen hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vor knapp zwei Jahren zwei Modellprojekte ins Leben gerufen: Das eine richtet sich mit Hilfe aufsuchender Beratung direkt an geflüchtete Frauen, das andere an alle Fachkräfte, die für diese Frauen Beratung und Hilfe anbieten.

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09.04.2018

Seit 2015 haben zahlreiche Menschen auf der Flucht Schutz in Deutschland gefunden: Gerade geflüchtete, schwangere Frauen und ihre Kinder sind besonders schutzbedürftig. Um ihnen zu helfen, bedarf es besonders niedrigschwelliger Angebote sowie qualifizierter und kultursensibler Fachkräfte. Für schwangere, geflüchtete Frauen hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vor knapp zwei Jahren zwei Modellprojekte ins Leben gerufen: Das eine richtet sich mit Hilfe aufsuchender Beratung direkt an geflüchtete Frauen, das andere an alle Fachkräfte, die für diese Frauen Beratung und Hilfe anbieten.

Modellprojekt „Schwangerschaft und Flucht“

Das Modellprojekt "Schwangerschaft und Flucht" des donum vitae Bundesverbands e. V. ermöglicht schwangeren, geflüchteten Frauen einen niedrigschwelligen Zugang zu Beratung und Unterstützung in Deutschland. Herzstück des Projektes ist die aufsuchende Schwangerschaftsberatung. Dabei kooperieren die Beraterinnen und Berater mit den jeweiligen Angeboten vor Ort. Das dreijährige Modellprojekt, das im Mai 2016 gestartet ist und noch bis April 2019 läuft, wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Die bisherigen Ergebnisse zeigen, dass die Beratung von schwangeren Frauen und Familien mit Kleinkindern gut angenommen wird. So wurden von Juni 2016 bis Dezember 2017 in 3.550 Beratungen mehr als 1.500 Frauen und Paare aus mehr als 30  Ländern beraten. Über Gruppenangebote wurden 2017 knapp 2.000 Frauen erreicht.

Der donum vitae Bundesverband e. V. mit Beratungsstellen an mehr als 200 Orten ist als bundesweiter Verband in der allgemeinen Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung tätig. Er betreibt das Modellprojekt an inzwischen knapp 30 Standorten. Die kultursensible Ansprache, der niedrigschwellige Zugang zur Beratung sowie die Vernetzung und Kooperation mit Fachkräften vor Ort sind zentrale Bestandteile für die erfolgreiche Umsetzung des Projektes. Weitere Informationen finden Sie unter www.schwangerschaft-und-flucht.de.

Modellprojekt „Fachdialognetz für schwangere, geflüchtete Frauen“

Das Modellprojekt „Fachdialognetz für schwangere, geflüchtete Frauen“ des pro familia Bundesverbandes e. V. richtet sich an multidisziplinäre Fachkräfte, ehrenamtliche Initiativen und Migrantenorganisationen, die unterschiedliche Versorgungs- und Hilfsangebote für schwangere, geflüchtete Frauen vorhalten. Zur Förderung des gegenseitigen Austausches der Fachkräfte wurden in acht lokalen Standorten (Berlin, Bremen, Erfurt, Gießen, Hamburg, Karlsruhe, Leipzig, Mainz) Fachinformations- und Vernetzungsstellen aufgebaut. Im Mittelpunkt der Arbeit vor Ort stehen die Sammlung und Systematisierung von Hilfsangeboten, die Information von Fachkräften mit Hilfe einer Wissens- und Vernetzungsplattform und die Koordinierung von Vernetzungstreffen. Auf dem Weg des Fachdialogs können Angebote für schwangere, geflüchtete Frauen verbessert und den Betroffenen schneller zugänglich gemacht werden. 

Das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderte, dreijährige Projekt ist im November 2016 gestartet. Weitere Informationen finden Sie unter www.fachdialognetz.de.

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Mütterkuren für Schwangere

Mütterkuren und Mutter-Kind-Kuren des Müttergenesungswerks auch für Schwangere

Stressbedingte Erschöpfung, Schlafprobleme oder Depressionen sind typische Gesundheitsstörungen von Frauen, die im Alltag zu vielen Belastungen ausgesetzt sind. Auch für Schwangere kann eine Kurmaßnahme medizinisch notwendig sein. 

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Stressbedingte Erschöpfung, Schlafprobleme oder Depressionen sind typische Gesundheitsstörungen von Frauen, die im Alltag zu vielen Belastungen ausgesetzt sind. Auch für Schwangere kann eine Kurmaßnahme medizinisch notwendig sein. 

Mütterkuren und Mutter-Kind-Kuren zur Vorsorge oder Rehabilitation nach §§ 24, 41 SGB V gibt es im Müttergenesungswerk (MGW) auch für Schwangere. Eine der vom Müttergenesungswerk anerkannten Kliniken nimmt Schwangere sogar bis zum Ende der Schwangerschaft auf, da der Klinikarzt Gynäkologe ist. Die Kurmaßnahmen haben ein ganzheitliches und frauenspezifisches Konzept. Alle Teilnehmerinnen bekommen einen individuellen, indikationsspezifischen Therapieplan mit medizinischen, physiotherapeutischen und sozialtherapeutischen Angeboten.

Hilfestellungen bei Fragen rund um die Kurmaßnahme bis hin zur Nachsorge bekommen Betroffene bei den deutschlandweit 1.200 Beratungsstellen, die von den Wohlfahrtsverbänden im MGW-Verbund betrieben werden. Eine Beratungsstelle in Ihrer Nähe finden Sie über die Beratungsstellensuche auf: www.muettergenesungswerk.de.

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BÜNDNIS GEGEN SCHÜTTELTRAUMA

Babys bitte nicht Schütteln! Neues „Bündnis gegen Schütteltrauma“ bietet Hilfe für Eltern

13.12.2017

In der Schwangerschaft stellt man sich die Zeit, wenn das Baby erst mal auf der Welt ist, wunderschön vor. Die Realität sieht leider manchmal anders aus. Besonders, wenn das Kind viel schreit, sind Eltern schnell überfordert und es kann zu sehr gefährlichen Situationen kommen. Denn eine neue Studie zeigt: Die Gefahren, die dem Kind beim Schütteln drohen, werden dramatisch unterschätzt.

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13.12.2017

In der Schwangerschaft stellt man sich die Zeit, wenn das Baby erst mal auf der Welt ist, wunderschön vor. Die Realität sieht leider manchmal anders aus. Besonders, wenn das Kind viel schreit, sind Eltern schnell überfordert und es kann zu sehr gefährlichen Situationen kommen. Denn eine neue Studie zeigt: Die Gefahren, die dem Kind beim Schütteln drohen, werden dramatisch unterschätzt. 

Nach einer aktuellen Repräsentativbefragung des Nationalen Zentrums Frühe Hilfe (NZFH) meinen 24 Prozent der Befragten, Schütteln schade einem Baby oder Kleinkind nicht. Ein fataler Irrtum: Der kleine Hals kann den schweren Kopf noch nicht ausreichend halten, Blutgefäße und Nervenbahnen können reißen. Schwere Verletzungen im Gehirn sind möglich, die zu Krampfanfällen sowie geistiger und körperlicher Behinderung führen können. In 10 bis 30 Prozent der Fälle sterben die Kinder sogar!

Das Bundesfamilienministerium hat daher eine neue Initiative ins Leben gerufen, die aufklärt und Hilfe bietet. In seinem Auftrag klärt das NZFH zusammen mit dem „Bündnis gegen Schütteltrauma“ in einer groß angelegten Kampagne zum Beispiel über frühkindliche Schreiphasen, die als Hauptauslöser für das Schütteln von Säuglingen gelten, auf. Informiert wird nicht nur über die Gefahren, sondern auch über Hilfsangebote und Sofortmaßnahmen für den Fall, dass eine Situation aus dem Ruder zu laufen droht.

Auf der Internetseite www.elternsein.info finden sich Informationen zum Thema, hilfreiche Tipps, Anlaufstellen für anonyme und kostenlose Beratung sowie eine Suchmaschine für Schreiambulanzen in der Nähe.

Der Flyer „Ihre Nerven liegen blank? – Tipps für starke Eltern“ bietet hilfreiche Informationen im Überblick. Sie können den Flyer hier herunterladen oder unter www.bzga.de bestellen. Weitere Informationen zur Kindergesundheit, aber auch zu Ernährung, Schlafen und Spielen finden Sie unter www.kindergesundheit-info.de. Informationen zur Kampagne finden Sie auch auf der Website des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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Nachruf

Wir gedenken Dr. Heiner Geißler - Initiator der Bundesstiftung Mutter und Kind verstorben

13.09.2017

Dr. Heiner Geißler, Bundesfamilienminister von 1982 bis 1985, ist am 11.09.2017 im Alter von 87 Jahren verstorben. Als damaliger Familienminister war er 1984 maßgeblich an der Errichtung der Bundesstiftung Mutter und Kind beteiligt. Wichtig war ihm, dass die Stiftung schnelle und unbürokratische Hilfe für schwangere Frauen in Not bietet. Anlässlich der Bundestagsdebatte zum Errichtungsgesetz sagte er: „Es ist Aufgabe des Staates und der Gesellschaft, eine soziale Situation herbeizuführen, die dafür sorgt, dass deswegen, weil ein Kind auf die Welt kommt, soziale Probleme nicht entstehen.“

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13.09.2017

Dr. Heiner Geißler, Bundesfamilienminister von 1982 bis 1985, ist am 11.09.2017 im Alter von 87 Jahren verstorben. Als damaliger Familienminister war er 1984 maßgeblich an der Errichtung der Bundesstiftung Mutter und Kind beteiligt. Wichtig war ihm, dass die Stiftung schnelle und unbürokratische Hilfe für schwangere Frauen in Not bietet. Anlässlich der Bundestagsdebatte zum Errichtungsgesetz sagte er: „Es ist Aufgabe des Staates und der Gesellschaft, eine soziale Situation herbeizuführen, die dafür sorgt, dass deswegen, weil ein Kind auf die Welt kommt, soziale Probleme nicht entstehen.“

Zugleich machte er auch damals schon klar, dass die Stiftungshilfen für sich genommen nicht ausreichend sein können: Um dafür zu sorgen, dass in einem reichen Land wie der Bundesrepublik Deutschland die Geburt eines Kindes nicht zu einer sozialen Notlage führt, muss die Unterstützung durch die Bundesstiftung in ein familienpolitisches Gesamtkonzept eingebettet sein.

Seit Errichtung der Bundesstiftung Mutter und Kind haben Millionen von Schwangeren von den finanziellen Stiftungshilfen und der individuellen Beratung bei der Antragstellung in der Schwangerschaftsberatungsstelle vor Ort profitiert. Allein im Jahr 2016 wurden mehr als 156 000 werdende Mütter von der Bundesstiftung Mutter und Kind unterstützt. 

Die Bundesstiftung wird Dr. Heiner Geißler ein ehrendes Andenken bewahren.

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Neues Infoblatt in Leichter Sprache

Neues Infoblatt erklärt in Bildern und Leichter Sprache die Beantragung von Stiftungshilfen

19.06.2017

Die Bundesstiftung Mutter und Kind hat ein neues Infoblatt herausgegeben, das auf anschauliche und leicht verständliche Weise zeigt, wie schwangere Frauen in einer Notlage finanzielle Unterstützung bei der Stiftung beantragen können. Es enthält neben Bildern einfache Sätze und richtet sich besonders an Menschen mit Lese- und Lernschwierigkeiten oder nur geringen Deutschkenntnissen.

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19.06.2017

Die Bundesstiftung Mutter und Kind hat ein neues Infoblatt herausgegeben, das auf anschauliche und leicht verständliche Weise zeigt, wie schwangere Frauen in einer Notlage finanzielle Unterstützung bei der Stiftung beantragen können. Es enthält neben Bildern einfache Sätze und richtet sich besonders an Menschen mit Lese- und Lernschwierigkeiten oder nur geringen Deutschkenntnissen.

Die als Broschüre in Leichter Sprache gekennzeichnete Veröffentlichung „Bundesstiftung Mutter und Kind – Wie beantrage ich finanzielle Unterstützung?“ kann unter der Kurzbezeichnung „Infoblatt mit Erklärillustrationen“ sowohl bei der Bundesstiftung als auch beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bestellt werden. In beiden Webangeboten steht das Infoblatt ebenfalls zum Herunterladen und Ausdrucken zur Verfügung.

Mit dieser Veröffentlichung erweitert die Bundesstiftung Mutter und Kind ihr Informationsangebot in Leichter Sprache. Es gibt bereits das zusammen mit der Zeitbild Stiftung erarbeitete Patientinnen-/Klientinnen-Magazin „Ich bin schwanger! Diese Hilfen gibt es von der Bundes-Stiftung Mutter und Kind“ (siehe Materialien) und eine eigene Unterseite „Leichte Sprache“.

Die Bundesstiftung Mutter und Kind bietet damit einen leichteren Zugang zu Informationen für Menschen, die bei den üblichen Formaten Verständnisschwierigkeiten haben. Oder die z. B. wenig oder gar kein Deutsch sprechen und diese Informationsangebote nicht nutzen können. Der Weg zu den finanziellen Stiftungshilfen wird ihnen somit erleichtert und die Tür in das breit gefächerte Beratungs- und Unterstützungsangebot rund um Schwangerschaft, Geburt und Leben mit dem Kleinkind geöffnet.

Zum Infoblatt „Bundesstiftung Mutter und Kind – Wie beantrage ich finanzielle Unterstützung?“

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Neue Infokarte für den Mutterpass

Wichtige Informationen für Schwangere: Bundesfamilienministerium gibt Infokarten zum Einlegen in den Mutterpass heraus

28.04.2017

Um schwangere Frauen sowie deren Umfeld möglichst früh in der Schwangerschaft über die Angebote und Unterstützungsmöglichkeiten der Schwangerschaftsberatungsstellen zu informieren, hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend nun eine Einlegekarte für den Mutterpass herausgegeben. Die Information im Postkartenformat bietet außerdem einen kurzen Überblick über die Unterstützungsangebote des Hilfetelefons „Schwangere in Not“ sowie die finanziellen Hilfen der Bundesstiftung Mutter und Kind. Ein Link verweist auf Suchmaschinen zur Beratungsstellensuche.

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28.04.2017

Um schwangere Frauen sowie deren Umfeld möglichst früh in der Schwangerschaft über die Angebote und Unterstützungsmöglichkeiten der Schwangerschaftsberatungsstellen zu informieren, hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend nun eine Einlegekarte für den Mutterpass herausgegeben. Die Information im Postkartenformat bietet außerdem einen kurzen Überblick über die Unterstützungsangebote des Hilfetelefons „Schwangere in Not“ sowie die finanziellen Hilfen der Bundesstiftung Mutter und Kind. Ein Link verweist auf Suchmaschinen zur Beratungsstellensuche.

Schwangerschaftsberatungsstellen sind die richtigen Anlaufstellen für alle Fragen rund um Familienplanung, Schwangerschaft und Geburt sowie das Leben mit dem Kleinkind. Jede Frau und jeder Mann in Deutschland hat einen Anspruch auf Beratung. Viele wissen davon aber nichts. Oftmals wird Schwangerschaftsberatung irrtümlich mit Schwangerschaftskonfliktberatung gleichgesetzt.

Um schwangere Frauen sowie deren Umfeld möglichst früh in der Schwangerschaft über die Angebote und Unterstützungsmöglichkeiten der Schwangerschaftsberatungsstellen zu informieren, hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend nun eine Einlegekarte für den Mutterpass herausgegeben. Die Information im Postkartenformat bietet außerdem einen kurzen Überblick über die Unterstützungsangebote des Hilfetelefons „Schwangere in Not“ sowie die finanziellen Hilfen der Bundesstiftung Mutter und Kind. Ein Link verweist auf Suchmaschinen zur Beratungsstellensuche.

Die Karte eröffnet gynäkologischen Praxen aber auch Hebammen eine gute Möglichkeit, Schwangeren eine Erstinformation über Unterstützungsangebote jenseits der medizinischen Schwangerschaftsbegleitung zu bieten, ohne dass dies im Beratungsgespräch angesprochen werden muss. Sie kann kostenlos in deutscher und in englischer Sprache beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend oder bei der Bundesstiftung Mutter und Kind bestellt werden.

Über die Bundesstiftung Mutter und Kind können auch weitere Infomaterialien zu Unterstützungsangeboten rund um Schwangerschaft und Geburt für Fachärzteschaft und Hebammen sowie deren Patientinnen bezogen werden, die das Beratungsgespräch gerade bei erkennbar vorliegenden nichtmedizinischen Problemlagen erleichtern können. Diese finden Sie hier.

Infokarte zum Einlegen in den Mutterpass (deutsch) 

Infokarte zum Einlegen in den Mutterpass (englisch)

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Zusätzliche Haushaltsmittel

Bundesstiftung erhält für 2017 zusätzliche vier Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt

02.01.2017

Im Haushaltsjahr 2017 stehen der Bundesstiftung „Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens“ 96 Millionen Euro für die Unterstützung schwangerer Frauen in Not zur Verfügung.

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Im Haushaltsjahr 2017 stehen der Bundesstiftung „Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens“ 96 Millionen Euro für die Unterstützung schwangerer Frauen in Not zur Verfügung. Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages hatten im Rahmen der Haushaltsverhandlungen der Bundesstiftung Mutter und Kind zusätzlich zur gesetzlichen Mindesteinlage von 92 Millionen Euro weitere vier Millionen Euro, einmalig für das Haushaltsjahr 2017, bewilligt. Damit ist der politische Wille deutlich geworden, die wichtige Arbeit der Bundesstiftung zu unterstützen.

Die gesetzliche Mindesteinlage für die Bundesstiftung Mutter und Kind ist seit 1993 unverändert. In den letzten Jahren wurden damit jährlich über 130.000 Schwangeren in einer Notlage mit ergänzenden finanziellen Hilfen unterstützt. Das ist rund ein Fünftel aller Schwangeren pro Jahr.

Seit Mitte 2014 sind die Antragszahlen bei der Bundesstiftung Mutter und Kind stark angestiegen. Die einmalig für 2017 bewilligten zusätzlichen Mittel bringen daher eine notwendige Unterstützung für den Stiftungszweck. Da weiterhin mit einer Zunahme multipler Notlagen zu rechnen ist, muss daher von einem anhaltend erhöhten Finanzbedarf der Stiftung ausgegangen werden. Es gilt deshalb, hierfür eine dauerhafte Lösung zu finden.

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Errichtungsgesetz vom 15. Juli 2016

Bundesstiftung Mutter und Kind: Errichtungsgesetz aktualisiert

16.09.2016

Mit dem Zweiten Gesetz zur weiteren Bereinigung von Bundesrecht wurde auch das Gesetz zur Errichtung einer Stiftung „Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens“ (kurz: MuKStiftG) auf einen aktuellen Stand gebracht.

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16.09.2016

Mit dem Zweiten Gesetz zur weiteren Bereinigung von Bundesrecht wurde auch das Gesetz zur Errichtung einer Stiftung „Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens“ (kurz: MuKStiftG) auf einen aktuellen Stand gebracht.

Durch das am 15. Juli 2016 in Kraft getretene Gesetz wurde nachvollzogen, dass die Geschäftsführungsaufgaben der Bundesstiftung schon seit längerem von Bediensteten des BMFSFJ am Dienstsitz Berlin wahrgenommen werden. Daher wurde mit der Änderung in § 1 Abs. 2 der Sitz der Stiftung offiziell von Bonn nach Berlin verlegt. Damit ändert sich auch der Gerichtsstand.

Gleichzeitig konnten ein Bezugsfehler in § 9 Absatz 1 MuKStiftG, der durch Organisationsänderungen und eine unterlassene Anpassung in § 9 Absatz 4 MuKStiftG entstanden war, korrigiert und die Beträge der jährlichen Bundeseinlage sowie eines Anteils davon, der für den Aufbau des Stiftungsvermögens verwendet werden darf (§ 6 Absatz 1 und Absatz 2 MuKStiftG), auf Eurobeträge umgestellt werden. Die jährliche Bundeseinlage beträgt - wie schon bislang in den jährlichen Haushaltsgesetzen - mindestens 92.033.000,00 Euro.

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Evaluierung der Reform des Kontopfändungsschutzes

Pfändungsschutz für Stiftungsmittel soll verbessert werden

01.03.2016

Vier Jahre nach Inkrafttreten der Reform zum Kontopfändungsschutz ist nun der bereits damals vorgesehene Evaluationsbericht erschienen. Das Institut für Finanzdienstleistungen (iff) empfiehlt darin die finanziellen Hilfen der Bundesstiftung Mutter und Kind in den Katalog der geschützten Geldleistungen für Kinder aufzunehmen, um diese effektiver vor Pfändung zu schützen.

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01.03.2016

Vier Jahre nach Inkrafttreten der Reform zum Kontopfändungsschutz ist nun der bereits damals vorgesehene Evaluationsbericht erschienen. Das Institut für Finanzdienstleistungen (iff) empfiehlt darin die finanziellen Hilfen der Bundesstiftung Mutter und Kind in den Katalog der geschützten Geldleistungen für Kinder aufzunehmen, um diese effektiver vor Pfändung zu schützen.

Seit Herbst 2013 hatte das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz die Wirkungen der Neuregelungen zum P-Konto durch das iff evaluieren lassen. Auf Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend wurde auch untersucht, in welchem Umfang infolge der Neuregelungen in der Praxis Probleme in Bezug auf den Pfändungsschutz der Hilfen der Bundesstiftung Mutter und Kind auftreten. Denn die Schwangerschaftsberatungsstellen hatten seit Inkrafttreten der Reform immer wieder über Schwierigkeiten berichtet, bei von Kontopfändungen betroffenen Hilfeempfängerinnen den Schutz der Stiftungshilfen sicherzustellen.

Schwangerschaftsberatungsstellen zahlen Leistungsempfängerinnen mit P-Konten die finanziellen Zuwendungen bisher häufig über alternative Wege aus. Durch die Aufnahme in den Katalog der geschützten Geldleistungen für Kinder wäre gegenüber der Bank der Nachweis, dass es sich bei den Stiftungshilfen um unpfändbare Leistungen handelt, leichter zu erbringen.

Die Bundesregierung überprüft nunmehr, wie und in welchem Umfang diese und andere durch die Evaluation aufgezeigten Handlungsempfehlungen umgesetzt werden können.

Weitere Informationen zum P-Konto, der Evaluation und den Schlussbericht finden Sie hier.

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Anpassung der Vergaberichtlinien

Antragsfrist bundesweit ausgeweitet

17. Februar 2016

Schwangere Frauen in einer Notlage können künftig bundesweit bis zur Geburt einen Antrag auf ergänzende finanzielle Hilfen der Bundesstiftung Mutter und Kind stellen. Die zentralen Einrichtungen in den Bundesländern werden dafür Sorge tragen, dass die klarstellende Neuregelung zeitnah umgesetzt wird.

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17. Februar 2016

Schwangere Frauen in einer Notlage können künftig bundesweit bis zur Geburt einen Antrag auf ergänzende finanzielle Hilfen der Bundesstiftung Mutter und Kind stellen. Die zentralen Einrichtungen in den Bundesländern werden dafür Sorge tragen, dass die klarstellende Neuregelung zeitnah umgesetzt wird.

Die bisherige Regelung in den Vergaberichtlinien der Bundesstiftung, nach der die Mittel im Rahmen des § 2 des Stiftungsgesetzes vorrangig für Zuwendungen an werdende Mütter zur Verfügung gestellt werden sollten, die sich während der ersten Monate der Schwangerschaft wegen einer Notlage an eine Schwangerschaftsberatungsstelle wendeten, führte dazu, dass in einigen Bundesländern Fristen eingeführt wurden, nach deren Ablauf trotz Notlage kein Antrag mehr gestellt werden konnte.

Mit der am 17. Februar 2016 vom Stiftungsrat beschlossenen Neufassung des § 1 der Vergaberichtlinien wird nun klargestellt, dass eine Antragstellung grundsätzlich während der gesamten Schwangerschaft möglich ist. Denn Notlagen können auch noch im letzten Drittel einer Schwangerschaft auftreten. Um weiterhin Frauen, die sich in einem Schwangerschaftskonflikt befinden, besonders gut und schnell unterstützten zu können, wurde festgelegt, dass deren Anträge vorrangig zu bearbeiten sind.

Anlaufstellen für die Antragsstellung sind wie bisher die Schwangerschaftsberatungsstellen vor Ort. Dadurch wird gewährleistet, dass hilfesuchende schwangere Frauen niedrigschwellig und umfassend über alle Unterstützungsmöglichkeiten informiert werden.

Die Neufassung der Vergaberichtlinien finden Sie hier.

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Beratungsprogramm IRIS wird fortgeführt

Online-Beratung IRIS unterstützt Schwangere weiterhin beim Tabak- und Alkoholverzicht

Schwangere Frauen können sich weiterhin vom IRIS-Onlineberatungsprogramm beim Rauch- und Alkoholverzicht unterstützen lassen. Denn Alkohol- und Tabakkonsum während der Schwangerschaft und Stillzeit haben erhebliche körperliche und psychische Folgen für das Kind. Obwohl Schwangere das oft wissen, fällt der Verzicht schwer. IRIS hilft Frauen online dabei, in der Schwangerschaft auf Alkohol oder Zigaretten zu verzichten, um die Risiken für ihr Kind zu vermeiden.

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Schwangere Frauen können sich weiterhin vom IRIS-Onlineberatungsprogramm beim Rauch- und Alkoholverzicht unterstützen lassen. Denn Alkohol- und Tabakkonsum während der Schwangerschaft und Stillzeit haben erhebliche körperliche und psychische Folgen für das Kind. Obwohl Schwangere das oft wissen, fällt der Verzicht schwer. IRIS hilft Frauen online dabei, in der Schwangerschaft auf Alkohol oder Zigaretten zu verzichten, um die Risiken für ihr Kind zu vermeiden.

Als Unterstützung auf dem Weg zum Rauch- und Alkoholverzicht bietet IRIS schwangeren Frauen unter www.iris-plattform.de ein zwölfwöchiges Programm mit aufeinander aufbauenden, wöchentlich neuen interaktiven Online-Übungen, aufklärenden Hintergrundinfos und Entspannungstipps, u.a. im Audioformat zum Downloaden. Das Angebot ist anonym und kostenlos und kann bundesweit in Anspruch genommen werden.

IRIS war im Jahr 2011 als Pilotprojekt des Universitätsklinikums Tübingen gestartet und zur Optimierung ab April 2014 durch eine Studie begleitet worden. Die offizielle Rekrutierungsphase der IRIS-Studie endete am 7. April 2015. Aufgrund der starken Nachfrage wird die IRIS-Plattform (ohne Studiencharakter) fortgeführt. Betroffene Schwangere können sich weiterhin bei IRIS registrieren und das Programm regulär durchlaufen.

Download Flyer Beratungsprogramm IRIS

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Ehrenamtliches Engagement

Kuratoriumsvorsitzender Dr. Hermann Kues mit Bundesverdienstkreuz geehrt

Für sein ehrenamtliches Engagement wurde Dr. Hermann Kues, Kuratoriumsvorsitzender der Bundesstiftung Mutter und Kind, am 16. Dezember 2014 das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verliehen. Der langjährige CDU-Bundestagsabgeordnete war knapp 20 Jahre im Bundestag vertreten und ist in zahlreichen Organisationen ehrenamtlich aktiv.

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Für sein ehrenamtliches Engagement wurde Dr. Hermann Kues, Kuratoriumsvorsitzender der Bundesstiftung Mutter und Kind, am 16. Dezember 2014 das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verliehen. Der langjährige CDU-Bundestagsabgeordnete war knapp 20 Jahre im Bundestag vertreten und ist in zahlreichen Organisationen ehrenamtlich aktiv.

Das Verdienstkreuz überreichte ihm der Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert im Auftrag des Bundespräsidenten Joachim Gauck.

Staatssekretär Dr. Ralf Kleindieck bedankte sich bei Herrn Dr. Kues für sein Engagement in der Bundesstiftung: „Als Kuratoriumsvorsitzender setzen Sie sich seit 2007 sehr für die Belange der schwangeren Frauen in Not ein und damit auch dafür, deren Kindern einen guten Start ins Leben zu verschaffen.“

Von 2005 bis 2013 war der Kuratoriumsvorsitzende Dr. Kues Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Dort engagierte er sich neben seiner Tätigkeit als Kuratoriumsvorsitzender der Bundesstiftung auch für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Mehrgenerationenhäuser und den Aufbau des neuen Bundesfreiwilligendienstes.

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30 Jahre Bundesstiftung Mutter und Kind

Dr. Ralf Kleindiek gratuliert der Bundesstiftung Mutter und Kind zum 30-jährigen Bestehen

Mit einem Festakt wurde am 13. November das 30-jährige Bestehen der Bundesstiftung „Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens“ gewürdigt. Staatssekretär Dr. Ralf Kleindiek betonte in seiner Eröffnungsrede die wichtige Arbeit der Stiftung für Schwangere in finanziellen Notlagen. „Die Unterstützung durch die Bundesstiftung nimmt den schwangeren Frauen eine Last ab. Die finanziellen Hilfen geben Müttern und Vätern die Zuversicht, für ihr Kind beim Start ins Leben sorgen zu können. Das stärkt auch das Selbstbewusstsein der Eltern und verschafft ihnen Momente des Glücks und der Vorfreude auf das Kind. Diese Momente tragen frühzeitig zu einer guten Eltern-Kind-Beziehung bei, die für ein gesundes Aufwachsen so wichtig ist“, sagte Dr. Ralf Kleindiek bei dem Festakt im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Berlin.

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Mit einem Festakt wurde am 13. November das 30-jährige Bestehen der Bundesstiftung „Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens“ gewürdigt. Staatssekretär Dr. Ralf Kleindiek betonte in seiner Eröffnungsrede die wichtige Arbeit der Stiftung für Schwangere in finanziellen Notlagen. „Die Unterstützung durch die Bundesstiftung nimmt den schwangeren Frauen eine Last ab. Die finanziellen Hilfen geben Müttern und Vätern die Zuversicht, für ihr Kind beim Start ins Leben sorgen zu können. Das stärkt auch das Selbstbewusstsein der Eltern und verschafft ihnen Momente des Glücks und der Vorfreude auf das Kind. Diese Momente tragen frühzeitig zu einer guten Eltern-Kind-Beziehung bei, die für ein gesundes Aufwachsen so wichtig ist“, sagte Dr. Ralf Kleindiek bei dem Festakt im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Berlin.

Bundesstiftung Mutter und Kind

Die Bundesstiftung stellt jährlich 92 Millionen Euro als ergänzende Hilfe zur Verfügung, um werdende Mütter zu unterstützen und ihnen die Fortsetzung der Schwangerschaft zu erleichtern. In Kooperation mit zentralen Einrichtungen in den Ländern und dem bundesweiten Netz der Schwangerschaftsberatungsstellen werden die Stiftungsmittel flexibel bezogen auf die konkrete Notlage an Schwangere vergeben. Auf diese Weise werden jährlich über 130.000 schwangere Frauen unterstützt.

Finanzielle Hilfen weisen den Weg zu weiteren Beratungsangeboten

Die im letzten Jahr abgeschlossene Evaluation der Arbeit der Bundesstiftung hat die besondere Wirksamkeit der finanziellen Stiftungshilfen gerade am Anfang einer Schwangerschaft im Zusammenwirken mit der individuellen Beratung bei der Antragstellung bestätigt.

Das finanzielle Hilfsangebot der Bundesstiftung führt schwangere Frauen oft zum ersten Mal in eine Beratungsstelle. Dort erhalten sie zusätzlich umfassende Informationen über mögliche andere soziale Leistungen und die vor Ort bestehenden Unterstützungsangebote im vielfältigen Netz Früher Hilfen. Das Geld der Bundesstiftung, das eine kurzfristige Akut-Hilfe ist, öffnet so die Türen zu langfristiger Hilfe und Begleitung junger Familien.

Informationen zur Geschichte der Bundesstiftung Mutter und Kind und 30 Jahren Stiftungsarbeit erhalten Sie unter Jubiläum. Fotos vom Festakt und dem anschließenden Empfang finden Sie in den Bildergalerie.

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Evaluationsstudie Bundesstiftung Mutter und Kind

Studie belegt Wirksamkeit der Hilfen für Schwangere in Notlagen

Seit 30 Jahren unterstützt die Bundesstiftung Mutter und Kind Schwangere infinanziellen Notlagen. Die Wirksamkeit dieser Hilfen wurde nun auch von einer Evaluationsstudie belegt, die im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend entstanden ist. Für viele Frauen ist die Antragstellung zudem ein „Türöffner“ in die Schwangerschaftsberatung und das vielfältige System früher Hilfen.

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Seit 30 Jahren unterstützt die Bundesstiftung Mutter und Kind Schwangere infinanziellen Notlagen. Die Wirksamkeit dieser Hilfen wurde nun auch von einer Evaluationsstudie belegt, die im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend entstanden ist. Für viele Frauen ist die Antragstellung zudem ein „Türöffner“ in die Schwangerschaftsberatung und das vielfältige System früher Hilfen.

Stiftungshilfen sind „Türöffner“ für weitere Unterstützungsangebote

Die Untersuchungsergebnisse bestätigen, dass die Stiftungshilfen für schwangere Frauen in Notlagen oft der ganz entscheidende Baustein sind, um die Schwangerschaft auszutragen. Da die Antragsstellung in einer Schwangerschaftsberatungsstelle stattfindet, können in der vertrauensvollen Beratung zusätzliche Problemlagen erkannt und weitere Hilfsangebote vermittelt werden. Viele erfahren hier häufig zum ersten Mal von den verschiedenen familienpolitischen Unterstützungsangeboten.

Im Rahmen der Evaluation wurde auch deutlich, dass die Problemlagen der Schwangeren häufig sehr komplex sind. In den meisten Fällen geht es um die schlechte finanzielle Situation aufgrund von prekären Erwerbssituationen oder Arbeitslosigkeit. Hinzu kommt, dass die allgemeinen finanziellen Belastungen – vor allem die Kosten für Wohnen und Mobilität – in den letzten Jahren stark gestiegen sind.

Studie „Bundesstiftung Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens“

Die auf zwei Jahre angelegte Evaluation wurde gemeinsam vom ISG – Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik GmbH und dem Büro für Evaluation und wissenschaftlichen Service erstellt.

Neben der Analyse vorhandener Statistiken, Richtlinien und Informationen sowie der Auswertung der jährlichen Sozialdatenstatistiken der Bundesstiftung Mutter und Kind wurden Workshops mit Vertreterinnen und Vertretern der Zuweisungsempfänger veranstaltet, die in den Ländern die Mittelvergabe organisieren, sowie über 1.000 Schwangerschaftsberatungsstellen schriftlich befragt. Außerdem erfolgte eine vertiefende Analyse in 20 Modellregionen mit mehr als 800 Antragstellerinnen.

Die Evaluationsstudie steht allen Interessierten als Online-Broschüre kostenlos zur Verfügung:

Evaluation Bundesstiftung „Mutter und Kind - Schutz des ungeborenen Lebens“ als Türöffnerin in das Netz früher Hilfen für Schwangere in Notlagen - Abschlussbericht

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Infoflyer und Anmeldung

Online-Beratung IRIS hilft Schwangeren beim Tabak- und Alkoholverzicht

Alkohol- und Tabakkonsum während der Schwangerschaft und Stillzeit haben erhebliche körperliche und psychische Folgen für das Kind. Viele Schwangere wissen das, aber der Verzicht fällt schwer. IRIS ist ein Online-Beratungs- und Unterstützungsangebot speziell für Frauen, die in der Schwangerschaft auf Alkohol oder Zigaretten verzichten möchten, um die Risiken für ihr Kind zu vermeiden.

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Alkohol- und Tabakkonsum während der Schwangerschaft und Stillzeit haben erhebliche körperliche und psychische Folgen für das Kind. Viele Schwangere wissen das, aber der Verzicht fällt schwer. IRIS ist ein Online-Beratungs- und Unterstützungsangebot speziell für Frauen, die in der Schwangerschaft auf Alkohol oder Zigaretten verzichten möchten, um die Risiken für ihr Kind zu vermeiden.

Noch bis zum 7. April 2015 können sich interessierte Frauen unter www.iris-plattform.de registrieren. Die Programmteilnahme ist sofort nach der Anmeldung möglich. Nach diesem Stichtag erfolgt die Auswertungsphase im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung des Projekts. Anmeldungen werden dann vorläufig nicht mehr möglich sein.

Das internetbasierte Beratungs- und Behandlungsprogramm IRIS bietet Schwangeren, die ihren Tabak- und/oder Alkoholkonsum beenden möchten, zwölf Wochen lang anonym und kostenlos Unterstützung an. Die Teilnahme ist freiwillig und kann jederzeit ohne Angabe von Gründen und ohne Nachteile beendet werden. Mitmachen können alle volljährigen Schwangeren, die in der Schwangerschaft mindestens einmal Alkohol und/oder Tabak konsumiert haben, darauf verzichten und dies mit Unterstützung besser durchsetzen wollen.

Das Universitätsklinikum Tübingen entwickelt derzeit eine optimierte Version des Online-Beratungsangebots. Parallel wird eine Wirksamkeitsstudie durchgeführt. Von April 2014 bis April 2015 können sich Frauen aus der Region Tübingen sowie deutschlandweit unter http://www.iris-plattform.de anmelden. Weitere Informationen gibt es dort.

Der Info-Flyer zu IRIS 2014 mit Informationen zum Programmablauf steht hier zum Download bereit.

Hier gibt es einen Einblick in das Programm.

Und hier finden Sie das Plakat zum Download.

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Neue Publikation

„Ansprüche im Sozialrecht für Mütter und Kinder" – Praxisnahes Handbuch für die Schwangerschaftsberatung

Die überarbeitete und erweiterte Fassung des Handbuchs „Ansprüche im Sozialrecht für Mütter und Kinder“ informiert werdende Mütter und Väter sowie Schwangerschaftsberaterinnen praxisnah über sozialrechtliche Ansprüche und besondere Leistungen für Familien.

Der Caritasverband für die Diözese Münster e.V. hat in inzwischen siebter Auflage das Handbuch „Ansprüche im Sozialrecht für Mütter und Kinder“ veröffentlicht. Es ist ein hilfreiches Werkzeug für die tägliche Arbeit der Schwangerschaftsberatungsstellen.

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Die überarbeitete und erweiterte Fassung des Handbuchs „Ansprüche im Sozialrecht für Mütter und Kinder“ informiert werdende Mütter und Väter sowie Schwangerschaftsberaterinnen praxisnah über sozialrechtliche Ansprüche und besondere Leistungen für Familien.

Der Caritasverband für die Diözese Münster e.V. hat in inzwischen siebter Auflage das Handbuch „Ansprüche im Sozialrecht für Mütter und Kinder“ veröffentlicht. Es ist ein hilfreiches Werkzeug für die tägliche Arbeit der Schwangerschaftsberatungsstellen.

Der Schwerpunkt des Leitfadens liegt auf dem Sozialgesetzbuch (SGB) II. Neben einer Darstellung der allgemeinen Grundlagen werden spezielle Fragen Schwangerer und junger Familien verständlich beantwortet. Die Neuauflage wurde ergänzt um wichtige Praxisinformationen zum SGB III, zum Mutterschutzgesetz (MuSchG) und zum Krankenschutz sowie um Wissenswertes zu Unterhaltsvorschussgesetz (UVG), Kindergeld, Kinderzuschlag und BAföG. Auch familienrechtliche und Jugendhilfe-Aspekte werden aufgegriffen. Hinweise für eine effektive Rechtsdurchsetzung unterstützen die tägliche Praxis.

Der Inhalt des Buches beruht auf den zahlreichen Fragen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern insbesondere der Schwangerschaftsberatungsstellen an die Autorin. Ausgehend von diesem direkten praktischen Erfahrungsschatz gibt der Leitfaden Rat suchenden Menschen ganz gezielt Hinweise für den Umgang mit der komplizierten Gesetzesmaterie und zeigt konkrete Hilfsmöglichkeiten auf.

Das Handbuch kann über den Buchhandel oder direkt beim Nomos-Verlag bestellt werden.

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Evaluationsergebnis

Schwangerschaftsberatungs-stellen bestätigen „Türöffnerfunktion“ der Bundesstiftung Mutter und Kind

Alle insgesamt 1.339 Beratungsstellen wurden seit Januar befragt. Bereits 986 Einrichtungen beantworteten die umfangreichen Fragestellungen der bundesweiten Evaluation über die Arbeit im Zusammenhang mit den Finanzmitteln der Bundesstiftung Mutter und Kind.

89% der Beratungsfachkräfte bestätigen die sehr große Bedeutung der Stiftungsmittel als „Türöffnerin“ sowohl in die Schwangerschaftsberatung hinein als auch weiterführend in andere präventive Unterstützungsangebote früher Hilfen. Nach Einschätzungen der befragten Einrichtungen finden durch das Hilfeangebot der Bundestiftung vor allem die Frauen den Weg in die individuelle Beratung, die sonst kaum erreicht werden können – auch nicht durch andere Leistungssysteme. Weiterhin zeigen die ersten Ergebnisse der Evaluation, dass in den letzten Jahren die Notlagen der werdenden Mütter besonders durch prekäre Einkommens- und Erwerbsituationen geprägt sind und psychische Erkrankungen und Zukunftsängste deutlich zugenommen haben.

Für die mit 74% außerordentlich hohe Zahl an Rückmeldungen und die sehr aktive Unterstützung im Rahmen der Untersuchung bedankt sich die Bundesstiftung Mutter und Kind bei allen Beteiligten.

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Bundesstiftung auf Messen präsent

Bundesstiftung Mutter und Kind baut Zusammenarbeit mit Ärzteschaft aus

Die Bundesstiftung "Mutter und Kind - Schutz des ungeborenen Lebens" verstärkt die Kooperation mit Ärztinnen und Ärzten. Dazu nehmen Vertreterinnen und Vertreter der Bundesstiftung in diesem Jahr auf mehreren Fachkongressen teil, um Gynäkologinnen und Gynäkologen und andere Fachkräfte über die Hilfeangebote der Bundesstiftung zu informieren.

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Die Bundesstiftung "Mutter und Kind - Schutz des ungeborenen Lebens" verstärkt die Kooperation mit Ärztinnen und Ärzten. Dazu nehmen Vertreterinnen und Vertreter der Bundesstiftung in diesem Jahr auf mehreren Fachkongressen teil, um Gynäkologinnen und Gynäkologen und andere Fachkräfte über die Hilfeangebote der Bundesstiftung zu informieren.

Auf insgesamt fünf Fachveranstaltungen im Jahr 2012 ist die Bundesstiftung präsent. Erstmals war sie im Februar auf dem Kongress "Gynäkologie und Geburtshilfe Frankfurt 2012" mit einem Informationsstand vertreten. Auch in den folgenden Monaten sollen die Unterstützungsmöglichkeiten für schwangere Frauen bekannter gemacht werden. Am Deutschen Ärztetag in Nürnberg, am Hauptstadtkongress 2012 Medizin und Gesundheit in Berlin, bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. in Hamburg und am Kongress der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe wird Fachpersonal der Bundesstiftung teilnehmen.

Bundesstiftung Mutter und Kind

Die Bundesstiftung Mutter und Kind unterstützt seit 1984 schwangere Frauen in einer Notlage mit finanziellen Mitteln, um ihnen die Schwangerschaft und den Start in die Mutterschaft zu erleichtern und eine bessere Ausgangslage für das Kind zu schaffen. Die Anträge müssen vor der Geburt in den Schwangerschaftsberatungsstellen vor Ort gestellt werden.

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Materialien zum Bestellen

Neue Materialien zur Bundesstiftung Mutter und Kind

Durch die Bundesstiftung "Mutter und Kind" erhalten jährlich rund 150.000 schwangere Frauen in einer Notlage finanzielle Unterstützung. Mit diesen unbürokratischen Hilfen wird den Frauen die Fortsetzung der Schwangerschaft und der Start ins Familienleben erleichtert. Um die Arbeit und Unterstützungsleistung bekannt zu machen, stellt die Bundesstiftung neue Informationsmaterialien bereit, die kostenlos angefordert werden können.

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Durch die Bundesstiftung "Mutter und Kind" erhalten jährlich rund 150.000 schwangere Frauen in einer Notlage finanzielle Unterstützung. Mit diesen unbürokratischen Hilfen wird den Frauen die Fortsetzung der Schwangerschaft und der Start ins Familienleben erleichtert. Um die Arbeit und Unterstützungsleistung bekannt zu machen, stellt die Bundesstiftung neue Informationsmaterialien bereit, die kostenlos angefordert werden können.

Plakat der Bundesstiftung Mutter und Kind - Finanzielle Hilfen für Schwangere in Not

Das Plakat informiert über die Bundesstiftung und weist auf die Antragstellung in den örtlichen Schwangerschaftsberatungsstellen hin. Es eignet sich für soziale Beratungsstellen, Kliniken und Arztpraxen sowie Träger von Sozialleistungen und ist auch als Informationsmaterial bei Veranstaltungen im Kontext der Themen Schwangerschaft und Familienplanung sinnvoll.

Zur Plakatbestellung (nicht barrierefrei)

Postkarte der Bundesstiftung Mutter und Kind - Hilfe und Unterstützung für Mutter und Kind

Die Postkarte weist auf die Leistungen der Bundesstiftung und auf das Spendenkonto hin. Sie eignet sich als Informationsmaterial bei Veranstaltungen im Zusammenhang mit familien- und frauenpolitischen Themen und der besonderen Situation rund um die Schwangerschaft.

Zur Postkartenbestellung (nicht barrierefrei)

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Publikationen

Informationen für Schwangere

Die Bundesstiftung Mutter und Kind hat Infomagazine für die Fachärzteschaft der Gynäkologinnen und Gynäkologen sowie für Patientinnen erstellt. In beiden Info-Mappen wird die Arbeit der Bundesstiftung und ihre wichtige Funktion im Zusammenwirken mit der komplexen Beratungstätigkeit der Schwangerschaftsberatungsstellen dargestellt und ihre Funktion als ein individuelles Unterstützungsangebot bereits vor der Geburt deutlich gemacht.

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Ernährung in der Schwangerschaft

In der Schwangerschaft und im ersten Lebensjahr des Kindes treffen (werdende) Eltern gerade im Bereich der Ernährung häufig auf widersprüchliche und qualitativ fragwürdige Empfehlungen.

Mit dem Netzwerk „Gesund ins Leben“ gibt es erstmals für den Lebensabschnitt rund um die Geburt ein strukturiertes Angebot, mit dem (werdenden) Eltern praktisches Wissen über eine ausgewogene Ernährungs- und Allergien vorbeugende Lebensweise vermittelt werden kann.

Die Inhalte des Heftes „Handlungsempfehlungen KOMPAKT – Ernährung in der Schwangerschaft“ beziehen sich auf den Lebensstil und dabei besonders auf die Ernährung während der Schwangerschaft. Sie sollen eine Orientierung für die Beratung von (werdenden) Eltern darstellen.

Das Netzwerk „Gesund ins Leben“ ist ein Zusammenschluss von Fachgesellschaften und Verbänden, die sich mit Ernährung, Gesundheit und Allergien befassen und das auch spezielle Fortbildungsangebote entwickelt, um Multiplikatoren, die in regelmäßigem Kontakt zu jungen Eltern stehen und in der Regel keine Ernährungsexperten sind, das nötige Spezialwissen zu vermitteln.

Weitere Medien für (werdende) Eltern wie „Mama, das wünsch ich mir von dir!“, „Das beste Essen für Babys“ (Elternflyer) und den „Essens-Fahrplan für Babys“ (Poster) sowie umfangreiche Informationen für die Beratungspraxis finden Sie hier.

Ärzte-Mappe „Schwangerschaft unter schwierigen Umständen – Hilfen der Bundesstiftung Mutter und Kind“

Patientinnen-Mappe „Ich bin schwanger! Hilfen der Bundesstiftung Mutter und Kind“

Handlungsempfehlungen Ernährung in der Schwangerschaft

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Neues Bundeskinderschutzgesetz

Kabinett beschließt neues Bundeskinderschutzgesetz

Am 16. März 2011 hat das Bundeskabinett das von Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder vorgelegte Bundeskinderschutzgesetz beschlossen. Mit diesem Gesetz, das für einen umfassenden, aktiven Kinderschutz steht und sowohl Prävention als auch Intervention im Kinderschutz voranbringt, wird auch die Bundesstiftung in ihrer wichtigen Funktion als Türöffnerin in das System Früher Hilfen und verlässlicher Unterstützungsnetzwerke gestärkt.

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Am 16. März 2011 hat das Bundeskabinett das von Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder vorgelegte Bundeskinderschutzgesetz beschlossen. Mit diesem Gesetz, das für einen umfassenden, aktiven Kinderschutz steht und sowohl Prävention als auch Intervention im Kinderschutz voranbringt, wird auch die Bundesstiftung in ihrer wichtigen Funktion als Türöffnerin in das System Früher Hilfen und verlässlicher Unterstützungsnetzwerke gestärkt.

„Wir haben heute einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu einem deutlich besseren Kinderschutz in unserem Land erreicht“ erklärte Dr. Kristina Schröder. Das Gesetz schafft die rechtliche Grundlage, leicht zugängliche Hilfeangebote für Familien vor und nach der Geburt und in den ersten Lebensjahren des Kindes flächendeckend und auf einem hohen Niveau einzuführen und zu verstetigen. Alle wichtigen Akteurinnen und Akteure im Kinderschutz wie Jugendämter, Schulen, Gesundheitsämter, Krankenhäuser, Ärztinnen und Ärzte, Schwangerschaftsberatungsstellen und Polizei werden in einem Kooperationsnetzwerk zusammengeführt. Wesentlich sind dabei die Stärkung von Familien durch Frühe Hilfen und verlässliche Netzwerke gerade in den ersten Lebensjahren der Kinder, die Stärkung des Einsatzes von Familienhebammen durch die neue Bundesinitiative Familienhebammen sowie die Entwicklung, Anwendung und Überprüfung verbindlicher Standards in der Kinder- und Jugendhilfe.

Entscheidend für die nunmehr strukturelle Einbeziehung der Schwangerschaftsberatungsstellen in die Kooperationsnetzwerke ist die Tatsache, dass gerade die Schwangerschaftsberatungen einen vertrauensvollen, sehr frühen Zugang zu den Zielgruppen haben, die im Fokus der Frühen Hilfen stehen – und dies insbesondere deswegen, weil nur in den Schwangerschaftsberatungsstellen die Anträge auf finanzielle Unterstützung durch die Bundesstiftung „Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens“ gestellt werden können. Durch ihre sehr wirkungsvolle Verknüpfung finanzieller Stiftungsleistungen mit professioneller Beratung und infrastruktureller Unterstützung trägt die Bundesstiftung wesentlich zu der präventiv ausgerichteten Verzahnung der verschiedenen Hilfeleistungen bei.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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Jubiläum

Bundesstiftung „Mutter und Kind“ – 25 Jahre Hilfe für schwangere Frauen in Not

Vor genau 25 Jahren wurde die Bundesstiftung „Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens“ gegründet. Ziel der Stiftung ist die direkte und unbürokratische Hilfe für schwangere Frauen in Notlagen.

„25 Jahre Bundesstiftung ‚Mutter und Kind’ bedeuten ein klares Bekenntnis für den Lebensschutz“, erklärt Dr. Hermann Kues, Vorsitzender des Kuratoriums der Bundesstiftung und Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. „In einer persönlichen Notsituation soll keine schwangere Frau ohne Hilfe sein. Die Bundesstiftung hat sich dabei bewährt, schnell und unbürokratisch Unterstützung anzubieten.“

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Vor genau 25 Jahren wurde die Bundesstiftung „Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens“ gegründet. Ziel der Stiftung ist die direkte und unbürokratische Hilfe für schwangere Frauen in Notlagen.

„25 Jahre Bundesstiftung ‚Mutter und Kind’ bedeuten ein klares Bekenntnis für den Lebensschutz“, erklärt Dr. Hermann Kues, Vorsitzender des Kuratoriums der Bundesstiftung und Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. „In einer persönlichen Notsituation soll keine schwangere Frau ohne Hilfe sein. Die Bundesstiftung hat sich dabei bewährt, schnell und unbürokratisch Unterstützung anzubieten.“

Schwangere Frauen in Not werden durch die Bundesstiftung nicht nur finanziell unterstützt. Sie erhalten auch persönliche und individuelle Beratung in den örtlichen Schwangerschaftsberatungsstellen, in denen der Antrag auf Stiftungsmittel gestellt werden muss. Auf diese Weise hat sich die Bundesstiftung im Laufe der Jahre immer stärker zu einem Türöffner in das System früher Hilfen entwickelt.

Die Bundesstiftung ist im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend angesiedelt. Sie unterstützt Schwangere mit jährlich mindestens 92 Millionen Euro. Seit ihrem Bestehen konnte die Bundesstiftung jährlich rund 150.000 Frauen mit durchschnittlich 600 Euro unterstützen. 2009 wurden der Bundesstiftung aus dem Bundeshaushalt insgesamt 97 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Seit Juni 2009 hat die Bundesstiftung einen eigenen Internetauftritt. Das Portal informiert unter anderem über die Hilfen der Bundesstiftung in Notlagen und verdeutlicht Ziele, Struktur und Antragsvoraussetzungen der Bundesstiftung. Standardinformationen stehen in vier Sprachen zur Verfügung.

Das Portal ist zugleich eine Plattform, um mehr Spenden für den wachsenden Finanzbedarf der Stiftung einzuwerben.

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Studie des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen

Standortbestimmung der Schwangerschaftsberatung im Kontext Früher Hilfen

Die vom Nationalen Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) herausgegebene Standortbestimmung zur Bedeutung der Schwangerschaftsberatungsstellen im Kontext Früher Hilfen wurde auf der Grundlage eines Entwurfs von Frau Prof. Dr. Ulrike Busch (Hochschule Merseburg) und gemeinsam mit den Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege entwickelt. Sie enthält zahlreiche Empfehlungen für die Beratungspraxis und richtet sich an Träger der Schwangerschaftsberatungsstellen sowie Beraterinnen und Berater vor Ort.

Die Schwangerenberatungsstellen sind integraler Bestandteil des allgemeinen Hilfesystems und verstehen sich als zentrale Akteurinnen bzw. Partnerinnen im präventiven Netzwerk der Frühen Hilfen.

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Die vom Nationalen Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) herausgegebene Standortbestimmung zur Bedeutung der Schwangerschaftsberatungsstellen im Kontext Früher Hilfen wurde auf der Grundlage eines Entwurfs von Frau Prof. Dr. Ulrike Busch (Hochschule Merseburg) und gemeinsam mit den Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege entwickelt. Sie enthält zahlreiche Empfehlungen für die Beratungspraxis und richtet sich an Träger der Schwangerschaftsberatungsstellen sowie Beraterinnen und Berater vor Ort.

Die Schwangerenberatungsstellen sind integraler Bestandteil des allgemeinen Hilfesystems und verstehen sich als zentrale Akteurinnen bzw. Partnerinnen im präventiven Netzwerk der Frühen Hilfen.

Um bereits in der Schwangerschaft und im Kontext der Geburt einen Zugang zu Familien zu finden und Kindern so von Anfang an ein gesundes und gewaltfreies Aufwachsen im Sinne eines umfassenden Verständnisses von Kinderschutz zu ermöglich, nutzen Frühe Hilfen den flächendeckenden und auch unbelasteten Zugang in dieser Zeit durch das Gesundheitssystem und das System der Schwangerschaftsberatung.

Besonderen Anreiz für die Inanspruchnahme des breiten Hilfeangebotes in den Beratungsstellen bietet dabei die Bundesstiftung „Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens“, die schwangere Frauen in einer Notlage finanziell unterstützt, um ihnen die Fortsetzung der Schwangerschaft zu erleichtern. Indem der Antrag auf finanzielle Hilfe durch die Bundesstiftung in einer Schwangerschaftsberatungsstelle noch vor der Entbindung gestellt werden muss, wird der schwangeren Frau zu einem frühen Zeitpunkt der Weg in eine Beratungsstelle geebnet, und es ergibt sich so die Möglichkeit Hilfen aufzuzeigen, die über den ergänzenden finanziellen Beitrag der Bundesstiftung weit hinausgehen. Diese „Türöffnerfunktion“ der Bundesstiftung ist von entscheidender Bedeutung für einen gelingenden Zugang zu Netzwerken Früher Hilfen.

Die Publikation kann beim Nationalen Zentrum Frühe Hilfen bestellt oder hier als PDF heruntergeladen werden.

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