Beratung

Hilfe für Familien

Eine Familie sitzt am Tisch und spielt
Familien unterstützen © BMFSFJ

Hebammensuche / Ammely

Die kostenfreie und bundesweit verfügbare Vermittlungsplattform Ammely.de des Deutschen Hebammenverbandes e. V. (DHV) erleichtert die Suche nach einer Hebamme in der Nähe. Anders als bei bisherigen Suchangeboten kann sie die freien Kapazitäten der Hebammen anzeigen und mit den Suchanfragen werdender Eltern zusammenführen. Damit gehören aufwändige Recherchen und hoher Zeitaufwand der Vergangenheit an: Ammely sorgt dafür, dass alle Anfragen beantwortet werden. Außerdem können Termine darüber einfach und übersichtlich online gebucht werden.

Die Plattform für die Vermittlung von Hebammenleistungen ist seit März 2020 online und für Schwangere, Familien und auch Hebammen kostenlos. Für die Entwicklung der Plattform sind der DHV und das Berliner Startup Keleya Digital-Health Solutions GmbH eine Kooperation eingegangen.

Und so funktioniert’s: Frauen können auf der Vermittlungsplattform den voraussichtlichen Entbindungstermin, ihren Wohnort und die gesuchte Leistung angeben. Hebammen tragen ihren Betreuungsradius, die Kapazitäten sowie ihr Leistungsangebot ein. Alle Angaben werden dann abgeglichen und passend zusammengeführt. Die Hebammensuche ist bereits so gefiltert, dass Anfragen zielführend und einfach vermittelt werden.

Weitere Informationen unter hebammenverband.de

Der Flyer „Finde deine Hebamme“ informiert über die Vermittlungsplattform und kann zur weiteren Bekanntmachung des Angebots unter info@ammely.de angefordert werden.

Suchmachschine Elternsein.info

Ob die Begleitung durch eine Familienhebamme oder eine Familienpatin benötigt wird, Hilfe bei „Schreibabys“ oder ein Eltern-Kind-Treff gesucht wird: Die Online-Suchmaschine auf www.elternsein.info hilft bundesweit Müttern und Vätern schnell und unkompliziert, für die verschiedensten Problemlagen vor Ort die passenden Anlaufstellen der Frühen Hilfen zu finden. Frühe Hilfen sind kostenlose Unterstützungsangebote für junge Eltern in schwierigen Situationen. Die Angebote lotsen Eltern während der Schwangerschaft und in den ersten drei Lebensjahren des Kindes zu den Hilfen, die sie brauchen und die allen Müttern und Vätern kostenfrei und niedrigschwellig offenstehen.

Netzwerke Früher Hilfen gibt es nach einer Auf- und Ausbauphase von mehr als zehn Jahren in fast allen Kommunen Deutschlands. Die meisten haben für Eltern eine oder mehrere Anlauf- und Kontaktstellen eingerichtet, die in Jugend- und Gesundheitsämtern sowie bei freien Trägern angesiedelt sind.

Die Bundesstiftung Frühe Hilfen stellt jährlich 51 Millionen Euro für die Förderung von Netzwerken der Frühen Hilfen und die psychosoziale Unterstützung von Familien zur Verfügung, damit Kinder gesund und sicher aufwachsen können. Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen hat die Suchmaschine im Auftrag des Bundesfamilienministeriums eingerichtet und begleitet die Bundesstiftung Frühe Hilfen in der Qualitätssicherung und -entwicklung. 

Familienrelevante Beratungsangebote im Internet

Die Internetseiten des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, des Deutschen Jugendinstituts sowie weiterer Institutionen bieten eine Fülle an Informationen zu familienrelevanten Themen und verweisen auf Beratungs- und Hilfsangebote für Schwangere und Mütter und ihre Partner. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bietet jungen Menschen, werdenden Müttern und Vätern, allein Erziehenden und Familien zahlreiche Informationen und Beratungsleistungen zu Verhütung, Schwangerschaft, früher Elternschaft, unerfülltem Kinderwunsch und kindlichen Entwicklungsschritten. www.familienplanung.de

Auf der Internetseite www.kindergesundheit-info.de werden viele nützliche Informationen rund um die Gesundheit von Kindern bereitgestellt. Für Fachkräfte stehen außerdem in Form eines PDF-Baukastens verschiedene fachlich gesicherte Informationen zur Verfügung, die für die Arbeit mit Eltern genutzt werden können. Diese können zu individuellen Infopaketen zusammengestellt werden.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend informiert über familienrelevante Leistungen und die dafür zuständigen Behörden. Darüber hinaus bietet es Wissenswertes zu Elternschaft, Kinderbetreuung und weiteren familienrelevanten Themen. Umfassende Informationen sind auf dem Internetportal www.familien-wegweiser.de zu finden.

Das Portal www.fruehe-chancen.de des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bietet Informationen rund um die Themen frühkindliche Bildung und zeigt Möglichkeiten der Kindertagesbetreuung in Deutschland auf. Das Deutsche Jugendinstitut e.V. und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sind die Träger des seit März 2007 bestehenden Nationalen Zentrums Frühe Hilfen. Das Zentrum unterstützt familienrelevante Einrichtungen und Behörden bei der Vermeidung verschiedenster Risiken im familiären Bereich.

Die Internetseite www.fruehehilfen.de gibt Informationen zu Projekten, Netzwerken und Veranstaltungen.  

Unter www.elternsein.info finden Sie Tipps und Hilfe in schwierigen Situationen und für den Umgang mit Schreibabys. Neben einer Suchmaschine für Schreiambulanzen wird über das Elterntelefon „Die Nummer gegen Kummer“ Eltern und anderen Erziehenden kostenfrei und anonym Beratung angeboten. Onlineberatung ist über die Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke) ebenfalls möglich.