WIE HILFT DIE BUNDESSTIFTUNG?

Die „Bundesstiftung Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens” hilft schwangeren Frauen in Notlagen. Diese erhalten auf unbürokratischem Weg ergänzende finanzielle Hilfen, die ihnen die Entscheidung für das Leben des Kindes und die Fortsetzung der Schwangerschaft erleichtern sollen.

Die Mittel der Stiftung werden z. B. für die Erstausstattung des Kindes, die Weiterführung des Haushalts, die Wohnung und Einrichtung sowie die Betreuung des Kleinkindes gewährt. Die Zuschüsse werden nicht als Einkommen auf das Arbeitslosengeld II, die Sozialhilfe und andere Sozialleistungen angerechnet.

Auf dieser Seite finden Sie weitere Informationen zur Bundesstiftung Mutter und Kind, zu den Zielen, der Struktur und den rechtlichen Rahmenbedingungen.

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Zentrale Einrichtungen in den Bundesländern

Die Bundesstiftung Mutter und Kind stellt ihre finanziellen Mittel den in den Bundesländern im Rahmen des Stiftungszwecks tätigen Landesstiftungen und Verbänden zur Verfügung, um Bedürftige im Sinne des Stiftungsgesetzes zu unterstützen. Diese zentralen Einrichtungen können selbst keine Anträge auf Unterstützung entgegennehmen. Die örtlichen Schwangerenberatungsstellen sind zuständig für die Beratung und die Antragstellung vor Ort.

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Die Bundesstiftung Mutter und Kind stellt ihre finanziellen Mittel den in den Bundesländern im Rahmen des Stiftungszwecks tätigen Landesstiftungen und Verbänden zur Verfügung, um Bedürftige im Sinne des Stiftungsgesetzes zu unterstützen. Diese zentralen Einrichtungen können selbst keine Anträge auf Unterstützung entgegennehmen. Die örtlichen Schwangerenberatungsstellen sind zuständig für die Beratung und die Antragstellung vor Ort.

Die zentralen Einrichtungen in den Bundesländern sind:

Baden-Württemberg

Stiftung "Familie in Not“


Geschäftsstelle
Postanschrift: Postfach 10 34 43, 70029 Stuttgart

Telefon: 07 11 / 123 3522

E-Mail: poststelle(at)sm.bwl.de
Webseite 

Bayern

„Landesstiftung Hilfe für Mutter und Kind”

Postanschrift: Hegelstraße 2, 95447 Bayreuth
Telefon: 09 21 / 6 05 - 1
E-Mail: familie-in-not(at)zbfs.bayern.de
Webseite 

Berlin

Stiftung „Hilfe für die Familie” - Stiftung des Landes Berlin -

Postanschrift: Oranienburger Straße 13 - 14 , 10178 Berlin
Telefon: 0 30 / 20 08 91 0
E-Mail: buero(at)stiftunghilfe.de
Webseite 

Brandenburg

Stiftung „Hilfe für Familien in Not – Stiftung des Landes Brandenburg”

Postanschrift: Henning-von-Tresckow-Str. 9-13 | Haus D, 14467 Potsdam
Telefon: 03 31 / 86 65 99 - 0
E-Mail: stiftung(at)familien-in-not.de
Webseite 

Bremen

Bremische Evangelische Kirche

Postanschrift: Domsheide 2, 28195 Bremen
Telefon: 04 21 / 33 35 63
E-Mail: bek-lebensberatung(at)kirche-bremen.de
Webseite 

Hamburg

Caritasverband für Hamburg e.V.

Postanschrift: Danziger Straße 66, 20099 Hamburg
Telefon: 0 40 / 28 01 40 - 0
E-Mail: bundesstiftung(at)caritas-hamburg.de
Webseite 

Hessen

Diakonie Hessen - Diakonisches Werk in Hessen und Nassau und Kurhessen-Waldeck e.V.

Geschäftsstelle Kassel Kölnische Straße 136 34119 Kassel
Tel.: 0561-1095-3118
 Fax: 0561-1095-3295
E-Mail: elsbeth.wettlaufer(at)diakonie-hessen.de
Webseite 

Mecklenburg-Vorpommern

Stiftung „Hilfen für Frauen und Familien”

Postanschrift: Friedrich-Engels-Str. 47, 19061 Schwerin
Telefon: 03 85 / 588 91 -81, -82, -83, -84, -85
E-Mail: stiftung@sm.mv-regierung.de
Webseite

Niedersachsen

Stiftung „Familie in Not”

Postanschrift: Postfach 203, 30002 Hannover
Telefon: 05 11 / 89701 388
E-Mail: stiftungsbuero(at)ls.niedersachsen.de
Webseite 

Nordrhein-Westfalen

Caritasverband für die Diözese Münster e.V.

Postanschrift: Kardinal-von-Galen-Ring 45, 48149 Münster
Telefon: 02 51 / 89 01 - 224
E-Mail: overmann-thiel(at)caritas-muenster.de
Webseite 

Rheinland-Pfalz

Stiftung "Familie in Not - Rheinland-Pfalz"

Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Straße 5a, 55116 Mainz
Telefon: 06131/160
E-Mail: poststelle(at)miffjiv.rlp.de
Webseite 

Saarland

Caritasverband für Saarbrücken und Umgebung e.V.

Postanschrift: Johannisstraße 2, 66111 Saarbrücken
Telefon: 06 81 / 30 90 6 - 0
E-Mail: info(at)caritas-saarbruecken.de
Webseite 

Sachsen

Stiftung „Hilfe für Familien, Mutter und Kind” des Freistaates Sachsen

Postanschrift: Postfach 1345, 09072 Chemnitz
Hausanschrift: Reichsstraße 3, 09112 Chemnitz
Telefon: 0371 / 57 73 70 Fax: 0371 / 57 74 40
E-Mail: kontakt(at)familienstaerken.de
Webseite 

Sachsen-Anhalt

Stiftung „Familie in Not” – Sachsen-Anhalt

Postanschrift: Postfach 39 11 55, 39135 Magdeburg
Hausanschrift: Turmschanzenstraße 25, 39114 Magdeburg
Telefon: 03 91 - 567 40 - 65, - 66 Fax: 03 91 - 567 4073
E-Mail: info(at)stiftungfin-sa.de
Webseite 

Schleswig-Holstein

Stiftung „Familie in Not”

Postanschrift: Adolf-Westphal-Straße 4, 24143 Kiel
Telefon: 04 31 / 988 - 0
E-Mail: poststelle(at)sozmi.landsh.de und gisela.schultz(at)sozmi.landsh.de
Webseite 

Thüringen

Thüringer Stiftung HandinHand – Hilfe für Kinder, Schwangere und Familien in Not

Postanschrift: Linderbacher Weg 30, 99099 Erfurt
Telefon: 03 61 / 44 20 10
E-Mail: info(at)ts-handinhand.de
Webseite 

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Grusswort

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

ein Kind zu erwarten, ist ein großes Geschenk. Doch die Freude darüber kann getrübt werden aufgrund persönlicher Konfliktsituationen oder weil eine Frau fürchtet, aus finanziellen Gründen der bevorstehenden Mutterschaft nicht gewachsen zu sein. Für jede Frau bringt die Zeit der Schwangerschaft viele Veränderungen mit sich. Das Anliegen der Bundesstiftung Mutter und Kind ist es, dass möglichst alle Frauen diese Veränderungen positiv erleben und sich auf ihr Kind freuen können.

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ein Kind zu erwarten, ist ein großes Geschenk. Doch die Freude darüber kann getrübt werden aufgrund persönlicher Konfliktsituationen oder weil eine Frau fürchtet, aus finanziellen Gründen der bevorstehenden Mutterschaft nicht gewachsen zu sein. Für jede Frau bringt die Zeit der Schwangerschaft viele Veränderungen mit sich. Das Anliegen der Bundesstiftung Mutter und Kind ist es, dass möglichst alle Frauen diese Veränderungen positiv erleben und sich auf ihr Kind freuen können.

Um schwangeren Frauen in Notlagen die Fortsetzung der Schwangerschaft zu erleichtern, wurde 1984 die Bundesstiftung „Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens" errichtet. Sie vergibt seit mehr als 30 Jahren ergänzende finanzielle Hilfen, die je nach Einzelfall für Schwangerschaftsbedarf, die Erstausstattung des Kindes, die Wohnung und Einrichtung oder sonstige, im Zusammenhang mit der Schwangerschaft, der Geburt oder der Pflege des Kleinkindes entstehende Aufwendungen ausbezahlt werden. Für diesen Zweck stellt der Bund der Stiftung Mittel aus dem Bundeshaushalt zur Verfügung, seit 1993 jährlich mindestens 92 Millionen Euro. Zuletzt wurden damit in jedem Jahr über 130.000 Schwangere unterstützt; also etwa jede fünfte schwangere Frau in Deutschland. Diese Zahlen stehen für die wichtige Aufgabe der Bundesstiftung Mutter und Kind.

Die ergänzenden finanziellen Stiftungshilfen wirken direkt und sind gleichzeitig „Türöffner“: Durch die Antragstellung in den Schwangerschaftsberatungsstellen vor Ort finden Frauen und ihre Familien einen niedrigschwelligen Zugang in ein Beratungssystem, dem sie vertrauen können, und darüber hinaus in ein vielfältiges Netzwerk früher Hilfen.

Mit der Stiftung im Rücken können sich Frauen unbeschwerter auf die Schwangerschaft konzentrieren. Die Stiftung trägt dazu bei, dass alle Frauen die Schwangerschaft als das erleben können, was sie im alten Sprachgebrauch war: eine Zeit guter Hoffnung.

Caren Marks
Vorsitzende des Kuratorium

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Unsere Ziele

Ziel und Zweck

Die Bundesstiftung „Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens” hilft seit 1984 schwangeren Frauen in Notlagen. Diese erhalten auf unbürokratischem Weg ergänzende finanzielle Hilfen, die ihnen die Entscheidung für das Leben des Kindes und die Fortsetzung der Schwangerschaft erleichtern sollen.

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Die Bundesstiftung „Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens” hilft seit 1984 schwangeren Frauen in Notlagen. Diese erhalten auf unbürokratischem Weg ergänzende finanzielle Hilfen, die ihnen die Entscheidung für das Leben des Kindes und die Fortsetzung der Schwangerschaft erleichtern sollen.

Stiftungsmittel

Die Bundesstiftung ist entsprechend den Vorschriften des Stiftungserrichtungsgesetzes eine rechtsfähige Stiftung des öffentlichen Rechts. Sie untersteht der Rechtsaufsicht des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und erhält für ihre Arbeit jährlich mindestens 92 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt (96 Millionen Euro im Jahr 2017), die sie nach einem Bevölkerungsschlüssel an Zuweisungsempfänger in den Ländern vergibt. Das können Landesstiftungen sein oder andere, im Sinne des Stiftungszwecks tätige Einrichtungen.

Bewilligung der Mittel

Das für die Auszahlung notwendige Antragsverfahren wird ausschließlich von den vor Ort tätigen Schwangeren- bzw. Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen durchgeführt. Bitte beachten Sie, dass ein persönlicher Kontakt mit der Schwangeren- bzw. Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle für die Antragstellung erforderlich ist. Eine Antragstellung auf dem Postweg bzw. per E-Mail ist nicht möglich.

Notlagen

Eine Notlage der Frau liegt vor, wenn ihre Einkünfte den finanziellen Bedarf für Schwangerschaft, Geburt sowie Pflege und Erziehung des Kleinkindes nicht decken und andere staatliche Leistungen nicht rechtzeitig oder ausreichend zur Verfügung stehen.

Leistungen

Die Stiftungsmittel können für Aufwendungen gewährt werden, die im Zusammenhang mit der Schwangerschaft, Geburt sowie der Pflege und Erziehung des Kleinkindes entstehen. Dies umfasst insbesondere die Erstausstattung des Babys, die Weiterführung des Haushalts, die Wohnung und deren Einrichtung oder die Betreuung des Säuglings oder Kleinkindes. Die Mittel werden für ergänzende Hilfen zur Verfügung gestellt, um Müttern, die sich wegen einer Notlage an eine Schwangerschaftsberatungsstelle wenden, die Fortsetzung der Schwangerschaft zu erleichtern.
Höhe und Dauer der Unterstützung richten sich nach den besonderen Umständen der persönlichen Notlage. Die Entscheidung darüber liegt bei den Zuweisungsempfängern der Bundesstiftung in den Ländern oder anderen dort zuständigen Stellen.
Leistungen aus Mitteln der Bundesstiftung werden unter folgenden Bedingungen ausgezahlt:

  • Die schwangere Frau hat ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland,
  • es liegt eine Notlage vor,
  • der Antrag wird vor der Entbindung bei einer Schwangerenberatungsstelle im Bundesland des Wohnsitzes der schwangeren Frau gestellt und
  • die Hilfe ist auf andere Weise nicht bzw. nicht rechtzeitig möglich oder nicht ausreichend.

Es besteht kein Rechtsanspruch auf Unterstützung durch Mittel der Bundesstiftung. Werden Stiftungsmittel gewährt, dürfen diese nicht gepfändet oder auf Sozialleistungen angerechnet werden.

Frühe Hilfen - Aktiver Kinderschutz

Die Bundesstiftung unterstützt Not leidende Schwangere durch finanzielle Zuschüsse. Ihre Mittel stellen zugleich einen wichtigen Beitrag zum aktiven Kinderschutz dar – die Bundesstiftung ist Türöffner in das System früher Hilfen. Wenn Hilfeempfängerinnen in einer Einrichtung der Schwangerenberatung einen Antrag auf Unterstützung durch die Bundesstiftung „Mutter und Kind” stellen, können sie und ihre Familien bereits vor der Entbindung individuell beraten und über bestehende Hilfen umfassend informiert werde

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Jubiläum

Die Bundesstiftung „Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens“ feiert 2014 ihr 30-jähriges Bestehen. Das bedeutet 30 Jahre Hilfe für schwangere Frauen in Not. Der Zeitstrahl zeigt die wichtigsten Stationen von der Entstehung über die Weiterentwicklung der Stiftungsarbeit bis heute.

Fahren Sie mit dem Zeiger über die Jahreszahlen und erfahren Sie mehr über die Geschichte der Bundesstiftung.

Zum Jubiläum 

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Gremien

Struktur der Bundesstiftung

Die Bundesstiftung „Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens” hilft seit 1984 schwangeren Frauen in Notlagen. Diese erhalten auf unbürokratischem Weg ergänzende finanzielle Hilfen, die ihnen die Entscheidung für das Leben des Kindes und die Fortsetzung der Schwangerschaft erleichtern sollen.

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Die Bundesstiftung „Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens” hilft seit 1984 schwangeren Frauen in Notlagen. Diese erhalten auf unbürokratischem Weg ergänzende finanzielle Hilfen, die ihnen die Entscheidung für das Leben des Kindes und die Fortsetzung der Schwangerschaft erleichtern sollen.

Stiftungsmittel

Die Bundesstiftung ist entsprechend den Vorschriften des Stiftungserrichtungsgesetzes eine rechtsfähige Stiftung des öffentlichen Rechts. Sie untersteht der Rechtsaufsicht des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und erhält für ihre Arbeit jährlich mindestens 92 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt (96 Millionen Euro im Jahr 2017), die sie nach einem Bevölkerungsschlüssel an Zuweisungsempfänger in den Ländern vergibt. Das können Landesstiftungen sein oder andere, im Sinne des Stiftungszwecks tätige Einrichtungen.

Bewilligung der Mittel

Das für die Auszahlung notwendige Antragsverfahren wird ausschließlich von den vor Ort tätigen Schwangeren- bzw. Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen durchgeführt. Bitte beachten Sie, dass ein persönlicher Kontakt mit der Schwangeren- bzw. Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle für die Antragstellung erforderlich ist. Eine Antragstellung auf dem Postweg bzw. per E-Mail ist nicht möglich.

Notlagen

Eine Notlage der Frau liegt vor, wenn ihre Einkünfte den finanziellen Bedarf für Schwangerschaft, Geburt sowie Pflege und Erziehung des Kleinkindes nicht decken und andere staatliche Leistungen nicht rechtzeitig oder ausreichend zur Verfügung stehen.

Leistungen

Die Stiftungsmittel können für Aufwendungen gewährt werden, die im Zusammenhang mit der Schwangerschaft, Geburt sowie der Pflege und Erziehung des Kleinkindes entstehen. Dies umfasst insbesondere die Erstausstattung des Babys, die Weiterführung des Haushalts, die Wohnung und deren Einrichtung oder die Betreuung des Säuglings oder Kleinkindes. Die Mittel werden für ergänzende Hilfen zur Verfügung gestellt, um Müttern, die sich wegen einer Notlage an eine Schwangerschaftsberatungsstelle wenden, die Fortsetzung der Schwangerschaft zu erleichtern.
Höhe und Dauer der Unterstützung richten sich nach den besonderen Umständen der persönlichen Notlage. Die Entscheidung darüber liegt bei den Zuweisungsempfängern der Bundesstiftung in den Ländern oder anderen dort zuständigen Stellen.
Leistungen aus Mitteln der Bundesstiftung werden unter folgenden Bedingungen ausgezahlt:

  • Die schwangere Frau hat ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland,
  • es liegt eine Notlage vor,
  • der Antrag wird vor der Entbindung bei einer Schwangerenberatungsstelle im Bundesland des Wohnsitzes der schwangeren Frau gestellt und
  • die Hilfe ist auf andere Weise nicht bzw. nicht rechtzeitig möglich oder nicht ausreichend.

Es besteht kein Rechtsanspruch auf Unterstützung durch Mittel der Bundesstiftung. Werden Stiftungsmittel gewährt, dürfen diese nicht gepfändet oder auf Sozialleistungen angerechnet werden.

Frühe Hilfen - Aktiver Kinderschutz

Die Bundesstiftung unterstützt Not leidende Schwangere durch finanzielle Zuschüsse. Ihre Mittel stellen zugleich einen wichtigen Beitrag zum aktiven Kinderschutz dar – die Bundesstiftung ist Türöffner in das System früher Hilfen. Wenn Hilfeempfängerinnen in einer Einrichtung der Schwangerenberatung einen Antrag auf Unterstützung durch die Bundesstiftung „Mutter und Kind” stellen, können sie und ihre Familien bereits vor der Entbindung individuell beraten und über bestehende Hilfen umfassend informiert werden.
Für die Zeit nach der Geburt des Kindes besteht zudem die Möglichkeit zur Nachbetreuung. Ohne einem staatlichen Schutzauftrag zur Abwehr von Kindeswohlgefährdungen verpflichtet zu sein, baut die Bundesstiftung durch ihre Leistungen eine Brücke zur Kinder- und Jugendhilfe.

Stiftungsrat

Der Stiftungsrat beschließt über alle grundsätzlichen Fragen, die zum Aufgabenbereich der Stiftung gehören, insbesondere

  • die Feststellung des Haushaltsplans, die Feststellung der Jahresrechnung,
  • die Richtlinien über die Vergabe und Verwendung der Stiftungsmittel und
  • die Entlastung der Geschäftsführung am Ende eines Haushaltsjahres.

In der Regel tritt der Stiftungsrat einmal im Jahr zusammen. Er besteht aus

  • vier Vertreterinnen und Vertretern des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend,
  • einer Vertreterin bzw. einem Vertreter des Bundesministeriums der Finanzen und
  • vier Vertreterinnen und Vertretern aus den Reihen der Zuweisungsempfänger.

Vorsitzender des Stiftungsrates ist Staatssekretär Herr Dr. Kleindiek für das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Derzeit sind folgende Mitglieder im Stiftungsrat vertreten:

Name

Institution

1.

Dr. Ralf Kleindiek, Staatssekretär
(Stiftungsratsvorsitzender)

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

2.

Bettina Bundszus-Cecere, Abteilungsleiterin 5

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

3.

Julia Krieger,
Referatsleiterin 413

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

4.

Heidrun Jansen-Cornette, Referentin im Ref. 514

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

5.

Elisabeth Wölky, Regierungsrätin

Bundesministerium für Finanzen

6.

Reinald Purmann, Vorstandsvorsitzender

Stiftung "Hilfe für die Familie" – Stiftung des Landes Berlin

7.

Peter Hoffstadt, Abteilungsleiter

Caritasverband für die Diözese Münster

8.

Elsbeth Wettlaufer, Bereichsleitung Familie, Frauen, Jugend, Migration

Diakonie Hessen

9.

Frank Winckler, Geschäftsführer

Stiftung "Familie in Not – Sachsen-Anhalt"

 

Kuratorium

Das Kuratorium berät den Stiftungsrat bei der Erfüllung seiner Aufgaben. Die Mitglieder des Kuratoriums repräsentieren wichtige gesellschaftliche Institutionen (Kirchen, Wohlfahrtspflege, Ärzteschaft, Frauen- und Familienverbände, Wissenschaft), die im Stiftungserrichtungsgesetz näher beschrieben sind.

Das Kuratorium besteht aus:

  • zwei Vertreterinnen und Vertretern der Kirchen,
  • sechs Vertreterinnen und Vertretern der Bundesverbände der Freien Wohlfahrtspflege,
  • je einer Vertreterin bzw. einem Vertreter der Zuweisungsempfänger in den Bundesländern,
  • je einer Vertreterin bzw. einem Vertreter der Kommunalen Spitzenverbände,
  • einer Vertreterin bzw. einem Vertreter der Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Familienorganisationen,
  • einer Vertreterin des Deutschen Frauenrates,
  • einer Vertreterin bzw. einem Vertreter der Deutschen Ärzteschaft und
  • bis zu acht weiteren Mitgliedern, die durch den Vorsitzenden des Stiftungsrates berufen werden.

In der Regel tritt das Kuratorium einmal im Jahr zu einer Sitzung zusammen. Vorsitzende des Kuratoriums ist Caren Marks, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Die Kuratoriumsmitglieder werden für die Dauer von vier Jahren berufen. Derzeit sind folgende Mitglieder im Kuratorium vertreten:

Name

Institution

1.

Caren Marks, MdB
Parlamentarische Staatssekretärin
(Kuratoriumsvorsitzende)

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

2.

Sönke Rix, MdB (stellvertretender Kuratoriumsvorsitzender)

Deutscher Bundestag

3.

Marcus Weinberg, MdB (stellvertretender Kuratoriumsvorsitzender)

Deutscher Bundestag

4.

Dr. Franziska Brantner, MdB

Deutscher Bundestag

5.

Dr. Florian Toncar

6.

Christa Stewens,
Staatsministerin a. D.

CSU-Bürgerbüro Ebersberg

7.

Ursula Monheim

donum vitae
Bundesverband e.V.

8.

Cornelia Rohn, Landesgeschäftsführerin Sachsen-Anhalt

pro familia Bundesverband

9.

Doris Beneke,
Zentrumsleiterin
Diakonisches Werk

Evangelische Kirche in Deutschland

10.

Bettina Locklair,
Referentin

Kommissariat der deutschen Bischöfe

11.

Anne Becker

Diakonie Deutschland

12.

Regine Hölscher-Mulzer,
Referentin

Sozialdienst Katholischer Frauen – Zentrale e.V.

13.

Hanna Geier,
Referentin

Deutsches Rotes Kreuz – Generalsekretariat

14.

Sarah Clasen,
Referentin

Arbeiterwohlfahrt –
Bundesverband e.V.

15.

Franziska Pabst,
Referentin

Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband –
Gesamtverband e.V.

16.

Aron Schuster,
Stellvertretender Direktor

Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V.

17.

Dr. Hans-Joachim Heuer, Abteilungsleiter

Familie in Not – Stiftung des Landes Niedersachsen

18.

Michael Hoffmeier,
Geschäftsführer

Thüringer Stiftung HandinHand, Hilfe für Kinder, Schwangere und Familien in Not

19.

Angelika Berger, Landescaritasdirektorin

Caritasverband Schleswig-Holstein e.V.

20.

Beate Krähe

Stiftung „Familie in Not” des Landes Rheinland-Pfalz

21.

Robert Höcherl,
Referatsleiter

Landesstiftung „Hilfe für Mutter und Kind“, Bayern

22.

Marlies Kuhl,
Geschäftsführerin

Stiftung „Hilfe für Familien in Not – Stiftung des Landes Brandenburg”

23.

Gabriele Lüdemann,
Geschäftsführerin

Stiftung „Hilfen für Frauen und Familien” Mecklenburg-Vorpommern

24.

Kirstin Fussan,
Abteilungsleiterin

Stiftung „Hilfe für die Familie” – Stiftung des Landes Berlin

25.

Martina Wunsch, Geschäftsstellenleiterin

Stiftung „Hilfe für Familien, Mutter und Kind” des Freistaates Sachsen

26.

Gabriele Hausen, Geschäftsführerin

Stiftung „Familie in Not” des Landes Baden-Württemberg

27.

Wolfgang Rauls, Vorstandsvorsitzender

Stiftung „Familie in Not – Sachsen-Anhalt”

28.

Klaus Hebborn,
Beigeordneter

Deutscher Städtetag

29.

Dr. Irene Vorholz,
Beigeordnete

Deutscher Landkreistag

30.

Alexander Frolow,
Dezernent und Stellvertretender Oberbürgermeister

Deutscher Städte- und Gemeindebund

31.

Claudia Hagen,
Geschäftsführerin

Die Arbeitsgemeinschaft der deutschen Familien-
organisationen (AGF) e.V.

32.

Anna-Maria Mette

Deutscher Frauenrat

33.

Dr. med. Justina Rozeboom,
Leiterin Dezernat 1

Bundesärztekammer

Geschäftsführung

Die laufenden Geschäfte der Bundesstiftung und ihre gerichtliche und außergerichtliche Vertretung werden von der Geschäftsführung wahrgenommen. Sie ist für die Vergabe der Stiftungsmittel an die Zuweisungsempfänger sowie für die Überwachung ihrer zweckentsprechenden und wirtschaftlichen Verwendung verantwortlich. Die zentralen Einrichtungen in den Ländern, die mit der Bundesstiftung Mutter und Kind kooperieren, tragen den Personal- und Verwaltungsaufwand für die Weitergabe der Stiftungsmittel an die Hilfeempfängerinnen.

Die Geschäftsführung der Bundesstiftung ist im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend angesiedelt.

Sitz der Geschäftsstelle der Bundesstiftung:

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Glinkastraße 24
10117 Berlin
E-Mail: BundesstiftungMutterundKind@bmfsfj.bund.de

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Rechtliche Rahmenbedingungen

ERRICHTUNGSGESETZ

Mit dem Inkrafttreten des Gesetzes zur Errichtung einer Stiftung „Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens” am 15. Juli 1984 wurde die Bundesstiftung gegründet. Auf dieser gesetzlichen Grundlage kann jährlich etwa 130.000 schwangeren Frauen und Müttern in Notlagen unbürokratisch geholfen werden. Für ihre Arbeit erhält die Stiftung jährlich mindestens 92 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt. Das Gesetz ist derzeit in der Fassung vom 8. Juli 2016 in Kraft:

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Mit dem Inkrafttreten des Gesetzes zur Errichtung einer Stiftung „Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens” am 15. Juli 1984 wurde die Bundesstiftung gegründet. Auf dieser gesetzlichen Grundlage kann jährlich etwa 130.000 schwangeren Frauen und Müttern in Notlagen unbürokratisch geholfen werden. Für ihre Arbeit erhält die Stiftung jährlich mindestens 92 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt. Das Gesetz ist derzeit in der Fassung vom 8. Juli 2016 in Kraft:

Gesetz zur Errichtung einer Stiftung „Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens”

§ 1 Errichtung und Sitz

(1) Es wird eine rechtsfähige Stiftung des öffentlichen Rechts „Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens” errichtet. Die Stiftung entsteht mit dem Inkrafttreten dieses Gesetzes.
(2) Der Sitz der Stiftung ist Berlin.

§ 2 Stiftungszweck

(1) Zweck der Stiftung ist es, Mittel für ergänzende Hilfen zur Verfügung zu stellen, die werdenden Müttern, die sich wegen einer Notlage an eine Schwangerschaftsberatungsstelle wenden, gewährt oder für die Zeit nach der Geburt zugesagt werden, um ihnen die Fortsetzung der Schwangerschaft zu erleichtern.
(2) Auf Leistungen auf Grund dieses Gesetzes besteht kein Rechtsanspruch.

§ 3 Zuwendungsempfänger

Die Stiftung vergibt die Mittel nach Maßgabe des Satzes 2 an Einrichtungen in den Ländern, die im Rahmen des Stiftungszweckes (§ 2 Abs. 1) landesweit tätig sind und dabei keine hoheitlichen Befugnisse wahrnehmen. Die auf die einzelnen Länder entfallenden Mittel erhält entweder ein Zusammenschluss solcher Einrichtungen aus mehreren Ländern oder eine Einrichtung je Land.

§ 4 Verwendung der Stiftungsmittel

(1) Aus Mitteln der Stiftung können für Aufwendungen, die im Zusammenhang mit der Schwangerschaft und der Geburt sowie der Pflege und Erziehung eines Kleinkindes entstehen, Hilfen gewährt werden, insbesondere für
1. die Erstausstattung des Kindes,
2. die Weiterführung des Haushalts,
3. die Wohnung und Einrichtung,
4. die Betreuung des Kleinkindes.
(2) Leistungen aus Mitteln der Stiftung dürfen nur gewährt oder zugesagt werden, wenn die Hilfe auf andere Weise nicht oder nicht rechtzeitig möglich ist oder nicht ausreicht.
(3) Nähere Einzelheiten regeln die Richtlinien.

§ 5 Pfändungsfreiheit, Verhältnis zu anderen Sozialleistungen

(1) Leistungen, die dem in § 2 Abs. 1 genannten Personenkreis aus Mitteln der Stiftung im Rahmen des Stiftungszweckes gewährt werden, sind nicht pfändbar. Das gleiche gilt für Leistungen, die aus Mitteln anderer Stiftungen des öffentlichen Rechts oder aus Mitteln von Stiftungen, die von einer Körperschaft des öffentlichen Rechts errichtet wurden, zur Erreichung des in § 2 Abs. 1 genannten Zwecks gewährt werden. Wird eine Geldleistung auf das Konto der werdenden Mutter bei einem Geldinstitut überwiesen, gilt bei fehlender Deckung des Kontos § 850k Abs. 6 der Zivilprozessordnung entsprechend.
(2) Leistungen der in Absatz 1 Satz 1 und Satz 2 genannten Art bleiben als Einkommen unberücksichtigt, wenn bei Sozialleistungen auf Grund von Rechtsvorschriften die Gewährung oder die Höhe dieser Leistungen von anderem Einkommen abhängig ist.

§ 6 Stiftungsvermögen

(1) Der Bund stellt der Stiftung jährlich Mittel in Höhe der für diesen Zweck im Haushaltsplan veranschlagten Mittel, mindestens 92.033.000 Euro, für die Erfüllung des Stiftungszweckes zur Verfügung.
(2) Von den ab 1985 der Stiftung zufließenden Bundesmitteln können jährlich bis zu 511.000 Euro zum Aufbau eines Stiftungsvermögens verwendet werden. Bundesmittel, die von der Stiftung bis zum Abschluss eines Haushaltsjahres nicht für die Erfüllung des Stiftungszweckes ausgegeben worden sind, sind zusätzlich für den Aufbau des Stiftungsvermögens zu verwenden.
(3) Die Stiftung ist berechtigt, Zuwendungen von dritter Seite anzunehmen.

§ 7 Satzung

Die Stiftung kann eine Satzung erlassen, die vom Stiftungsrat beschlossen wird.

§ 8 Stiftungsorgane

Organe der Stiftung sind der Stiftungsrat, der Geschäftsführer und das Kuratorium.

§ 9 Stiftungsrat

(1) Der Stiftungsrat besteht aus
1. vier Vertretern des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend,
2. einem Vertreter des Bundesministeriums der Finanzen,
3. vier Mitgliedern, die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend auf Vorschlag der in § 3 genannten Zuwendungsempfänger berufen werden.
(2) Der Stiftungsrat wählt aus den Vertretern des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend seinen Vorsitzenden und dessen Stellvertreter.
(3) Für jedes Mitglied ist ein Vertreter zu bestellen.
(4) Die Mitglieder des Stiftungsrates nach Absatz 1 Nr. 3 und deren Vertreter werden auf die Dauer von zwei Jahren berufen. Wiederholte Berufung ist zulässig. Scheidet ein Mitglied vorzeitig aus, ist für den Rest seiner Amtszeit ein Nachfolger zu berufen.
(5) Der Stiftungsrat beschließt über alle grundsätzlichen Fragen, die zum Aufgabenbereich der Stiftung gehören, insbesondere über die Feststellung des Haushaltsplans und die Jahresrechnung. Er stellt nach Anhörung der in § 3 genannten Zuwendungsempfänger Richtlinien für die Vergabe und Verwendung der Stiftungsmittel auf und überwacht die Tätigkeit des Geschäftsführers. Er wählt für die Dauer von zwei Jahren zwei Rechnungsprüfer.
(6) Der Stiftungsrat ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist.
(7) Der Stiftungsrat fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit; bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

§ 10 Geschäftsführer

(1) Der Vorsitzende des Stiftungsrates bestellt einen Geschäftsführer.
(2) Der Geschäftsführer führt die laufenden Geschäfte der Stiftung, insbesondere führt er die Beschlüsse des Stiftungsrates aus. Er ist ferner für die Vergabe der Stiftungsmittel und für die Überwachung ihrer zweckentsprechenden und wirtschaftlichen Verwendung verantwortlich. Er vertritt die Stiftung gerichtlich und außergerichtlich.

§ 11 Kuratorium

(1) Das Kuratorium besteht aus
1. zwei Vertretern der Kirchen,
2. sechs Vertretern der Bundesverbände der Freien Wohlfahrtspflege,
3. je einem Vertreter der Stiftungen in den Ländern, die im Rahmen des Stiftungszweckes (§ 2 Abs. 1) landesweit tätig sind,
4. je einem Vertreter der Kommunalen Spitzenverbände,
5. einem Vertreter der Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Familienorganisationen,
6. einem Vertreter des Deutschen Frauenrates,
7. einem Vertreter der Ärzteschaft,
8. bis zu acht weiteren Mitgliedern.
(2) Die Mitglieder des Kuratoriums werden vom Vorsitzenden des Stiftungsrates für die Dauer von vier Jahren berufen. Das Kuratorium wählt aus seiner Mitte den Vorsitzenden.
(3) Das Kuratorium berät den Stiftungsrat bei der Erfüllung seiner Aufgaben.

§ 12 Aufsicht

Die Stiftung untersteht der Rechtsaufsicht des Bundesministers für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

§ 13 Inkrafttreten im Beitrittsgebiet

Dieses Gesetz tritt am 1. Januar 1993 in dem in Artikel 3 des Einigungsvertrages genannten Gebiet in Kraft.

§ 14 (Inkrafttreten)

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Rechtliche Rahmenbedingungen

Vergaberichtlinien

Richtlinien für die Vergabe und Verwendung der Stiftungsmittel in der Fassung der letzten Änderung durch Beschluss des Stiftungsrates vom 16. November 2016


Auf Grundlage von § 9 Abs. 5 Satz 2 des Gesetzes zur Errichtung einer Stiftung "Mutter und Kind - Schutz des unge-borenen Lebens" in der Fassung der Bekanntmachung vom 19. März 1993 (BGBl. I S. 406), das zuletzt durch Artikel 46 des Gesetzes vom 8. Juli 2016 (BGBl. I S. 1594) geändert worden ist, hat der Stiftungsrat der Bundesstiftung „Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens“ die folgenden Richtlinien erlassen:

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Richtlinien für die Vergabe und Verwendung der Stiftungsmittel in der Fassung der letzten Änderung durch Beschluss des Stiftungsrates vom 16. November 2016


Auf Grundlage von § 9 Abs. 5 Satz 2 des Gesetzes zur Errichtung einer Stiftung "Mutter und Kind - Schutz des unge-borenen Lebens" in der Fassung der Bekanntmachung vom 19. März 1993 (BGBl. I S. 406), das zuletzt durch Artikel 46 des Gesetzes vom 8. Juli 2016 (BGBl. I S. 1594) geändert worden ist, hat der Stiftungsrat der Bundesstiftung „Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens“ die folgenden Richtlinien erlassen:

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§ 1

(1) Die Mittel der Bundesstiftung werden gemäß § 3 des Stiftungsgesetzes folgenden Einrichtungen in den Ländern unter den in diesen Richtlinien festgelegten Bedingungen zugewiesen:
Landesstiftungen:

1. Baden-Württemberg: Landesstiftung „Familie in Not“ in Stuttgart

2. Bayern: Landesstiftung „Hilfe für Mutter und Kind“ in Bayreuth

3. Berlin: Stiftung Hilfe für die Familie - Stiftung des Landes Berlin

4. Brandenburg: „Hilfe für Familie in Not – Stiftung des Landes Brandenburg“ in Potsdam

5. Mecklenburg-Vorpommern: Landesstiftung „Hilfen für Frauen und Familien“ in Schwerin

6. Niedersachsen: Landesstiftung „Familie in Not“ in Hannover

7. Rheinland-Pfalz: Landesstiftung „Familie in Not - Rheinland-Pfalz“ in Mainz

8. Sachsen: Landesstiftung „Hilfe für Familien, Mutter und Kind“ in Chemnitz

9. Sachsen-Anhalt: Landesstiftung „Familie in Not – Land Sachsen-Anhalt“ in Magdeburg

10. Schleswig-Holstein: Landesstiftung „Familie in Not“ in Kiel

11. Thüringen: Thüringer Stiftung „HandinHand – Hilfe für Kinder, Schwangere und Familien in Not“ in Erfurt

 

Andere zentrale Zuwendungsempfänger:

12. Bremen: Familien- und Lebensberatung der Bremischen Evangelischen Kirche
13. Hamburg: Arbeitsgemeinschaft aus Caritasverband und Diakonischem Werk, vertreten durch den Caritasverband für Hamburg e.V.
14. Hessen: Caritas-Diakonie-Konferenz, vertreten durch Diakonie Hessen - Diakonisches Werk in Hessen und Nassau und Kurhessen-Waldeck e.V.
15. Nordrhein-Westfalen: Caritasverband für die Diözese Münster e.V. in Münster
16. Saarland: Liga der Freien Wohlfahrtspflege Saar, vertreten durch den Caritasverband für Saarbrücken und Umgebung e.V. in Saarbrücken


(2) Die jährlich der Bundesstiftung zur Verfügung stehenden Mittel werden nach dem Bevölkerungsschlüssel anteilmäßig auf alle Länder aufgeteilt, soweit nicht der Stiftungsrat ausnahmsweise vor Beginn des Haushaltsjahres zur Deckung eines besonderen Bedarfs eine abweichende Regelung trifft. Für die Bevölkerungszahlen sind die Angaben des Statistischen Bundesamtes (Stichtag: 31.12. des vorvergangenen Jahres) verbindlich.

§ 2

Mittel der Bundesstiftung werden im Rahmen des § 2 des Stiftungsgesetzes für Zuwendungen an werdende Mütter zur Verfügung gestellt oder für die Zeit nach der Geburt zugesagt, die sich während der Schwangerschaft wegen einer Notlage an eine Schwangerschaftsberatungsstelle wenden. Voraussetzung ist, dass die werdende Mutter in der Bundesrepublik Deutschland einen Wohnsitz oder ihren gewöhnlichen Aufenthalt hat. Die Anträge können bis zur Geburt gestellt werden. Anträge, die im Rahmen einer Konfliktberatung gestellt werden, sind vorrangig zu behandeln.

§ 3

(1) Bei der Feststellung einer Notlage im Sinne des § 2 des Stiftungsgesetzes gilt als Einkommensgrenze das Anderthalbfache des jeweils maßgeblichen Regelsatzes, für Alleinstehende und Alleinerziehende das Zweifache des Regelsatzes eines Haushaltsvorstandes – 100 v.H. des Regelsatzes – nach § 28 des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch zuzüglich der angemessenen Kosten der Unterkunft. Maßgeblich ist das monatliche Nettoeinkommen zuzüglich aller sonstigen Einkünfte wie Kindergeld, Wohngeld, Unterhaltsleistungen.
(2) Die Zuwendungsempfänger in den Ländern können unter Berücksichtigung des § 5 von Absatz 1 abweichende eigene Einkommensgrenzen nur festlegen, wenn sichergestellt ist, dass der Kreis der Antragstellerinnen, deren Einkommen die Grenzen nach Absatz 1 nicht überschreitet, angemessen berücksichtigt werden kann. Dabei ist § 53 der Abgabenordnung zu beachten.
(3) Bei der Feststellung der Höhe des Einkommens können unter besonderen Voraussetzungen auch laufende Belastungen aus Schulden berücksichtigt werden.
(4) Die Einkommens- und Vermögensverhältnisse sind unter Berücksichtigung des Einzelfalles in der Regel nachzuweisen, sonst glaubhaft zu machen.

§ 4

(1) Hilfen nach § 4 des Stiftungsgesetzes können insbesondere auch für fortlaufende Leistungen zur Unterstützung der Lebensführung, zur Sicherstellung der Ausbildung und zur vorübergehenden auswärtigen Unterbringung der werdenden Mutter gewährt werden. Für Zeiten, für die Elterngeld oder Erziehungsgeld in Anspruch genommen werden kann, kommen ergänzend laufende Hilfen der Bundesstiftung nur in Betracht, wenn dies insbesondere zur Sicherstellung einer notwendigen Ausbildung im Einzelfall oder mit Blick auf eine außergewöhnliche Belastungssituation besonders begründet ist.
(2) Hilfen der Bundesstiftung für Zeiten nach der Geburt können nur für einen überschaubaren Zeitraum zugesagt werden, der 36 Monate nicht überschreiten soll.
(3) Die Tilgung von Schulden aus Mitteln der Bundesstiftung ist in der Regel ausgeschlossen; möglich sind flankierende Hilfen, die eine von einer für Schuldnerberatung besonders qualifizierten Beratungsstelle durchgeführte Schuldenregulierung gezielt unterstützen.

§ 5

(1) Die Einrichtungen in den Ländern haben dafür Sorge zu tragen, dass die Mittel der Bundesstiftung gleichmäßig über das Jahr verteilt für die eingehenden Anträge eingesetzt und dabei nach Zeiträumen von bis zu vier Monaten quotiert werden. Hilfen sollen in der Regel nur im Rahmen der jeweiligen Quote zugesagt werden; dabei ist über die entscheidungsreifen Anträge endgültig zu entscheiden.
(2) Die Einrichtungen in den Ländern geben der Bundesstiftung auf Verlangen Auskunft über den Stand der Inanspruchnahme der Bundesmittel und des Mittelabflusses.

§ 6

(1) Von der werdenden Mutter dürfen nur die Einzelangaben über persönliche und sachliche Verhältnisse (personenbezogene Daten) verlangt werden, die für die Feststellung ihrer Notlage erforderlich sind.
(2) Die Einrichtungen in den Ländern haben dafür Sorge zu tragen, dass personenbezogene Daten vertraulich behandelt werden. Personenbezogene Daten dürfen nur insoweit offenbart werden, als dies zur Gewährung der Hilfen und zur Vermeidung von Mehrfachbelastungen notwendig ist.
(3) Nach Ablauf von fünf Jahren seit der letzten Zahlung sind die Unterlagen zu vernichten, soweit besondere Rechtsvorschriften nicht entgegenstehen.

§ 7

(1) Die Einrichtungen in den Ländern haben die zweckentsprechende Verwendung der Stiftungsmittel durch eine zahlenmäßige Auflistung und einen Sachbericht nachzuweisen. Der Sachbericht darf Angaben zur Person nicht enthalten.
(2) Nicht verwendete Mittel sind an die Bundesstiftung zurückzuzahlen.

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Spendenkonto

Spenden an die Bundesstiftung Mutter und Kind kommen schwangeren Frauen in Notlagen zugute und sind steuerlich absetzbar.

Kontonummer: 268 444 500
Commerzbank AG
Bankleitzahl 370 800 40

SEPA-Verfahren
IBAN: DE29 3708 0040 0268 4445 00
BIC: DRESDEFF370

Spendenbescheinigung

Falls Sie eine Spendenbescheinigung benötigen, geben Sie bitte unbedingt auf dem Überweisungsträger im Feld für den Verwendungszweck auch Ihre Postleitzahl, Straße und Hausnummer an. Die Bundesstiftung wird Ihnen die Bescheinigung dann ohne weitere Nachfrage zusenden.

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