FACHINFORMATIONEN

Auf dieser Seite finden Sie Studien, Statistiken und die Evaluation zur Arbeit der Bundesstiftung Mutter und Kind.

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Daten und Fakten

Sozialdatenstatistik

Die Sozialdatenstatistik ist eine Personenstatistik über die ergänzenden Hilfen aus den Finanzmitteln der Bundesstiftung Mutter und Kind. Sie dient der Stiftung als wichtiges Kontrollinstrument, um die Anzahl und die Höhe der geleisteten Hilfen in den einzelnen Bundesländern zu dokumentieren.

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Die Sozialdatenstatistik ist eine Personenstatistik über die ergänzenden Hilfen aus den Finanzmitteln der Bundesstiftung Mutter und Kind. Sie dient der Stiftung als wichtiges Kontrollinstrument, um die Anzahl und die Höhe der geleisteten Hilfen in den einzelnen Bundesländern zu dokumentieren.

Die Bundesstiftung Mutter und Kind stellt ihre finanziellen Mittel den in den Bundesländern im Rahmen des Stiftungszwecks tätigen Landesstiftungen und Verbänden zur Verfügung, um Bedürftige im Sinne des Stiftungsgesetzes zu unterstützen. Diese zentralen Einrichtungen können selbst keine Anträge auf Unterstützung entgegennehmen. Die Statistik erfasst jede Schwangerschaft (nur einmal) über die bewilligten Erstanträge. Sie gibt nicht nur Auskunft über die Anzahl der Antragstellerinnen und die der Hilfeempfängerinnen, sondern auch über Alter, wirtschaftlichen Status, Staatsangehörigkeit, Antragszeitpunkt während der Schwangerschaft sowie darüber, ob es sich um verheiratete, in eheähnlicher Gemeinschaft oder ohne Partner lebende Frauen handelt.

Darüber hinaus schlüsselt die Statistik die Anzahl der mitwirkenden Beratungsstellen auf und macht Angaben darüber, in welchen Bundesländern zusätzlich landeseigene Stiftungsmittel zur Verfügung stehen und wie hoch diese sind. Dabei gibt es in den einzelnen Bundesländern jeweils festgelegte Einkommensgrenzen für die Feststellung einer Notlage (nach den Regelsätzen des Sozialgesetzbuchs).

Sozialdatenstatistik 2014

Sozialdatenstatistik 2013

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Evaluation der Stiftungsarbeit

Erstmals nach fast 30 Jahren wurde die Arbeit der Bundesstiftung „Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens“ von 2012 bis 2013 wissenschaftlich untersucht. Die Evaluation war vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Auftrag gegeben worden mit dem Ziel, die Wirkung der durch die Bundesstiftung vergebenen ergänzenden finanziellen Hilfen als präventive Lebens- und Kinderschutzmaßnahme in einer für schwangere Frauen kritischen Übergangsphase im Lebenslauf systematisch zu untersuchen.

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Erstmals nach fast 30 Jahren wurde die Arbeit der Bundesstiftung „Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens“ von 2012 bis 2013 wissenschaftlich untersucht. Die Evaluation war vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Auftrag gegeben worden mit dem Ziel, die Wirkung der durch die Bundesstiftung vergebenen ergänzenden finanziellen Hilfen als präventive Lebens- und Kinderschutzmaßnahme in einer für schwangere Frauen kritischen Übergangsphase im Lebenslauf systematisch zu untersuchen.

Breite Datenbasis

Einbezogen wurden alle Ebenen der Stiftungsarbeit von der Bundesgeschäftsstelle über die zentralen Einrichtungen, die in den Ländern die Mittelvergabe organisieren, bis zu den Schwangerschaftsberatungsstellen vor Ort und deren Träger. Neben der Analyse vorhandener Statistiken, Richtlinien und Informationen erfolgten vertiefende Analysen bei Beratungsstellen in 20 Modellregionen mit anonymisierten Falldokumentationen von 826 Antragstellerinnen.
Bei der bundesweiten Befragung von insgesamt 1.339 Schwangerschaftsberatungsstellen bestätigte die außerordentlich hohe Rücklaufquote von 76 % das große Engagement der Beratungsfachkräfte im Zusammenhang mit der Umsetzung der Bundesstiftungsaufgaben.

Wichtige Ergebnisse

Der vorliegende Untersuchungsbericht belegt neben den unmittelbaren Wirkungen der ergänzenden, finanziellen Stiftungshilfen auch die wichtige Bedeutung der „Türöffnerfunktion“: Die Antragstellung in den Schwangerschaftsberatungsstellen vor Ort eröffnet den Frauen und ihren Familien einen niedrigschwelligen Zugang in ein vertrauensvolles Beratungssystem und darüber hinaus ins vielfältige Netzwerk früher Hilfen.

Außerdem wurde eindrucksvoll bestätigt, dass die finanzielle Unterstützung der Bundesstiftung in der Verknüpfung mit der fachlichen Beratungsarbeit der Schwangerschaftsberatung optimal zusammenwirkt und diese Kombination für die schwangeren Frauen individuelle Hilfe in einer weichenstellenden Phase ihres Lebenslaufs gewährleistet.

Abschlussbericht – Evaluation Bundesstiftung „Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens“ als Türöffnerin in das Netz früher Hilfen für Schwangere in Notlagen

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Evaluationsstudie Bundesstiftung Mutter und Kind

Studie belegt Wirksamkeit der Hilfen für Schwangere in Notlagen

Seit 30 Jahren unterstützt die Bundesstiftung Mutter und Kind Schwangere in finanziellen Notlagen. Die Wirksamkeit dieser Hilfen wurde nun auch von einer Evaluationsstudie belegt, die im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend entstanden ist. Für viele Frauen ist die Antragstellung zudem ein „Türöffner“ in die Schwangerschaftsberatung und das vielfältige System früher Hilfen.

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Seit 30 Jahren unterstützt die Bundesstiftung Mutter und Kind Schwangere in finanziellen Notlagen. Die Wirksamkeit dieser Hilfen wurde nun auch von einer Evaluationsstudie belegt, die im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend entstanden ist. Für viele Frauen ist die Antragstellung zudem ein „Türöffner“ in die Schwangerschaftsberatung und das vielfältige System früher Hilfen.

Stiftungshilfen sind „Türöffner“ für weitere Unterstützungsangebote

Die Untersuchungsergebnisse bestätigen, dass die Stiftungshilfen für schwangere Frauen in Notlagen oft der ganz entscheidende Baustein sind, um die Schwangerschaft auszutragen. Da die Antragsstellung in einer Schwangerschaftsberatungsstelle stattfindet, können in der vertrauensvollen Beratung zusätzliche Problemlagen erkannt und weitere Hilfsangebote vermittelt werden. Viele erfahren hier häufig zum ersten Mal von den verschiedenen familienpolitischen Unterstützungsangeboten.

Im Rahmen der Evaluation wurde auch deutlich, dass die Problemlagen der Schwangeren häufig sehr komplex sind. In den meisten Fällen geht es um die schlechte finanzielle Situation aufgrund von prekären Erwerbssituationen oder Arbeitslosigkeit. Hinzu kommt, dass die allgemeinen finanziellen Belastungen – vor allem die Kosten für Wohnen und Mobilität – in den letzten Jahren stark gestiegen sind.

Studie „Bundesstiftung Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens“

Die auf zwei Jahre angelegte Evaluation wurde gemeinsam vom ISG – Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik GmbH und dem Büro für Evaluation und wissenschaftlichen Service erstellt.

Neben der Analyse vorhandener Statistiken, Richtlinien und Informationen sowie der Auswertung der jährlichen Sozialdatenstatistiken der Bundesstiftung Mutter und Kind wurden Workshops mit Vertreterinnen und Vertretern der Zuweisungsempfänger veranstaltet, die in den Ländern die Mittelvergabe organisieren, sowie über 1.000 Schwangerschaftsberatungsstellen schriftlich befragt. Außerdem erfolgte eine vertiefende Analyse in 20 Modellregionen mit mehr als 800 Antragstellerinnen.

Die Evaluationsstudie steht allen Interessierten als Online-Broschüre kostenlos zur Verfügung.

Abschlussbericht – Evaluation Bundesstiftung „Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens“ als Türöffnerin in das Netz früher Hilfen für Schwangere in Notlagen

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BZgA-FORUM Sexualaufklärung und Familienplanung

Hilfen für schwangere Frauen in Notlagen. Zentrale Ergebnisse der Evaluation der Bundesstiftung „Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens“

Der vorliegende Artikel „Hilfen für schwangere Frauen in Notlagen. Zentrale Ergebnisse der Evaluation der ‚Bundesstiftung Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens’“ verdeutlicht die Arbeitsweise der Bundesstiftung in Kombination mit der Schwangerenberatung und beschreibt eindrucksvoll die sich wechselseitig verstärkenden Effekte zwischen der präventiven Wirkung der finanziellen Stiftungshilfen einerseits und der Annahme des Beratungsangebots durch die Schwangeren andererseits.

Der Artikel ist Anfang 2014 im BZgA-FORUM Sexualaufklärung und Familienplanung, Themenheft Schwangerschaftsberatung erschienen.

Hilfen für schwangere Frauen in Notlagen. Zentrale Ergebnisse der Evaluation der Bundesstiftung „Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens“

Der vorliegende Artikel „Hilfen für schwangere Frauen in Notlagen. Zentrale Ergebnisse der Evaluation der ‚Bundesstiftung Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens’“ verdeutlicht die Arbeitsweise der Bundesstiftung in Kombination mit der Schwangerenberatung und beschreibt eindrucksvoll die sich wechselseitig verstärkenden Effekte zwischen der präventiven Wirkung der finanziellen Stiftungshilfen einerseits und der Annahme des Beratungsangebots durch die Schwangeren andererseits.

Der Artikel ist Anfang 2014 im BZgA-FORUM Sexualaufklärung und Familienplanung, Themenheft Schwangerschaftsberatung erschienen.

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WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN

Basispapier: Host Country Paper

Das Basispapier informiert über Entstehung, gesetzliche Regelungen, Ziele und Wirkungsweise der Bundesstiftung Mutter und Kind und macht den Kontext zu anderen Hilfesystemen deutlich.

Zum Basispapier

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WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN

Parlamentarische Anfragen

Im Rahmen der Beantwortung einer umfangreichen parlamentarischen Anfrage aus dem Deutschen Bundestag zur Bedeutung und Arbeitsweise der Bundesstiftung „Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens“ wurden die Vergabekriterien und die zugrunde liegenden Sozialdaten der Hilfeempfängerinnen dargestellt.

Zur parlamentarischen Anfrage

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