Die Bundesstiftung im Gespräch

Interviews

  • In Deutschland gibt es rund 1.500 Schwangerschaftsberatungs-stellen. Welche Rolle spielt die „Bundesstiftung Mutter und Kind“? Ist sie der „Knoten im Netz“? Durch das flächendeckende Netz der Schwangerschaftsberatungsstellen ist eine schnelle und individuelle Hilfe sichergestellt. Die Bundesstiftung bietet über die Schwangerschaftsberatungsstellen schwangeren Frauen in Not konkrete finanzielle Hilfe – in Euro und Cent – und psychosoziale Beratung an. Unser Ziel ist es, diesen Frauen die...

  • Aus welchen Beweggründen haben Sie sich als stellvertretende Kuratoriumsvorsitzende in der Bundesstiftung Mutter und Kind für Schwangere in Not engagiert? Von 2002 bis 2005 war ich Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Im Zuge dieser Tätigkeit übernahm ich auch die Aufgabe der stellvertretenden Kuratoriumsvorsitzenden der Bundesstiftung Mutter und Kind, um zusammen mit anderen Kuratoriumsmitgliedern den Stiftungsrat zu beraten, ihn...

  • Sie engagieren sich seit einigen Jahren im Stiftungsrat der Bundesstiftung Mutter und Kind. Welche Schwerpunkte setzen Sie persönlich bei Ihrer Arbeit in diesem Gremium? Als Mitglied im Stiftungsrat ist mir die Weiterentwicklung und Absicherung der Bundesstiftung ein wichtiges Anliegen. Meine Hauptaufgabe sehe ich darin, eine inhaltliche Brücke herzustellen zwischen den Schwangerschaftsberatungsstellen, mit ihren Anliegen bezogen auf die Verteilung der Mittel aus der Bundesstiftung und der...

  • Sie wurden in diesem Jahr zum stellvertretenden Kuratoriumsvorsitzenden der Bundesstiftung gewählt. Aus welchen Beweggründen engagieren Sie sich in der Bundesstiftung? Für mich war es selbstverständlich, das Angebot zur Mitarbeit im Kuratorium der Bundesstiftung „Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens“ anzunehmen. Ich bin Vorsitzender der Landesstiftung „Familie in Not“ in Sachsen-Anhalt und kenne daher viele Einzelschicksale von Müttern und Vätern, die sich in schwierigen...

  • Die Thüringer Stiftung HandinHand wendet sich an Schwangere, Mütter und Familien und unterstützt diese in finanziellen Notlagen. Wie beurteilen Sie diese gesellschaftliche und politische Herausforderung bezogen auf den Bund? Kinder sind unsere Zukunft! Zu diesem Grundsatz, den ich für sehr wichtig halte und den ich sehr ernst nehme, müssen alle Mitglieder der Gesellschaft stehen – von der Bundesebene über die Länderverantwortlichkeit und die kommunale Zuständigkeit bis in die breite...

  • Sie wurden in diesem Jahr zur stellvertretenden Kuratoriumsvorsitzenden der Bundesstiftung gewählt. Aus welchen Beweggründen engagieren Sie sich für die Bundesstiftung? Die Bundesstiftung „Mutter und Kind“ ist aus meiner Sicht eine unverzichtbare Einrichtung im Rahmen des Lebensschutzkonzepts unserer Rechtsordnung und wegen ihres unbürokratischen Verfahrens ein tragender Pfeiler der sozialen Hilfen für Schwangere in Not. Beratung und Hilfe gehören zusammen. Die Schwangerenberatung kann nur...

  • Sie wurden in diesem Jahr zum zweiten Mal zum Kuratoriumsvorsitzenden gewählt. Was bedeutet Ihnen persönlich die Arbeit der Bundesstiftung Mutter und Kind? Es gibt eine gewisse Tradition, dass die Parlamentarische Staatssekretärin oder der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesfamilienministerium sich im Vorsitz des Kuratoriums engagiert. Ich habe diese Aufgabe 2007 sehr gerne übernommen, denn die Arbeit der Stiftung, Frauen in prekären Lagen während einer Schwangerschaft unbürokratisch...

  • In Deutschland gibt es rund 1.500 Schwangerschaftsberatungsstellen. Welche Rolle spielt die „Bundesstiftung Mutter und Kind“? Die Länder stellen mit der Förderung der Schwangerenberatungsstellen ein organisatorisches Netz zur Verfügung, das die zentrale Voraussetzung dafür ist, die Mittel der Bundesstiftung „Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens“ gemäß ihren Zielen einzusetzen und die Schwangeren zu erreichen. Innerhalb des umfassenden Beratungsauftrages, den die...

  • Die Bundesstiftung wendet sich besonders an schwangere Frauen in einer Notlage und unterstützt jährlich ca. 150.000 werdende Mütter in finanzieller Not. Wie beurteilen Sie heute diese gesellschaftliche und politische Herausforderung? In Sachsen-Anhalt wurden im Jahr 2010 17.300 Kinder geboren. 6.258 Schwangere wurden durch ergänzende Hilfen aus Mitteln der Bundesstiftung unterstützt. Dies bedeutet, dass ca. 36% aller werdenden Mütter einer Unterstützung bedurften. Bundesweit lag der Anteil...

  • Die Bundesstiftung „Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens“ wendet sich besonders an schwangere Frauen in einer Notlage und unterstützt jährlich ca. 150.000 werdende Mütter. Wie beurteilen Sie heute diese gesellschaftliche und politische Herausforderung? Eine Schwangerschaft und die Geburt eines Kindes sind tiefgreifende Ereignisse im Leben einer Frau und einer Familie, die zahlreiche Veränderungen mit sich bringen. Gleichzeitig können damit einhergehende finanzielle Lasten zu...